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der border

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Moderator: DF-Mods

Beitragvon agilityisfun » 19.05.2005 13:35

Hi Kai!
ähem.....
sorry. aber da sehe ich mich gezwungen Dir zu widersprechen:

Aussies sind ausgesprochene Arbeitshunde, richtige Arbeitstiere, und ich würde DRINGEND davon abraten, einen solchen Hund als reinen Familienhund zu halten - besonders für Hundeanfänger absolut KEIN HUND!

Zudem, lieber Kai, sind BorderCollies & Aussies sehr nahe mit einander verwandt - wie Du ja sicherlich weißt.

Jemand, der mit einem Aussie zurecht kommt, würde ich jederzeit auch einen BorderCollie zutraun - umgekehrt ist das keineswegs der Fall!

Ich kenne sehr viele BorderCollies und auch bestimmt genausoviele Aussies näher - durch die Bank sind letztere heftiger und auch eher bereit mal zuzuknappen. Ganz zu schweigen von der Wildsicherheit.

Aussies sind absolut KEINE Anfängerhunde!!!

Nicht immer jedem den BorderCollie ausreden wollen, lieber Kai! *mitFingerwackelt*

viele Grüße
Ina & Pete - weder Aussie noch Border sondern Terrier - auch kein Anfängerhund..... :help:


Kai @ 03.05.05 15:49 hat geschrieben:Hallo Mel,
Ein Aussie erscheint mir doch geradezu prädestiniert für dich!
Schau dich doch da mal um!

VG Kai

PS: Danke Gerold!
Das waren mal klare Fakten :biggthumpup:
agilityisfun
 
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Beitragvon kai » 19.05.2005 14:05

Tach,
Mel schien mir nicht Hundeunerfahren!
Das zum ersten. Zum 2ten sind Aussies weitaus weniger spezialisiert als Border, somit viel breiter einsetzbar und damit zu befriedigen.
Der Hütetrieb ist leider bei 90% aller Aussies nur sehr latent ausgeprägt!
Die Verwandschaft zum Border ist bei weitem weniger naheliegend als die Vom Border bspw. zum Bobtail!
Das dazu!

Zum anderen, wollte mel glaube ich einen jungen Hund.
Und es ging mir keines falls darum den Nothunden "den Hahn abzudrehen"

VG Kai
Alles wird gut!
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kai
 
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Beitragvon mel » 19.05.2005 14:45

öhhhm, nur keinen streit. :hallo:

nein, ganz hunde unerfahren bin ich nicht. allerdings habe ich bisher keinen hundesport ausgeübt. da wäre ich blutiger anfänger. aber anfangen tut ja jeder irgendwann :gruebel: . ich habe ja überdies noch ein wenig zeit, und mittlerweile mehrere termine bei züchtern verschiedener rassen ausgemacht, einfach nur um mal ein bild zu bekommen. ich denke, das ist der beste weg. und vielleicht wird es ja am ende doch "nur" die beliebte promenadenmischung, wer weiss.

im übrigen kenne ich auch borders, und denke auch, dass ein Aussie "leichter" mit der richtigen beschäftigung in die familie zu integrieren ist. das mit dem zuknappen wie du es nennst, muss man einfach wissen, und damit umgehen können. eine freundin von mir hat übrigens einen sheltie, der macht das auch wenn er das rudel kinder hütet :balloon:

des weiteren würde mich jetzt mal interessieren, welche hunderasse ihr hier für anfänger geeignet haltet. fast jede rasse hat bestimmte macken. insofern gibt es wirklich nur einen geringen prozentsatz den man als anfängerhund definieren könnte. vielleicht einen kromfohrländer? wichtig ist doch, dass man versucht sich ein bild über die gewünschte rasse zu machen und sich überlegt, wie man damit umgehen muss. im übrigen muss ich fragen, wer ist hundunerfahren? jemand der nie einen hund hatte oder menschen die hunde hatten, aber nicht mit ihnen gearbeitet haben. oder alle menschen, die nicht mindestens 3 besitzen?

sorry, wenn sich das jetzt ein bischen ironisch anhört, aber langsam glaube ich im netz findet man nur menschen, die sich alleinig dazu bestimmt fühlen mit einem hund zurecht zu kommen, und das ärgert mich. ich weiss nicht ob ich mit einem aussie "zu recht" kommen würde. aber ich kenne auch menschen, die mit anderen rassen nicht klar kamen. ich hatte übrigens mal einen mittelschnauzer (der ist leider an krebs gestorben), der hatte auch macken. der hat gejagt wie ein wilder, jeglichen gehorsam, den normalerweise hatte, vergass er wenn er ein kaninchen entdeckt hat. gerauft hat mit jedem rüden, der mindestens 20 cm gösser war als er. auch mit diesen macken kommt man irgendwann klar, man muss sich halt das problem bewusst machen, und gezielt daran arbeiten oder andere konsequenzen ergreifen.

so jetzt aber schluss, ich werde nie wieder so eine frage stellen, versprochen! und vorallem werde ich bericht, für was wir uns entschieden haben, und wie es mit unserem neuen familienmitglied dann klappt. vorausgesetzt jemand erinnert sich dann noch an diesen thread.

so long mel
mel
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Alexandra P. » 19.05.2005 15:15

Hi Mel,

für Hundeanfänger geeignet würde ich tatsächlich einen Golden Retriever oder einen Labrador halten. Gerade weil diese beiden Rassen bekannt sind, eine hohe Reizschwelle zu haben, sprich sehr ruhig und belastbar sein sollen. Aber auch hier sollte man sich gründlich über die Rasse informieren, da auch diese beiden Rassen durchaus eine gescheite Beschäftigung brauchen und sich vorab gründlich bei Züchtern der Rasse informieren, besonders über die Aufzucht !!!

Liebe Grüße
Alexandra
Alexandra P.
 
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Beitragvon mel » 19.05.2005 15:35

da solltest du mal die fans der retriever hören :biggthumpup:

nein, die frage war ja auch eher ironisch. im übrigen sind retriever ein totaler modehund geworden, und es kommt durch die überzüchtung und falscher haltung immer wieder zu gegenteiligen vorfällen, das nämlich die reizschwelle niedriger ist als sie sein sollte.

ansonsten sehr lustige hunde. der labrador unseres einen nachbarn geht immer wieder stipizen, und wo ist er zu finden? in dem garten teich des nächsten nachbarn :flower:

lg mel
mel
(Themenstarter)
 
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Beitragvon Hank » 19.05.2005 18:20

Also ich habe mir dass alles jetzt mal genau durchgelesen und muss sagen.....
Wie viele Familien haben denn glücklich lebende Familienborders die ca 1-2 mal pro Woche an die Schafe dürfen???
Ich denke, dass ist der Großteil der Borderbevölkerung in Deutschland!
Auch wenn kein es vielleicht nicht so gerne sieht und hört!
ZUu einem Showborder (Mel) würde ich dir nicht raten!
Aber es gibt auch Linien in Deutschland, die ihre Borders nicht richtung Show aber auch nicht zu sehr in die Arbeit reinzüchten sonder in einem Mittelbereich kliegen!
Dass sind wohl die meisten Zuchten in Deutschland.
Ich würde dir (Mel) genau som einen empfehlen!
Es gibt so viele Border collies die in Familien glücklich leben und auch mit Agility zufrieden sind!
ich weiß da hat jeder eine andere meinung und jeder findet sowieso seins am besten!!!
Ich selbst habe einen Border Rüden der aus einer ehemaligen Hütezucht stammt und er hatte Anfangs überhaupt kein interesse an den Schafen!
Mitlerweile ist sein interesse schon gestiegen aber nur, weil ich mit ihm daraufhin gearbeitet habe!
Aber er macht viel lieber Agility! Da gibt es solche und solche und an deiner Stelle würde ich mich wirklich nicht von irgendwelchen Leuten beeinflussen Lassen, weil die meisten wussten bestimmt auch nicht als sie ihre Borders angeschafft haben, was die Hunde für bedürfnisse haben (gilt nicht für alle aber viele!)
Wenn du jetzt keinen Border mehr willst kann ich dir noch den berger des Pyrenées empfehlen.
Dies ist ein französischer Hütehund der in den Gebirgen der Pyrenäen die Schafe in schwiergem Gelände zusammenhält. Er hat nicht so einen starken Hütetrieb, würde aber dennoch an den Schafen arbeiten!
Diese Rasse ist auch sehr sportlich kinderlieb und stets freundlich!

Und jetzt kommt bitte kein Pyri Besitzer und sagt....aber halt mal der kann doch dass und dass....!!!
Also Mel....lass dich lieber nicht beeinflussen....ich habe dir jetzt zwar auch ein bisschen meine Meinung dazu gesagt aber ich mag das genauso nicht, wenn man ein thema anspielt und sofort wird in alle Richtungen geschossen! :flower:
Ich wünsch dir viel Glück auf deiner Suche nach dem Passenden für dich!
Hank
 
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Beitragvon Alexandra P. » 19.05.2005 19:03

Sehr heikel die Vermutung "eine Mischung aus Show und Arbeit" mache automatisch den idealen Familienborder.....gerade hier erhält man ein kleines Überraschungspaket......es heißt dann nämlich nicht automatisch, dass der Arbeitswille am Vieh nicht von irgendwoher extremst zuschlägt...und dann ????? Und nicht jeder Welpe des Wurfes ist gleich...woher will man dann wissen, wer eine mögliche Couchpotatoe wird......

Sehr bedenklich.....

Liebe Grüße
Alexandra

PS: Bei einem rein auf Arbeit gezogenem BC weiß man wenigstens, was man da erwarten kann und selbst hier sind die Erwartungen sehr unterschiedlich.....
Alexandra P.
 
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Beitragvon flying-paws » 19.05.2005 19:13

Ich halte einen Hund für den zukünftigen Besitzer für schwierig, wenn dieser sich nicht im Klaren über seine Ansprüche und Prioritäten ist. Will ich keinen Hund der sofort meldet, sobald er sich wo heimisch fühlt und nicht ständig beschäftigt werden will, bin ich beispielsweise beim Spitz an der falschen Adresse...

Ob Anfänger oder nicht - auch diese Hundehalter können sich durchaus vorher bewusst machen, was ihnen tatsächlich an dem zukünftigen Vierbeiner wichtig ist!

Viele Grüße
Corinna
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Du bist unvergessen.
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Beitragvon agilityisfun » 19.05.2005 21:00

Hi Kai!

tja, wie mir schient hast Du bisher nur ein paar - sorry ! - "lahmarschige" Couchpotato-Aussies kennen gelernt - die die ich hier rundherum so kenne, das sind sicher KEINE ohne Hütetrieb etc. !
Sind halt "Arbeitsaussies", keine "hochgezüchteten Showaussies" ;o)

Und ich persönlich kenne - mal überlegen - 4 Aussies, die gerne auch mal ausbüchsen und jagen - und auch erlegen...:o((
Soweit ich mich erinnern kann, ist ja der Hütetrieb ein umgelegter Jagdtrieb, oder?

Verwandschaft:
Auch da muß ich Dich leider korrigieren, es gibt diverse sehr interessante Seiten im Netz, auf denen man über die Ursprunge der britischen Hütehunde und auch der Aussies ;o) nachlesen kann, guckst Du beispielsweise hier:

http://www.kuhaylans.homestead.com/farmcollie.html

Der Border ist eine um einiges ältere Rasse, der Aussie entstand in dieser Form erst viel später, der Bobtail "fährt auf einer ganz anderen Schiene"

Der Working Farmcollie of GB ist der direkte Stammvater des Borders, und es wird insbesondere Dich wohl sher verwundern, das diese Hunde mit kräftigen Knochen, viel Fell und ausgesprochen typvollen Köpfen ausgestattet waren - wie "Zeitzeugen" (Bilder, Gemälde usw.) belegen.

Viel spass beim Gucken, geh nun auch noch ein wenig stöbern...

Ina & Pete (faul auf dem Sofa schnarchend...)


Kai @ 19.05.05 14:05 hat geschrieben:Tach,
Mel schien mir nicht Hundeunerfahren!
Das zum ersten. Zum 2ten sind Aussies weitaus weniger spezialisiert als Border, somit viel breiter einsetzbar und damit zu befriedigen.
Der Hütetrieb ist leider bei 90% aller Aussies nur sehr latent ausgeprägt!
Die Verwandschaft zum Border ist bei weitem weniger naheliegend als die Vom Border bspw. zum Bobtail!
Das dazu!

Zum anderen, wollte mel glaube ich einen jungen Hund.
Und es ging mir keines falls darum den Nothunden "den Hahn abzudrehen"

VG Kai
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Beitragvon Hank » 19.05.2005 21:21

@alexandra:Klar kann man das so nicht sagen...
Aber es sind eben Zuchten, die weder zur einen noch zur anderen partei(wenn ich dass mal so nennen darf) gehören.
Ich will jetzt hier nicht über Züchter urteilen aber es gibt ja wirklich genug davon....
Ja, da kommen durchaus des öfteren Überraschungen bei raus!
Welche Züchter dazugehören, wirst du ja wohl selbst auch wissen, denn ich will hier jetzt nicht unbedingt Namen bringen!
Hank
 
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