liebe Freunde... ich war meinen zukünftigen in Berlin besuchen, wie ich schon in meinem letzten Beitrag "Soll ich oder soll ich nicht" beschrieben hatte, und war leicht schockiert. Erstmal von Bagirasr Geschichte: Der Hund wurde geschlagen als Welpe und extrem schlecht gehalten, nie erzogen usw. !
Bei unserer Ankunft erschien er mir sehr dünn und völlig überdreht, was eventuell daran lag, dass er eine kleine drei Zimmer Wohnung mit drei Mietparteien, darunter zwei kleine Kinder, sowie zwei Welpen, einem Aussi und nem kleinen Hund sowie zwei Katzen teilen musste.
Er sprang ständig an uns hoch und war kaum zu bändigen. Zwar war er wirklich freundlich, aber er hört auf kein Kommando, ignoriert einfach alles.
Und beim Spaziergang dachten wir, wir wären mit einem Schlittenhund unterwegs. Er erschien völlig unterfordert, nervös und unausgelastet, hat wie wahnsinnig gezogen und ließ sich einfach nicht beruhigen. Die junge Frau versucht wirklich ihr Bestes mit den Hunden, aber trotzdem war das ein krasses Bild. Kein Wunder, dass es Probleme mit der Vermietung gab.
So, nun ist mein Freund echt alles andere als begeistert und meint, dass er sich nicht sicher ist, ob er mich bei so einem extrem nervösen Hund unterstützen kann und will.
Verdammt, dass das so schwierig sein muss, ich meine klar, man kann letztendlich mit konsequenter Erziehung alles erreichen kann, aber allein auf verlorenem Posten und ohne Unterstützung kann ich das ganze knicken richtig, oder was sagt ihr?
mit verzweifelten Grüßen
Frida







