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Daumen für Onkels Pferdchen

Hier dreht sich alles um Pferde.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon schnauzermädel » 08.02.2010 23:08

Och, das sieht ja gar nicht so schlimm aus, wie es mir vorgestellt habe.
Wenn es keine unkontrollierbare Infektion bekommt, dann sollte das gut heilen und später kaum noch zu sehen sein.
Pferde haben eine gute Wundheilung.

Ich halte dem kleinen Mäuschen ganz doll die Daumen!
Auch wenn das oben etwas flapsig klingt, ich weiß, wie die Besitzer sich fühlen. Und dem Fohlen wird es auch nicht wirklich gut gehen. Ich nehme das sehr ernst. Aber die Chancen stehen gar nicht so schlecht.

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
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Beitragvon Lunamaus » 08.02.2010 23:10

Seht Ihr ein Bild :???: ?

LG Tanja mit Luna
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Beitragvon Morrigan » 08.02.2010 23:15

Lunamaus hat geschrieben:Seht Ihr ein Bild :???: ?

LG Tanja mit Luna


Du musst auf das blaue Wort Wunde klicken, das ist verlinkt.

Habs auch erst nicht gesehen =)
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

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Beitragvon mollrops » 08.02.2010 23:34

dieveni hat geschrieben:ist denn dort ein stück knochenhaut mit abgerissen? das sieht so unschön aus, was die handschuhhand zwischen daumen und zeigefinger hält :|


Mein Onkel sagte, dass sie Knochensubstanz auf dem Stallboden gefunden hätten. Ich kenne mich jetzt gar nicht aus, ich finde, es sieht schlimm aus - aber wenn die Fachleuts sagen, dass es gar nicht so schlimm ist, dann geht es zumindest mir ein bisschen besser. Meinen Onkel habe ich leider nimmer erreichen können, jetzt ist es eh bisschen zu spät, nochmal anzurufen.

Danke für Eure Einschätzung. Wenn es mein Pferdchen gewesen wäre, ich hätt einen hysterischen Anfall bekommen, ganz bestimmt.

Liebe Grüsse
Gruss
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Beitragvon dieveni » 08.02.2010 23:45

mollrops hat geschrieben:Mein Onkel sagte, dass sie Knochensubstanz auf dem Stallboden gefunden hätten.


oh nein...

ich weiß nicht, wie eine derartige wunde, mit offenliegendem knochen, zu versorgen ist, und auch nicht, wie gut so etwas heilt.

und auch die schmerzen, die soetwas verursacht, kann ich nur erahnen, wenn ich an stöße vor mein schienbein direkt auf den knochen zurückdenke :|

ich bleibe hier auf jeden fall beim daumendrücken!
grüße von veni mit
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Beitragvon schnauzermädel » 08.02.2010 23:49

Ja, das kann ich gut verstehen.
Und wenn das mein Pferd wäre, dann bekäme ich den auch. Da helfen alle Erfahrungen mit schweren Verletzungen dann überhaupt nicht.
Mein Schimmelchen hat sich -bis heute ungeklärt- auf der Weide das Hintermittelfuß vom Sprunggelenk bis zum Fesselkopf aufgerissen. Der Knochen war gut sichtbar, alle Sehnen lagen frei, die größeren Gefäße waren ebenfalls gut sichtbar und durch ein Wunder unverletzt. :schockiert: Die Wunde war bei ihrer Entdeckung bereits einige Stunden alt und angetrocknet. Ich habe damals echt überlegt, ob ich das versorgen lasse. Die Prognose war mehr als schlecht, das Pferd schon über 20 Jahre alt. Es gab eine riesige Entzündung, 3 Wochen hatte ich jeden Tag den TA da. Insgesamt dauerte die Heilung über 6 Monate... bis auf eine sichtbare Narbe gab es keine Spätfolgen. ;) Nur mein Konto hat extrem gelitten.
Mein anderes Katastrophentier meint irgendwann, dass das Gras auf der anderen Zaunseite grüner sei. Den Weidezaun überwand sie ohne Probleme, der Elektro-Kuhzaun auf der anderen Wegseite wurde leider übersehen. Kurz unter dem Knie hat sie sich den gesamten Muskel auf der Vorderseite des Unterschenkels durchtrennt, auch bis zum Knochen. Das hing nur noch als Fleischstück runter. Der TA hat ewig schichtweise genäht, es heilte und die Narbe war kaum sichtbar. Das Bein nahm keinen bleibenden Schaden.

Du siehst, ohne unkontrollierbare Infektion, heilen bei Pferden Verletzungen, die einen wirklich an ein Ende denken lassen.

LG
das Schnauzermädel
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Beitragvon *Sascha* » 08.02.2010 23:53

Ich denke auch, dass das heilen wird.
Der Jährling einer Bekannten hat sich einmal auf der Weide an einem Draht das ganze Bein bis auf Knochen und Sehne aufgerissen. Hing alles in Fetzen herunter. Leider war die Wunde auch schon zu alt zum Nähen oder es war nicht sinnvoll, ich weiß es nicht mehr. Es hat sich viel wildes Fleisch gebildet, die Wunde musste täglich gespült werden, aber er hat es ohne Folgeschäden überstanden. Es ist alles wieder zusammengewachsen. :gut:
LG, Jana und Sascha

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Beitragvon Andolina » 09.02.2010 09:24

Ohje das sieht wirklich schlimm aus!
Wir haben 2 Hafis daheim und ich kann dir sagen, dass Pferde zäher sind als man denkt. Das wird schon wieder, hier sind alle Daumen gedrückt!!
LG
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Beitragvon Chris2406 » 09.02.2010 09:30

Das Wild-Bunch-Team drückt auch alle Daumen, Pfoten, Hufe und Klauen!

Kopfverletzungen sehen immer schlimmer aus als Wunden an anderen Stellen und Pferde sind Wundheilungsprofis, Kopf hoch, besser die Knochensplitter sind draußen, als dass sie sonstwo rumdüsen.

LG, Chris
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Beitragvon Knautschgesicht » 09.02.2010 10:21

Ui, da hat die Lütte ja mal hingelangt!

Ich habe auf einem Gestüt in einer TA-Praxis gearbeitet und demnach ne Menge gesehen.

Wenn Knochensplitter gefunden wurden, wurde die Kleine dann auch geröntgt? Irgendwoher muß der Knochen ja kommen.

Ansonsten sieht die Wunde doch "gut" aus. Und solange sie weiter versorgt wird, wird das schon wieder.
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