Mijo hat geschrieben:Er ist jetzt öfter allein in einem Raum, allerdings habe ich dabei das Gefühl ihn auszusperren.

Ist das zu menschlich gedacht?
Du sperrst ihn nicht aus, du verlässt lediglich den Raum ohne Hund
Beginne doch mit Sekunden, damit du dich daran gewöhnst, mal "hart" zu sein.
Miunten bringen dir und dem Hund nichts, ihr beide sollt entspannt bleiben.
Aber eine Frage stellt sich mir noch, bin ich nicht auch der Mittelpunkt seines Lebens?

Ich mein, ich versorge ihn zu 80% würd ich sagen. Oder denkt er, dass er auch mein Mittelpunkt ist?
Sicher bist du der Mittelpunkt seines Lebens, weil du für ihn sorgst und seine Bezugsperson bist, aber er muss einfach lernen, dass der Mittelpunkt (DU) nicht immer zur Verfügung steht, ansonsten sieht er sich sinngemäß als Mittelpunkt deines Lebens und damit fangen dann die Probleme an.
Meine Tochter ist auch mein Mittelpunkt des Lebens, aber sie kann auch ohne mich, weil ich nicht ständig zur Verfügung stehe.
Verstehst du, wie ich es meine?
Du tust deinem Hund keinen Gefallen damit.
Meine Hunde haben auch lange gebraucht, bis sie alleine blieben.
Anfänglich, um ja alles richtig zu machen (gute Bindung), habe ich mich auch zu intensiv um sie gekümmert.
Dann starteten sie mit dem Wolfsgeheule, wenn ich weg war.
Viel Erfolg!