Das korrekte Weihnachtsfest mit einem geliebten Hund
Um ein hundegerechtes, auch für den Vierbeiner erfreuliches Weihnachtsfest zu verbringen,
sollte man einige wichtige Aspekte beherzigen.
Da wäre zum Beispiel die Wahl des richtigen Baumes.
Eine Möglichkeit ist, sich den Hund zu schnappen,
mit ihm in die örtliche Schonung zu fahren und ihn
in Ruhe den passenden Christbaum wählen zu lassen.
Nutzen sie die von führenden Hundeflüsterern entwickelte
Rü-Ko-Schü Formel, entwickelt aus Pinkeldauer- und Menge, Schnupperzeit- und Intensität und weiterer für den Laien
kaum sichtbarer Zeichen, um den Nadelträger dem die meiste
Aufmerksamkeit gewidmet wurde zu wählen.
Vergessen sie aber nicht das ermittelte Ergebnis mit dem Koeffizienten
- 1,9 zu multiplizieren, falls das Bäumchen glücklicherweise auch ihren eigenen Geschmack getroffen haben sollte.
Eine einfachere vielleicht noch bessere Möglichkeit, ist,
dem kleinen Liebling
ein vertrautes Gehölz aus der unmittelbaren Umgebung zu organisieren.
So liebäugele ich mit einer kleinen Tanne aus
einem Vorgarten die Straße runter.
Sie ist kurz nach dem Weihnachtsfest des vergangenen Jahres eingepflanzt und direkt vom Dackel des Hauses kräftig begossen
worden.
Was alle Rüden des Viertels, und auch einige Hündinnen,
dazu veranlasst hat, eine eigene lokale Zeitung
zu gründen und das Gehölz quasi zur „Daily News“ der
Heimaterde zu erklären.
Die schöne grüne Farbe hat das arme Bäumchen natürlich
längst verloren, sowie den Großteil der unteren Äste.
Objektiv gesehen ist das weitestgehend nackige,
und wenn nicht, trostlos braune Ding,
nicht sehr ansprechend.
Aber die Hunde lieben es.
Auch wenn ich nicht weiß wie sich der Duft
des ständig in Urin getränkten Holzes in der warmen Wohnung
entwickeln mag, werde ich meinem Hund die Freude
machen das Teil bei Nacht und Nebel zu stibitzen und
als Entschädigung 20€ in den Briefkasten werfen.
Demnächst, wo kann ein Hund die richtige Weihnachtsgans auswählen?







