-marie- hat geschrieben:ja von solchen "vermehrern" hab ich schon öfter gehört ... aber es gibt doch auch sicher ganz normale familien oder so deren hund junge kriegt ich mein von einer freundin die katze hat auch junge bekommen und die haben sie auch abgegeben ... aber die sind doch keine vermehrer .. !?
klar gibt es leute die damit ihr geld verdienen aber es sind doch nicht alle leute deren hund vlt sogar ungewollt jung bekommt vermehrer .. !!?

Doch sie sind Vermehrer.
Beim Anblick von den hunderttausenden heimatlosen Katzen in Tierheimen und auf den Straßen , seine eigene Katze nicht kastrieren zu lassen , sofern sie nicht als reine Wohnungskatze gehalten wird, ist unverantwortungslos und
Und genau so sind Leute, die sich selber "seriöse, verantwortungsvolle" Hobbyzüchter nennen oder die leider schon den zweiten "Unfallwurf" vermitteln müssen!
Röntgenbilder von der eigenen Hündin gibt es keine, und ob nun der eine HD und ED kranke Labrador der Vater ist oder der Athrose kranke, schwarze, verhaltensgestörte Mischling oder auch der furchtbar territoriale Sennenhund vom Bauernhof nebenan, mit dem der eigene Besitzer nicht klarkommt, weiss man nicht so genau, denn sie hingen ja "alle mal drauf" bzw. die Hündin hat sich zum vierten mal während der Läufigkeit selbstständig gemacht..
Und der letzte Genetikunterricht liegt 25 Jahre zurück und Kenntnisse über Vererbung und Prägung sind spätestens nach dem Abi flöten gegangen, wenn sie denn überhaupt mal vorhanden waren.
Um ein guter Züchter zu sein musst du vorallem eins tun: lernen!
dich informieren, weiterbilden, austauschen, Erfahrungen sammeln, Unsummen an Tiersrztkosten bezahlen, teure Vereinsmitgliedsbeiträge bezahlen, Erfahrungen sammeln, vergleichen, trainieren, vermitteln
Welpen von seriösen Züchtern werden von Geburt an auf ein gutes Leben vorbereitet:
Täglich wird die Gesundheit kontrolliert, sie werden geprägt auf Alltagsgeräusche, Staubsauger, Spülmaschienen, laute Knalle, verschiedene Untergründe, Kinder, Kleintiere, katzen, Menschenmengen, Unruhen, Stadtgeräusche, Autos, Fahrräder, andere Hunde und so viel mehr. Ein guter Züchter verbringt Stunden täglich mit seinen Welpen.
Alle Tiere aus seriöser Zucht wurden vor dem Zuchteinsatz medizinisch gecheckt auf alle Erbkrankheiten, (ggf. spez. Augenuntersuchung) geröntgt, Röntgenbilder werden eingeschickt und mit anderen Bildern gleicher Rasse von Spezialisten verglichen.
Beim Aussuchen der beiden Elterntiere wird genaustens geschaut, ob deren beiden Erbanlagen zueinander passen, vorher wird kein Hund gedeckt.
So viel Mühe , Stunden an Arbeit, Unmengen an Geld bringt ein Züchter auf um bestens sozialiserte, gute Vertreter der eigenen Rasse hervorzubringen.
Sowas beschert guten Züchtern lange Wartezeiten (was sich lohnt!)
und Kunden einen Hund, auf den man sich verlassen kann
Und so ein Hund kostet was, der Züchter verdient nicht viel daran, das was er vorher für den Verein und die Welpen ausgegeben hat verschlingt wahrscheinlich um die 90% des Geldes
Ein Hund von einem Züchter! (kein vermehrer) wird euch um die 1000€ kosten , Chihuahua wahrscheinlich ein wenig mehr als Spitz.
Und dann kann es euch furchtbar egal sein, ob KH oder LH Chihuahua.
Die ganzen unsicheren, verstörten, wild kläffenden, gestressten dinger von Chihuahuas, die nur noch arme verkümmerte Würmchen in eminen Augen sind, deren Bedürfnissen in keinster Weise nachgegangen wird - das alles sind Vermehrerchihuahua, absolut fehlgeprägt und unsozialisiert.
Dass se ein "großes Ego" haben, so ein Spruch kann nur von leuten kommen, die ihren eigenen Hund nicht deuten können - das gegenteil ist der Fall !
Falls ihr soviel Geld nicht ausgeben wollt , bleibt euch die Wahl eines Tierheim- oder tierschutzhundes
Neben den verstörten Chis von der PipiWiese gibt es hier bei uns noch einen Chimix -vor 2 Jahren aus dem Tierheim geholt, der schon vor nem Jahr die Begleithundeprüfung gelaufen ist, Fährtenarbeit betreibt und den ich noch nicht ein einziges Mal hab kläffen hören ..
Na es geht auch anders!
LG Jana
Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück
Mary Biy