Hallo,
ich bin neu hier. Vor ein paar Tagen hat mein Hund leider diese Diagnose bekommen, "canines akanthomatöses Ameloblastom. Ich habe einen Rauhaardackelrüden, kastriert namens Charly. Er ist 8,5 Jahre alt, hat Epilepsie und nun leider auch noch dieses blöde "Geschwulst"!
Es fing mit einer ganz harmlosen Schwellung im Unterkiefer, von den Schneidezähnen an gesehen am zweiten Zahn auf seiner rechten Seite an. Ich war damit beim TA und der sagte mir, ich solle das mal im Auge behalten, aber so wäre jetzt kein Handlungsbedarf.
Innerhalb eines halben Jahres wuchs das Geschwulst soweit, das es bereits leicht aus seinem Maul zu sehen war.
Also ging ich wieder zum TA und der riet mir, es entfernen zu lassen und einzuschicken.
Das habe ich dann auch machen lassen, die unteren beiden Schneidezähne waren bereits so lose, das man sie ziehen musste.
Der Bericht vom Pathologen ist nicht ganz eindeutig,er schreibt:
"Die vorliegenden Befunde waren nicht ganz eindeutig zu stellen. Die Summe der Befunde, mit teils deutlicher Proliferation der epithelialen Strukturen, fokal mit Zystenbildung, spricht für ein canines akanthomatöses Ameloblastom."
Meine TA riet mir mit diesem Bericht zu einem Tumorspezialisten zu fahren und das habe ich dann auch gemacht. Dieser sagte mir, das er noch eine Gewebeprobe aus der Tiefe mit Knochen und dem Zahn, an dem der Tumor saß, entnehmen möchte. Er würde ungern anhand dieses Berichtes die Kieferentfernung durchführen. Den Termin zum Zahnziehen und der weiteren Gewebeprobe haben wir Morgen.
Kennt sich hier zufällig einer mit dieser Diagnose aus? Vielleicht hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht? Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen gemacht mit dieser radikalen Kieferentfernung?
Die Op,wo das Geschwulst entfernt wurde, ist Morgen zwei Wochen her und das Gewebe in Charlys Maul verändert sich schon wieder. Dort wo das Geschwulst war, ist schon wieder alles knall rot.
Ich mache mir furchtbare Sorgen.
Würde mich freuen wenn mir jemand seine Erfahrungen berichten könnte.
Lg






