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Moderator: DF-Mods
cazcarra hat geschrieben:Ständiges "zutexten" des Hundes durch Blinzeln, Gähnen oder was weiß ich ist völliger Quatsch. Doch in manchen Situationen eben .... siehe oben.
Piburi hat geschrieben:Hat Gähnen z.B. IMMER mit Beschwichtigung zu tun? Wenn wir das o.g. Beispiel nehmen. Wenn ein Hund gekrault wird und gähnt ... kann es dann nicht sein, dass er einfach nur müde ist?
tagakm hat geschrieben:Noe....Hunde zeigen dieses Verhaltensmuster, calming signals, auch auf um sich lediglich selbst zu beruhigen wenn sie gestressed, aengstlich etc sind......auch wenn kein anderer Hund in der Naehe ist.
staffy hat geschrieben:
Daher ist es sehr ungeschickt und fachlich nicht richtig von "den Beschwichtigungssignalen" zu reden und dies wird leider von vielen HH, die "mal eben ein Buch lesen" unzensiert übernommen ...
Gruß, staffy
cazcarra hat geschrieben:Ja, ich weiß genau, was du meinst! Die Gefahr besteht, vor allem bei Menschen, die völlig unsicher im Umgang mit ihren Hunden sind - und die dann das Buch nicht wirklich lesen. Es wird nämlich nirgendwo behauptet, dass ein Gähnen grundsätzlich ein Beschwichtigungssignal ist. Ehrlich nicht....Und dass sie zu jeder Zeit den Hund eben mit "Signalen" zutexten. Diese Menschen sind dann so fasziniert, endlich Ansätze dafür zu haben, ihren Hund besser zu verstehen, dass sie gerne in jedwede Regung des Hundes etwas hineininterpretieren. Und versuchen, darauf zu antworten. Vielleicht hätte in diesem Buch noch expliziter, noch öfter auf die o.g. Gefahren hingewiesen werden sollen. Nichtsdestotrotz empfinde ich es als entscheidende Hilfe, wenn meine Kunden sich das Buch und möglichst auch die DVD ansehen. Und natürlich wird darüber dann im Training ausführlichst gesprochen.
LG
cazcarra
staffy hat geschrieben:tagakm hat geschrieben:Noe....Hunde zeigen dieses Verhaltensmuster, calming signals, auch auf um sich lediglich selbst zu beruhigen wenn sie gestressed, aengstlich etc sind......auch wenn kein anderer Hund in der Naehe ist.
Mein Reden, die meisten der CS werden im Zusammenhang mit Übersprungshandlungen, als Ersatz gezeigt -> aber eben - wie du schreibst - um sich zu beruhigen und nicht zum Beschwichtigen.
Wegschauen ist deeskalation, das wird auch von Ranghöheren verwendet, für mich keine Beschwichtigungsgeste.
Gähnen hat viele Gründe. Wer ein "Rudel" hat weiß, daß in vielen Situationen (morgens oder nach Liegephasen) gemeinsam gegähnt und gestreckt wird, auch das hat NULL mit Beschwichtigung zu tun.
Meines Erachtens nach hätte man aus den Grundlagen des Buches ein wirklich gutes Handbuch zum besseren Verständnis der Körpersprache schreiben können.
In der Studie aus Italien wird nur fachlich festgehalten, wann, in welchem Zusammenhang welcher Hund was gezeigt hat. Hierbei wurde bestätigt, daß die meisten Gesten viele Bedeutungen haben, die nur im Zusammenhang zu erkennen und zu deuten sind.
Daher ist es sehr ungeschickt und fachlich nicht richtig von "den Beschwichtigungssignalen" zu reden und dies wird leider von vielen HH, die "mal eben ein Buch lesen" unzensiert übernommen ...
Gruß, staffy
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