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Buck und seine Freunde, im herbstlichen bayrischen Wald

wenn Ihr mal herzlich lachen wollt ;-)

Moderator: DF-Mods

Buck und seine Freunde, im herbstlichen bayrischen Wald

Beitragvon Buck, der Eisbär » 23.10.2004 20:42

Buck und seine Freunde, im herbstlichen bayrischen Wald 16.10.-23.10.04

Samstag, 16.10.04
Ich konnte es kaum glauben, Frauchen packte schon wieder meinen Koffer,
obwohl ich dieses Jahr schon 5 mal im Urlaub war. Aber ich freute mich natürlich wie immer,egal wo es auch hinging, die Hauptsache ich war dabei.
Herrchen blieb zu Hause, denn der hatte keine Lust auf Urlaub im Herbst.
Somit hatte er den Auftrag zu Hause für die 3 Schweinchen und Fr. Hase
zu sorgen und das war ihm lieber als stundenlang durch den Herbstwald zu latschen.

Wir trafen uns auf einer Autobahnraststätte mit Alaska, Sally, Taya
und den dazugehörigen 2beinern, sowie dem Herrchen von Masha.
Masha war aber nicht dabei, sie zog es vor sich von Oma und Opa verwöhnen zu lassen. Wir fuhren dann gemeinsam nach Atzenzell im bayrischen Wald zum Gasthof zur Linde. Die Chefin des Hauses war sehr überrascht als wir kamen, denn sie hatte scheinbar vergessen, das wir 3 Hütten gebucht hatten. Mit großen Augen schaute sie uns an und sagte: heute schon ???
Nach einigem überlegen konnte sie sich dann doch an die Buchung erinnern und sie führte uns in den 1. Stock und sagte welche Hütten frei sind. Wir durften uns dann sämtliche Hütten anschauen und selber entscheiden, welche für wen am besten geeignet war. Das war witzig, weil alle wie irre durch die Hütten wuselten um die schönste abzugreifen. Die Entscheidung viel recht schnell und jeder war mit seiner Wahl zufrieden. Im Hause lebte auch eine nette superhübsche 1 jährige Golden Retriever Dame mit dem Namen Xenia die ich beschnuffeln durfte, aber leider war sie sehr schüchtern. Frauchen freute sich das es eine Hündin war und kein Rüde. Aber da freute sie sich zu früh denn im Nebenhaus wohnte ein schwarzer Labrador Rüde mit einem typischen Schäferhundenamen der Rex war. Und dieser Typ war gar nicht nett, er hatte sogar Sally und Taya
angemacht, obwohl das 2 nette Hündinnen sind. Frauchen konnte mich gerade noch rechtzeitig ins Auto schmeißen um mich vor ihm in Sicherheit zu bringen.

Später hatten die 2beiner Hunger und wir gingen los in den Nachbarort in das Hotel Sattelbogen. Ohhhhjeeee, Frauchen verdrehte die Augen als sie das Wort Hotel hörte, denn sie hatte bedenken das wir da mit 6 Menschen und 4 Hunden reinkommen würden. Als wir dort ankamen konnte man schon erahnen das es sich um einen Nobelschuppen handeln würde. Wir traten dann ein und tatsächlich war alles dort nur vom feinsten aber sehr sehr schön.
Frauli schaute vorher draußen auf die Speisekarte und war sehr überrascht das die Preise absolut in Ordnung waren und nicht teuer, obwohl alles so Nobel war.
Wir trauten uns aber nicht uns einfach irgendwo hinzuhocken, also fragten wir den Kellner, ob wir mit 6 Menschen und 4 Hunden rein dürfen. Der schaute uns mit großen Augen an und war offensichtlich nicht so begeistert. Er sagte:mit
4 Hunden ???? Moment, da muß ich mal fragen. Er kam aber gleich darauf zurück und wir durften Platz nehmen. Freu, freu, hüpf, spring.
Danach fuhren wir nach Cham und schauten uns das Städtchen an.
Und kurz drauf war der Tag vorbei.

Sonntag, 17.10.04
Gleich nach dem Frühstück fuhren wir los um einen der vielen Märkte in der tschechischen Republik zu besuchen. Ich durfte sogar mit auf den Markt und mußte nicht im Auto bleiben. Stundenlang stöberten wir dort rum, aber Frauchen fand nichts, bis auf 2 Kauknochen die sie mir kaufte weil ich so brav war.
Plötzlich vermissten wir 2 Menschen aus unserem Rudel. Wir gingen auf die Suche, aber fanden sie nicht. Kurz drauf trafen wir doch wieder aufeinander und was mußten wir sehen ??? Einer unserer Menschen hatte eine dicke Lippe die blutete und er hatte eine kleine Schürfwunde am Kinn. Was war passiert ?? Hatte er etwa eine dicke Lippe riskiert ?? Nein, hatte er nicht, er hatte nur ein wenig um den Preis für ein Kleidungsstück gefeilscht und als er das Teil zum angebotenen Preise nicht kaufen wollte, wollte er den Laden verlassen und ehe er sich versah, riß der böse Verkäufer ihm die Brille von der Nase und zerbrach diese eiskalt vor seinen nun brillenlosen Augen. Und das war noch nicht alles, denn der böse Mensch holte aus und schlug ihm mit dem Unterarm ins Gesicht
und zwar so stark das im die Lippe aufplatzte. Unser geschädigter holte dann die Polizei und wir alle gingen zurück zum Tatort, aber was mußten wir sehen ?? Der schlagkräftige Täter hatte ruckzuck seinen Rolladen geschlossen und hatte sich aus dem Staub gemacht.Die Polizei sagte, wir sollen vor dem Laden warten, sie würden die Grenzpolizei holen,die in ca. 1 Stunde kommen würde. Wir warteten und warten und froren wie verrückt weil es saukalt war, aber es kam keine Grenzpolizei. In der Zwischenzeit kam eine Frau zu uns und fragte ob von uns auch jemand geschlagen wurde und sie erzählte das sie an einem Stand war und ihre gekaufte Ware einpacken wollte und das ihr dabei die Tüte riß und dann kam der Verkäufer und verpaßte der Frau eine Ohrfeige. Unglaublich, oder ??
Da steht so ein kleiner Vietnamese vor einer großen erwachsenen Frau und haut ihr eine aufs Ohr. Was bitteschön sind das für Menschen ?????? Schlitzaugen
waren das. Beim nächsten mal würde ich Alaska, Sally und Taya mitnehmen als Schutzhunde, hi hi hi. Ich glaube, dann würde sich keiner mehr an unseren Menschen vergreifen. Nachdem wir dann dieses Schockereignis verdaut hatten verließen wir die Tschechei und fuhren nach Furth im Wald und ließen uns in einem netten Café nieder. Auch dort war es kein Problem mit 4 Hunden Einlaß zu bekommen. Gegen 17 Uhr waren wir wieder in unserer Hütte angekommen und
dann mußte Mashas Herrchen mit Sabrina auch schon wieder die Rückreise antreten, denn die beiden haben nur das Wochenende mit uns verbracht.
Sie waren in der unglücklichen Lage, am nächsten Tag wieder arbeiten gehen zu müssen.

Wir gingen dann noch 1 Stunde spazieren. Es gab viele freilaufende Hunde dort, einmal kamen 4 Hunde auf einmal auf uns zu, die hatten eine große Klappe rannten neben uns her und bellten wie irre, aber sie hielten Sicherheitsabstand und trauten sich nicht näher ran, ha ha ha. Kurz vorm Ziel wurden wir noch kräftig geduscht, was uns gar nicht so gefiel, aber da mußten wir durch. Immerhin lockte uns das anstehende Futter zurück in die Hütte.

Montag, 18.10.04
Das Wetter war sehr eklig, kalt und regnerisch. Wir beschlossen zunächst wieder nach Furth im Wald zu fahren um uns die schöne kleine Altstadt näher anzuschauen. Später fuhren wir nach Sengenbühl in einen Ausflugspark am Steinbruchsee. Das war ein großes Wildgehege, wie schön, wo ich doch Rehe so sehr liebe. Aber ich freute mich zu früh, denn plötzlich regnete es total viel und die 2beiner zogen es vor erstmal in der dortigen Kneipe einen Zwischenstopp einzulegen. Nachdem sie dann fürstlich gespeist hatten, gings wieder raus, aber es schiffte noch immer wie verrückt und wir Hundis wurden kurzerhand ins Auto verfrachtet. Die 2beiner gingen dann ohne uns los, aber ich konnte vom Auto aus sehen wo sie sich rumtrieben. Sie schauten sich diverse Forellenteiche an, ein 40.000Liter Aquarium mit riesigen Fischen drin und sie gingen in eine KINDER-Spielhalle. Sie spielten an Spielautomaten und Frauchen und auch Nastasja hockten sich doch tatsächlich auf so einen elektrischen Bullen um Bullriding zu machen. Eigentlich dachte ich mein Frauli sei erwachsen, aber da hab ich mich wohl getäuscht. Taya´s Frauli schaukelte auf einem Holzschaukelpferd und freute sich des Lebens.

Wieder im Urlaubsort zurück, wollten wir alle durch die Felder spazieren gehen,
aber wir gingen 20 Meter und es fing schon wieder Wolkenbruchartig an zu regnen. Alaska, Sally und Taya traten sofort den Rückzug in die warme trockene Hütte an und ich wollte das gleiche tun. Aber mein laufwütiges Frauchen bewaffnet mit Regenschirm zerrte mich weiter durch den stürmischen Regen.
40 Minuten mußte ich durch das Dreckswetter laufen, ehe auch ich wieder in die warme Hütte durfte.

Dienstag, 19.10.04
Wir starteten wieder mit dem Auto um nach Regensburg zu fahren. Wir standen auf dem Parkplatz vorm Haus, als plötzlich der eklige Rüde Rex angerannt kam. Frauchen hielt mich zurück und sie schrie ihn an das er verschwinden soll und auch Nastasja half lautstark mit ihn zu verscheuchen. Ich hüpfte dann schnell ins Auto und wog mich in Sicherheit. Plötzlich kam dieser Depp schon wieder angeflitzt und sprang volle Lotte an unser Autochen dran und macht kleine Kratzer rein. Frauchen war total begeistert.So ein blöder Hund, echt. Aber ich muß gestehen das ich solche am Auto hochspringaktionen ja auch schon gebracht habe, an Fremden Autos also brauchte sich Frauchen gar nicht so aufregen, hi hi.

Als wir dann in Regensburg ankamen, stiefelten wir durch die schöne Altstadt mit den vielen kleinen Gassen. Viele Passanten schauten etwas irritiert, als wir
im Gänsemarsch hintereinander durch die Stadt stiefelten. Einer fragte sogar ob wir die Regensburger Hundeschule wären. Dann verschwand Alaskas Herrchen in einer Bank um Kohle zu holen und wir vier Wauzis standen vor dem Tor Spalier, was auch wieder lustig ausgesehen haben muß.
Dann gings weiter zu der steinernen Brücke und wir legten eine Rast bei einer Würstelbraterei ein. Der Kellner dort war auch ganz angetan von uns superbraven vier 4beinern. Alle 2beiner futterten was und fast keiner von uns bettelte.
Beim weitergehen durch die Stadt, waren noch einige Leute die verwundert waren, das da 4 Hunde dicht beieinander laufen und sich vertragen. Mit stolz
geschwellter Brust liefen dann noch einige Zeit weiter durch die Stadt. Dann gings langsam zurück zum Auto und wir machten uns wieder auf dem Weg zur unserer Schlafhütte.

Mittwoch, 20.10.04
Schon wieder war eine Fahrt in die Tschechei angesagt und wir bummelten wieder über den Markt. Diesmal aber zum Glück ohne Zwischenfälle. Dann fuhren wir wieder mit dem Auto durch die Gegend, aber ziemlich planlos und irgendwie ohne Ziel. An einem Waldstück machten wir einen kleinen Spaziergang über Stock uns Stein und wir durften alle nacheinander Ball holen spielen.
Ich war wieder der einzige Idiot der an der Leine bleiben mußte, aber dafür hab ich Frauchen ganz schön über die Wiese gescheucht, wobei sie selber schuld war, denn sie warf den Ball immer weiter als meine 5 Meter Flexileine lang war.
Also bekam sie immer einen Ruck, wenn ich die 5 Meter Marke überschritten hatte. Kurz drauf gings weiter zum Further Wildgarten. Dort durften wir Hundis mit hinein, was für eine Freude. Wir mußten mal nicht gelangweilt im Auto auf unsere Menschen warten. In diesem großflächig angelegten Naturgarten, gab es zum Beispiel einen großen Teich von unten anzuschauen.Man mußte eine steile Treppe abwärts gehen und war dann plötzlich fast wie mittendrin im Teich. Einige von uns Hundis sprangen an der Glasscheibe hoch und haben uns die großen Fische angeschaut. Als wir dann aus der Unterwasserwelt wieder hochkamen stand plötzlich im Gestrüpp ein kleines junges Reh mit einem weißen reflektierenden Halsband. Das kleine war total niedlich und war überhaupt nicht scheu obwohl wir 4 Hunde es anstarrten. Ich wäre ja am liebsten zu ihm hingedüst, aber Frauli wußte das natürlich wieder zu verhindern, indem sie mich total kurz nahm. Ich hatte keine Chance, das kleine mal genauer anzuschauen.
Schade, wo ich doch so ein Wildliebhaber bin. Weiter gings dann über eine echte wackelige Hängebrücke, die wir alle ohne Furcht ganz locker überquerten. Sogar unsere kleine noch ziemlich unerfahrene Taya stolzierte flott über die Wackelbrücke. Ein Stück weiter, mußten wir über eine schmale Brücke gehen und man kam an Totenschädeln vorbei von verschiedenen Tieren und die Menschen mußten erraten von welchem Tierchen die wohl waren. Wir marschierten noch eine Weile durch den Wildgarten und fuhren dann zurück in die Hütte wo unser Futter auf uns wartete.

Donnerstag, 21.10.04
An diesem Tag ging unsere Fahrt nach Viechtach. Dort machten wir einen Stadtrundgang und die 2beiner besuchten ein Kristallmuseum, während wir
4 Wauzelbärchen wieder im Auto warten mußten. Als Belohnung fürs warten liefen wir dann alle zum Naturpark Großer Pfahl. Bergauf, bergab. Wir überquerten eine schmale Brücke mit einem Baugerüstähnlichem Metallboden.
Auch diesen überquerten wir als würden wir jeden Tag über so seltsame
Untergründe spazieren. Kurz vor dem Ziel blieben die 2 beiner stehen und schauten sich den großen Felsbrocken (großer Pfahl) erstmal von der Ferne aus an. Wir standen direkt neben einer eingezäunten Schafherde. Frauchen achtete nicht auf mich und ich wollte es mir gerade bequem machen und wollte mich an den Wegesrand neben dem Zaun hinlegen. Auf einmal stieß ich einen schrillen, lauten, jaulenden Schrei aus. Völlig erschrocken und mit großen Augen , schaute ich zuerst auf Frauchens Hände und dann auf meinen Po. Frauchen sagte: ICH war das nicht Buck. Die 2beiner lachten sich alle kaputt. Wie witzig. Mir tat der Hintern weh wie Sau und die lachten. Was war nur passiert???
Ich muß wohl mit meinem Po an diesen Zaun gekommen sein und der hat mir einen ordentlichen Schlag verpasst. Keine Ahnung wieviel Volt da durch meinen Alabasterkörper gejagt wurden. Auf jeden Fall hats höllisch wehgetan und ich schaute mir noch mehrmals meinen Hintern an, weil ich das alles nicht so verstand was da mit mir passiert war. Meine Hinterbeine zitterten noch etwas aber wir liefen dann weiter bis zu dem Bergmassiv. Dann gings weiter mit dem Auto nach Bodenmais und die 2beiner verschwanden schon wieder in einem Kristallgeschäft, während wir Hundis schon wieder im Auto warten mußten.
Ich machte es mir total gemütlich im Auto indem ich meinen Kopf auf die Heckablage legte und die Menschen beobachtete die am Auto vorbeigingen.
Kurz drauf gings wieder in Richtung Atzenzell zu unserer Hütte. Kaum das ich aus dem Auto gehüpft war, kam auch schon wieder der miese Rex angerannt und wollte wieder Stress machen. Frauchen warf mit einem Päckchen Tempo nach ihm. Toll, da hätte sie auch gleich mit Wattebällchen werfen können, die hätten die gleiche Wirkung gehabt, nämlich keine. Aber er verduftete dann doch als sein Herrchen ihn rief. Zum Tagesabschluß liefen wir noch eine nette Runde durch Feld und Wald und somit war unser vorletzter Urlaubstag zu Ende.

Freitag, 22.10.04
Gleich nach dem Frühstück gingen wir wieder los, bzw. wir fuhren mit dem Auto.
Ich wartete auf dem Parkplatz auf den Rest unseres Rudels. Da kam plötzlich
schon wieder der olle böse Rex angetrabt. Frauchen riss die Autotür auf und stopfte mich rein. Und was machte Frauchen dann ??? Sie ging tatsächlich zu
diesem schwarzen Monsterlabrador, ging in die Hocke, rief ihn und sie befummelte ihn. Sie redete mit ihm und sagte: heee, dicker, komm mal her, ich will ja nicht immer nur mit dir schimpfen bla bla bla bla.Unglaublich mein Frauchen echt wahr. Erst schrie sie ihn immer an, dann warf sie mit Tempos nach ihm und dann verpasst sie ihm Streicheleinheiten. Aber so ist sie halt, sie liebt
halt alle Hunde und kann es nicht lassen diese immer und ewig zu begrapschen.
Wir besuchten an unserem letzten Urlaubstag die Burg Falkenstein in Falkenstein. Es ging ein Stück bergauf und wir standen mitten im Burghof. Von da aus stiegen wir über schmale Holztreppen und Metalltreppen den Burgturm hinauf. Ich bin ja zum Glück schwindelfrei, denn dieser Turm war ganz schön hoch. Nur Alaska begleitete mich, die anderen beiden Damen hatten wohl schiss und blieben lieber unten und warteten auf unsere Rückkehr. Dann gings wieder runter, was viel schwieriger war auf den schmalen Stufen. Im Anschluß an die Burgbegehung machten wir einen Rundgang um die Burg. Das war vielleicht ein Ding. Es ging mal wieder so richtig über Stock und Stein, über glitschiges Laub und Wurzeln, durch total enge Felsspalten mußten wir uns quetschen und über eine sogenannte Himmelsleiter aufwärts steigen. Als ich diese enge Leiter sah, da wurde mir ganz komisch, ich wäre am liebsten umgekehrt, aber Frauchen sagte das ich da jetzt hoch muß. Alaska war als erster oben, dann folgten Sally und Taya und dann war ich an der Reihe. Die ersten 4-5 superschmalen steilen Stufen nahm ich ohne Probleme, doch dann wollte ich am Rand entlang laufen und ich rutschte mit dem Hinterbein aus und mein Bein steckte zwischen der Felswand und der Holzstiege. Frauchen stand wackelig hinter mir. Ich hatte dann totale schiß und machte mich steif wie ein Stock. Frauchen versuchte dann erst mal mein Bein wieder aus der Spalte zu fischen, aber irgendwie war das nicht so einfach, denn auch für sie war das stehenbleiben mit einem 30Kg
Hundevieh, das sich steif machte wie Stein nicht gerade ungefährlich. Denn wenn ich den Rückwärtsgang eingelegt hätte,dann hätte sie leicht runterfallen können.
Sie wollte mich am Halsband ziehen das ich endlich weiter gehe, aber ich blieb wie versteinert vor Angst. Sie hob mich dann noch mal am Hintern an und dann endlich war mein Bein gerettet. Und dann schlich ich im Zeitlupentempo diese schreckliche Himmelsleiter hinauf. Oben angekommen zitterte ich erstmal wie Espenlaub, aber dann war alles wieder gut. Ich kam mir heute echt vor wie ein Trümmersuchhund der über ungewöhnliche Wege und Hindernisse muß. Aber ich war ja nicht der einzige, immerhin haben wir alle 4 das irgendwie geschafft, auch wenn wir uns vor Angst bald ins Fell gepullert haben. Wir machen eben alles mit was unsere Menschen machen, die Hauptsache wir sind immer dabei. Später fuhren wir wieder zurück zur Hütte und somit war unser 1 wöchiger Herbsturlaub auch schon wieder vorbei. Aber der nächste Urlaub kommt bestimmt, ich kenne ja mein Frauchen, auch wenn der erst im Jahr 2005 sein wird. Zum Glück ist es ja nicht mehr lang bis dahin, hi hi hiiiiiiiiiiiii. Eigentlich sollte mein Tagebuch hier enden, aber ich hatte noch was nachzutragen und zwar: die 2beiner saßen am letzten Abend gemeinsam im TV Raum und während einer Pause kam Frauchen zu mir ins Zimmer und wollte eine Runde mit mir schmusen. Die ganzen Tage über stand meine Wasserschüssel unter dem Tisch damit niemand da reintritt. Aber an diesem Tag stellte Frauchen die Schüssel neben meinen gepackten Koffer damit sie diese nicht vergaß zum einpacken.
Sie kam also ins Zimmer, rief mich herbei, und sie wollte sich auf den Boden setzen und an der Wand neben dem Koffer anlehnen. Sie tat das auch, aber
sie hockte sich volle Pulle mit ihrem Hintern in meine Wasserschüssel und die
viel natürlich um und der ganze Teppich war voller Wasser. Ohhhh man, was ist mein Frauchen manchmal dämlich. Einen klitschnassen Hintern hatte sie dann,
ha ha haaaaaaa. Der Wasserschaden wurde dann schnell mit Handtüchern
beseitigt. Für ihre Blödheit habe ich sie dann noch in dieser Nacht bitter bestraft, denn ich weckte sie um 3 Uhr und um 6 Uhr weil ich mehrere dringende
Geschäfte zu erledigen hatte. Ich muss zugeben es war eine sehr ungewöhnliche
Uhrzeit, aber was erledigt werden muss, das muss halt gemacht werden, egal zu welcher Uhrzeit.
E N D E
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Beitragvon babsiborder » 24.10.2004 11:02

Hallo Bucki-Bär!Einen schönen Urlaub hast du mal wieder gehabt,auser mit zwei Zwischenfählen Po und Bein ,das tut mir leid,doch ich hätte gerne dein Gesicht gesehen wo es mit dem Zaun passiert ist.Ich wünsche dir trotzdem alles gute und weiter immer einen schönen Urlaub.Gruß Babsi :wink:
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