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Boxer für lange Wanderung geeignet?

Was sonst nirgendwo reingehört.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Bentley » 02.09.2010 16:53

Iris + Berny hat geschrieben:Also vielleicht bin ich jetzt zu naiv, aber 30km zu FUSS (am Rad würde das vielleicht anders aussehen) sollte doch für einen normalen Boxer kein Problem sein! Das hätte sogar mein Terrier geschafft. Der hat zwar keine Plattnase, ist dafür aber nur 8 kg schwer.

Das der Hund prinzipiell gesund ist und auch regelmässig Auslauf bekommt, ist natürlich voraussetzung. Aber davon gehe ich mal aus!

Ich gehe meinen Hund weder HD-röntgen noch Herzschallen, bevor ich mit ihm ganz normal wandern gehe...


Wenn ich einen Boxer beim VDH Züchter kaufe, werden diese Untersuchungen gemacht, (wenn Sport gemacht werden soll, sowieso ) ,
weil diese Krankheiten eben da sein können.

Nun muß ich mich doch fragen, ist ein Boxer aus dem TH weniger Wert, weil da die Untersuchungen nicht nötig sind, oder wie muß man das verstehen :???:
* Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten *
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Beitragvon ingrid2 » 02.09.2010 17:58

naja, ich lauf auch täglich zwischen 8 km u. 12 km
aber dann sind meine hunde auch ganz gut müde.....

30 kilometer wandern ist schon ein wort, denke, da läufst du täglich zwischen 6 - 9 stunden, je nachdem, wie fit du bist......
:???:
ging meiner meinung nach nur mit trainiertem hund!

:ops:
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Beitragvon woodyfan » 02.09.2010 18:04

Wir sind ja auch hartgesottene Wanderer, aber 30 km... das ist schon viel! Unserem Hund würde ich das nicht zumuten, er ist 8 Jahre alt und hat eine kleine Herzschwäche. Für solche Distanzen sollte vorher mit dem GESUNDEN Hund trainiert werden. In welchem Gelände wandert ihr? Flachland oder Gebirge ( wobei beim letzteren die 30 km utopisch wären...)?
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Beitragvon Maanu » 02.09.2010 18:06

also meine Hunde fanden 10 km Rauf und Runter in der Eifel scho anstrengend
klar hätten sie sicherlich auch 20 gemacht, aber nicht mehrere Tage hintereinander
Liebe Grüße
Manu mit Knuddeltier Kira und Energiemonster Luna


Früher hatte ich Geld, nun hab ich Hunde.
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Beitragvon ingrid2 » 02.09.2010 18:08

huhu manu,
wir sind mal einer meinung, freut mich ;) ;) ;)
ingrid2
 
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Beitragvon Dark Angel » 02.09.2010 18:22

Entschuldigung, aber wenn ich mit meiner Hündin momentan Radfahre, sind das meistens 6 km (nicht groß trainiert und wir fahren nicht regelmäßig) und wir brauchen dafür irgendwas unter 'ner Stunde. Dann ist sie zwar erstmal k.o., aber 'ne halbe Stunde später würd sie wieder mitlaufen. Und wenn man dann zu Fuß unterwegs ist, sich Zeit lassen kann und auch längere Pausen macht, dürften 30km doch gut zu schaffen sein. Natürlich nur, wenn der Hund auch sonst mal 'ne Stunde auf zwei läuft und nicht nur 10-Minuten-Pipirunde um den Block!
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Beitragvon Zaphod » 02.09.2010 18:36

Ich finde mehrere Tage hintereinander 30 Km auch sehr viel, vor allem wenn der Hund es nicht gewöhnt ist.
Boxer haben leicht Probleme mit Wärme, wenn es dann also noch sehr sonnig ist, kann das schon mal Probleme geben.
Mein Dicker ist spielemäßig nicht totzubekommen, hat auch eine sehr lange Nase, so lange Spaziergänge wären aber definitiv zu viel für ihn.
Mal davon abgesehen dass ich auf jeden Fall HD ausschliessen wollen würde.
Ich bin nicht neugierig, ich will nur alles wissen.
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Beitragvon Iris + Berny » 02.09.2010 18:44

Ich denke 30km schafft man selber ja auch nicht unbedingt einfach so aus dem Stand. Man geht also schon vorher regelmässig kürzere Distanzen wandern. Und nachdem da im Normalfall der Hund eh schon immer mit kommt, ist er ja sozusagen "trainiert".

Ich habe festgestellt, dass die Hunde (sogar der Terrier!) IMMER eine bessere Kondition haben als ich selber. Wenn ICH es also schaffen würde 30km zu Fuss gehen (und die Hunde wie gesagt bei der Vorbereitung auch immer schon dabei sind), schaffen es die Hunde schon lange.

Vor Jahren habe ich Berny (einen 8kg Terrier!) mal einen Frühling lang zum Joggen mitgenommen. Hund lauft an der lockeren Leine neben mir her. Mein längster Lauf war 17km (dafür aber recht langsam). Danach war ich echt fertig, Berny fand das glaub ich nur langweilig... Berny war danach nicht müde. Ich gaube er fand das sogar regelrecht langweilig so langsam und monoton herumzurennen.

@bentley
Ich finde diese ganzen Untersuchungen gut, aber in Wirklichkeit fast nur für die Zucht sinnvoll. Denn sogar wenn ich jetzt das Ergebnis kriege, mein Hund hat leichte HD/ irgendwas beim Herz / .... , was bedeutet das? Ich werde ihn sowieso ganz normal weiter bewegen, ihn scharf beobachten und mich einfach an ihn anpassen. Und ihn definitiv nicht zum lebenslangen Nichts-tun verdammen. Auch ist so eine Auswertung ja auch irgendwie relativ... ich kenne einen Husky, bei dem wurde eine C-Hüfte geröngt. Er hatte und hat nie Probleme, obwohl er ganz normal im Gespann lauft (erfolgreiches Mid-distanz Team)... und er ist jetzt bald 10 Jahre alt!
Grüsse,
Iris + Huskies Jaakko (Rüde, 13 Jahre), Roots (Rüde, 11 Jahre), Daika (Hündin, 3 Jahre), Ebi(shkaja) (Hündin, 2 Jahre) und Ewok (Rüde, 1.5 Jahre) und Katze Isis
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Beitragvon schnauzermädel » 02.09.2010 18:54

Eine C-Hüfte ist ja normalerweise nur zuchtrelevant, der Hund wird höchstwahrscheinlich nie Probleme haben.
Aber was machst du mit einem Hund, der völlig unauffällig läuft, aber der eine E-Hüfte hat? Würdest du den auch normal belasten? :hust:

Ich finde 30km nicht zuviel.
20km als Audauerprüfung bei ca. 12-15km/h sollten für Boxer machbar sein. Danach sollten sie frisch genug für eine Unterordnung sein, genügend Boxer legen noch am gleichen Tag ihre ZTP ab.

Völlig untrainiert geht das natürlich nicht, aber für 30km trainiert auch der Mensch vorher. Wenn Hund da immer mitläuft, sehe ich kein Problem.
Meine Riesen laufen regelmäßig 20-25km am Rad und laufen dazu noch ihr Sporttraining und gehen normal Gassi. ;)

LG
das Schnauzermädel
Wer die Dunkelheit fürchtet, kennt die Grausamkeit des Lichtes nicht.

Es ist gut zu wissen, dass der Hund an sich gar keine Fehler zu machen in der Lage ist. Er reagiert höchstens anders, als wir es wünschten und erhoffen.
(Helmut Kettelake)
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Beitragvon bordy » 03.09.2010 00:23

Der Deutsche Boxer, gesund und leistungsstark :D :hust:

Nun gut, den konnt ich mir nicht verkneifen.



Ich denke, wenn man 30km wandern geht, dann trainiert man sich selbst vorher ja nun auch und geht da vom Sofa aus hin. Nimmt man den Hund dort mit, so hat der normalerweise eine viel bessere Kondition als der Mensch, bei gleichem Training.


Wobei 30km nun wirklich nicht so arg viel sind... für eine 8km Wanderung in bergigem Gelände braucht man je nach eigenem Trainingsstand ca. 2,5 stunden. Im Flachland ist da schon mehr drin.

Ein Hund ohne gesundheitliche Probleme, sollte das schaffen.



Wobei DAS ja beim "gesunden und leistungsstarken Boxer" ja dann wieder soeine Sache ist.. Da droht dann bei Sonne schnell mal der Hitzschlag.
- It's not about the size of the dog in the fight, it's about the size of the fight in the dog -
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