Klar habt Ihr Recht damit, dass die Aussagen über Ernährung nicht alles sind. Ich fand es aber schon sehr komisch, dass er davon noch nie was gehört hatte. Er hat Shiva Blut abgenommen und nach meinem kurzen Bericht, hat er gesagt, dass sie Eierstockzysten hat und dass er sie kastrieren will. Auf meine Frage, ob man die Eierstöckzysten nicht nachweisen kann (schließlich war Shiva damals erst knapp über 1 Jahr alt), weil ich lasse den Hund ja nicht mal so auf's gerade wohl hin kastrieren nur weil er VERMUTET, dass sie Eierstockzysten hat, sagte er: Klar könnte man eine Ultraschallaufnahme machen, aber der Hund ist ja doch sehr unruhig und zu der Untersuchung muß er sie dann in Narkose legen und dann können wir sie ja eh gleich kastrieren.
Darauf hin habe ich mich für diese tolle Auskunft bedankt und bin gegangen und NIE MEHR wieder zurück gekommen. Und plötzlich war mir klar, warum der von Barffütterung noch nie was gehört hatte.
Bei meinem Kinderarzt war es ja auch so, dass ich ihn sehr sehr gut fand, er mich immer auf alle Impfungen aufmerksam machte, ich meistens dankend ablehnte (oder zumindest nach hinten verschob) und trotzdem hatten wir ein sehr gutes Verhältnis und ich fand ihn sehr kompetent. Er war nun mal ein Impfverfechter und ich der -gegner. Aber jeder von uns hat dem Anderen das Recht darauf zugestanden.
Man muß eben selber entscheiden, ob man mit dem 'Handicap' des Arztes Leben kann und ob man ansonsten mit ihm auf einer Wellenlänge liegt.




