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Bindung aufbauen / Bindung verstärken

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Re: Bindung aufbauen / Bindung verstärken

Beitragvon Fantasmita » 06.02.2010 18:57

inspiron hat geschrieben:Wie baut Ihr eine gute, solide und starke Bindung zu Euren Vierbeinern auf und wie verstärkt er sie?


Keine Ahnung ... wir arbeiten nicht bewußt daran, wir haben sie einfach :lol: .. ne Spaß beiseite ... wir machen nix bewußt ... wir genießen nur die Zeit die wir mit unserem Hund haben und ich denke über das Rundumpaket entsteht dann die Bindung.

Wir pflegen Kontaktliegen, lange genussvolle Streicheleinheiten, Massagen, gemeinsame Spielrunden, wo wir uns auch richtig "beulen", gemeinsame Arbeit, miteinander "reden" ... unser Hund hat einfach Freude daran, immer zu uns zu kommen, er hat Fun mit uns ... gemeinsame Erlebnisse, kann sich immer auf uns verlassen und kriegt auch klare Grenzen gesetzt ... auch das fördert die Bindung, da man ihm ja eine "Last" von den Schultern nimmt.

Du stellst diese Frage in "Probleme mit euren Hunden" ... hast du denn diesbezüglich ein Problem oder meinst du ein Problem zu haben?



Edit: Wer lesen kann ist klar im Vorteil :D ... der Thread ist ja schon Asbach Uralt :D
Liebe Grüße
Fanta


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Dein erster Hund wird nie das werden was Du erwartest. Aber alle anderen nach ihm, werden nie wieder das für Dich sein, was Dein erster Hund war.
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Beitragvon CorinnaS » 06.02.2010 19:00

Genau, "Freude aneinander haben", das ist der Kern.
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Beitragvon BigJoy » 06.02.2010 19:15

Ich glaube, dass Vertrautheit und Berechenbarkeit auch wichtige Bindungsfaktoren sind. Beides braucht Zeit.

Selbst wenn wir uns in den Augen des Hundes falsch oder unverständlich verhalten - wenn wir dies regelmäßig tun, wird er einzuschätzen wissen, uns einfach ein Stück weit "kennen" und dieses sich-kennen macht Bindung in meinen Augen entscheidend aus.

Bei diesem Bindungsförderungsfragen hab ich manchmal den Eindruck, die Leute wollen die Zeit überspringen. Sich-auf-einander-einlassen und Kennenlernen ist doch ein Prozess, zudem ein interaktiver, der im Dialog zwischen Hund und Mensch abläuft.

Vielleicht wäre es manchmal besser, sich mehr dem Ausdrucks- und Kommunikationsverhaltens des Hundes zu widmen, als Handfütterung & Co. Um im Kontakt mit dem Hund zu erkennen, was er gerade empfindet, wie aufmerksam er ist, wann er verunsichert ist, gerne Hilfestellung/Führung hätte oder seine Ruhe usw.

Steckt in den Bindungsfragen nicht oft auch Frust, dass sich der Hund anders verhält, als man es möchte?

Und wie bindungsfähig ist man selbst? Wie sehr ist man im Kontakt mit dem Hund, dem man neben sich hat - und nicht mit dem Wunschbild eines Hundes und seines Verhaltens, das man in Kopf und Herzen trägt....?
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Beitragvon CorinnaS » 06.02.2010 19:39

Bindung ist irgendwie sowas wie ein altes Ehepaar, denke ich oft. Wenn ich Kalle und mich so manchmal sehe... Sie wächst und wächst, erzwingen kann man sie nicht, schon gar nicht hopplahopp. Und dann reicht ein Blick, ein "Stichwort"...
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Beitragvon Arctica » 12.02.2010 19:06

Alina_ hat geschrieben:
Arctica hat geschrieben:Kann man daraus schließen, dass es für die Bindung zwischen uns und unserem Welpen besser wäre wenn er ins Bett dürfte?

Die ersten paar Tage würd ich es machen.


"Die ersten Tage" sind bei uns ja schon länger vorbei, haben ihn seit ca 13 wochen. sollen wir ihn jetzt trotzdem noch ins bett lassen oder besser in seinem körbchen (er hat sich ans körbchen gewöhnt)
Dexter *4.9.09
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Beitragvon shenja » 12.02.2010 19:20

inspiron hat geschrieben:Alles eigentlich eindeutig, jedoch hat unser Tiertrainer von Zerrspielen abgeraten, diese würden dem Hund im allgemeinen unter Stress setzen, da selbst eine klare Hirachie dadurch beeinträchtigt werden könnte....


das ist aber blödsinn :headbash:
shenja
 

Beitragvon tilla1000 » 12.02.2010 23:39

Guten Abend !

In Punkto Zerrspiele gibts es ja sehr unterschiedliche Meinungen.Einerseits soll man den Hund nicht gewinnen lassen,weil er ansonsten seinen rang austestet.Wiederum andere sagen,ab und zu gewinnen lassen,um so eher wird es ein selbstbewußter Hund.
Ich mache es mal so oder so,weil mein Hund eh nicht so der Draufgänger ist.Flippt er dabei aber völlig aus,unterbreche ich das Spiel mit dem strengen Komando. :|
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Beitragvon kyuketsuki » 12.02.2010 23:54

wie man bindung aufbaut?
kann man nicht, sie ergibt sich von selbst ;)

es ist wirklich eine völlig individuelle sache, die man nicht einfach bewusst steuern oder manipulieren kann.
zudem war es bei mir und yamiq so, dass er ab dem ersten augenblick wo wir uns getroffen haben total an mir hing, da musste ich nichts wirklich aufbauen.
yamiq zeigt mir oft, dass er mich braucht, egal ob er mal kurz kommt um mich anzustupsen oder aber sich seinen trost sofort abholt wenn er sich vertreten hat.
auch nachts kommt er oft zu meinem bett und guckt ob ich noch da bin, ob's mir gut geht oder aber er kommt zu mir wenn er was hört und ihm das verdächtig erscheint.

morpheus ist da sehr ähnlich, er kommt oft einfach an und schmiegt sich mit seinem ganzen körper an einen, dabei würde ich persönlich sagen, mit morpheus habe ich weit weniger "gemacht" was die bindung stärken konnte, also sehr wenig kontaktliegen usw. da er mir immer zu hibbelig war, dennoch hat auch er eine starke bindung zu mir.

sowas entwickelt sich einfach, lasst euch zeit :smile:
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Beitragvon shenja » 13.02.2010 00:25

tilla1000 hat geschrieben:Guten Abend !

In Punkto Zerrspiele gibts es ja sehr unterschiedliche Meinungen.Einerseits soll man den Hund nicht gewinnen lassen,weil er ansonsten seinen rang austestet.Wiederum andere sagen,ab und zu gewinnen lassen,um so eher wird es ein selbstbewußter Hund.
Ich mache es mal so oder so,weil mein Hund eh nicht so der Draufgänger ist.Flippt er dabei aber völlig aus,unterbreche ich das Spiel mit dem strengen Komando. :|


ich lasse meinen immer gewinnen... :lol:
der bindung oder dem gehorsam hats nicht geschadet. er weiß eben, dass es ein spiel ist und wenn ich aus sage, spuckt er es mir auch in die hand. das ist eine einfache und die einzigste regel bei uns =)
shenja
 

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