Cimberly hat geschrieben:Vielleicht gibt es ja jemanden, der so schon gearbeitet hat und es erklären kann

Beintarget ist nur ein Wort - darunter können 10 verschiedene HF 11 verschiedene "Übungen" verstehen.
Generell geht es darum, dass der Hund das Bein sozusagen als "Target" für die korrekte Position für die Fußarbeit erkennt.
Meine alte Hündin bsp. hat mein linkes Bein wirklich als Target gelernt - ihr Kopf auf meinem linken Oberschenkel war sozusagen ihr "Target", das passte dann gerade so.
Und sie hat gelernt, die Drehung meines linken Beines mitzumachen. Egal wie sich das Bein dreht.
Zunächst hat sie gelernt, in GS zu kommen, dann in GS wirklich ihren Kopf auf meinen Oberschenkel zu legen. Dann habe ich angefangen ihr beizubringen, den Kopf da "liegenzulassen" wenn ich mein Bein leicht bewege und dann eben die ganzen Winkel, Wendungen und Vorwärts/Rückwärtsgehen.
BTW - das geht heute so nicht mehr, würde zumindest im Obedience als "Bedrängen des HF" gewertet werden. Als ich mit Obi anfing, war der Standardsatz "Hund muss so dicht laufen, dass zwischen Hund und HF kein Lichtstrahl mehr durchgeht". Wir haben damals in unserer Gruppe alle unsere Hunde so trainiert, dass sie quasi mit der Schulter seitlich an unserem linken Bein und mit dem Kopf auf dem Oberschenkel/der Hüfte "geklebt" haben.
Mit meiner Zwergin bsp. könnte ich das nicht - sie ist viel zu klein. Sollte hier mein Bein als Target dienen, müsste das ein Target auf Sicht, nicht mehr auf Berührung sein. Allein schon von ihrer "Grösse" her, aber auch wegen der geänderten Richtweise.