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Bakterielle Arthritis

Alles rund um die Gesundheit Eurer Hunde.

Diese Rubrik ersetzt nicht den Tierarzt oder einen Besuch bei dem Selbigen.

Moderator: DF-Mods

Bakterielle Arthritis

Beitragvon Kimi1991 » 04.03.2010 00:16

Hallo an euch alle, ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen,es geht um folgendes:

Es fing alles Samstag abend an,meine Eltern waren nicht zuhause und ich auch nicht. Meine Eltern kamen gegen 23 uhr nach hause,wo mit unsrem 9 Jahre alten Labrador noch alles in Ordnung war. ca.eine stunde später rief meine Mutter mich an das Sammy seine Pfote hinten rechts nicht mehr aufsetzt und nur noch humpelt,darauf hin bin ich nachhause,zuhause angekommen vermisste ich schon den Hund der angerast kommt wenn ich zur Tür reinkomme. Wir beobachteten weiter und hatten das Gefühl das es ihm schlechter ging.darauf hin sind wir in der selben nacht um 2 uhr noch in die tierklinik gefahren.Dort wurde er untersucht konnte aber so nichts weiter festegestellt werdern auch nicht auf den Röntgenbilder. Er bekam eine Spritze gegen die schmerzen,und wir bekamen schmerzmittel mit,und wurden gebeten falls es schlimmer wird sonntag morgen nochmal wieder zukommen. Sonntag war dann aber alles beim alten. Sonntag abend dachten wir dann wir gucken nicht richtig als wir die fast tennisball große Kugel an seinem Sprunggelenk entdeckten. Montag morgen bin ich dann gleich wieder mit ihm zum Tierarzt, die Tierärztin war sichtlich erschrocken als sie das Bein sah, es wurde Fiebergemessen,er hatte Fieber. Die Ärztin erklärte mir das er da bleiben muss und die Die Pfote bzw das gelenk punktieren um Eiter abzuziehen und dieses dann ins Labor zuschicken. Mittags um 16 uhr konnte ich ihn dann wieder abholen,die ärztin sagte uns das sie sehr viel eiter abgesaugt hat und es wohl eine Bakterielle atritis ist,aber das es halt kommisch ist und sie sich nicht erklären können wo die bakterien her kommen da er keine verletzung etc.hat.Er hat ein Fiebersenkendesmittel bekommen und einen Entzündungshemmer.Freitags sollten wir ihn dann nocheinmal vorstellen. Zuhause wieder angekommen,legte er sich schlafen,später haben wir ihm dann etwas nassfutter gegeben was er auch sofort gefressen hat. Spät abends gegen 21 uhr wollten wir dann mit ihm raus,er konnte aber nicht mehr aufstehen,nun kam er auch mit dem bein vorne links nicht mehr hoch,wir beobachteten ein wenig und auch das bein wurde dicker.Wir sind wieder gleich zum Tierarzt,und da ist er jetzt nun seit montag:( es wurde blut abgenommen,leber,nieren und die ganzen werte sind alle inordnung,die werte aus dem labor (der abgenommene Eiter) sind noch nicht da,und kommen erst ende der woche,aber es geht ihm laut ärztin sehr schlecht,er steht völlig neben der spur,steht nur auf aufforderung auf und frisst nicht. er hängt am tropf und bekommt 2 verschiedene antibiotika,und wird durch den tropf ernährt.Wir vermuteten evtl.ein Zeckenbiss-borelliose etc,das wurde aber bereits seiten der ärztin ausgeschlossen. Keiner weiß wo der entzündungsherd sitzt,und wir hoffen jeden tag das er die nacht übersteht und endlich die laborwerte kommen.
habt ihr soetwas schonmal erlebt oder könnt ihr euch erklären woher das kommt?Muss dazu sagen wir haben einen Kater kann es sein das der evtl.was von draußen mit angeschleppt hat?oder unser sammy sich draußen etwas eingefangen hat? aber wenn ja warum geht das dann so auf die Gelenke?
Ich hoffe mir kann jemand helfen,das tagelange warten macht einen verrückt.
Mfg Kim
Kimi1991
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Beitragvon Bentley » 04.03.2010 05:54

Tut mir leid, daß dein Hund so krank ist.
Ich habe sowas noch nicht gehört, aber viell. schreibt hier noch jemand der das weiß, deshalb schubs ich mal.
* Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten *
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Bentley
 
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Re: Verzweifelt:(

Beitragvon LasPatitas » 04.03.2010 07:24

Kimi1991 hat geschrieben:Wir vermuteten evtl.ein Zeckenbiss-borelliose etc,das wurde aber bereits seiten der ärztin ausgeschlossen.


Hört sich wirklich danach an!

Wie hat die TA das ausgeschlossen?
Labradorhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006

"...Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde" (Franz von Assisi)

"Beißt der Hund seinen Herren, ist nicht der Hund Schuld, sondern der Herr, der den Hund falsch erzogen hat....."
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Beitragvon Kimi1991 » 04.03.2010 08:29

guten morgen:)
@bentley danke das du so schnell geantwortet hast auch wenn du auch nicht weiter weißt:)

@ Las Patitas
Die Tierärzte (er wurde bis jetzt von 3 Ärzten untersucht) haben anfangs natürlich auch sofort an die Zecke gedacht und es wurde darauf hin auch gleich untersucht bei denen in der Praxis. Sie meinte wenn es ein Zeckenbiss gewesen wäre,hätte man die Erreger(?) unter dem mikroskop sehen können,und das war halt nicht der Fall. Zur sicherheit wurde das aber auch nocheinmal ins Labor geschickt bzw wird da auchnochmal darauf untersucht.
Ich hab heute morgen schon in der Klinik angerufen,die Sprechstundenhilfe ist dann nach hinten gegangen und hat nach ihm geschaut,heute geht es ihm schon ein wenig besser zumindestens hat er sich gefreut als die helferin zu ihm reinkam und ihn gestreichelt hat.
Die Tage davor war er ja völlig anteilnamenslos.
Vielleicht schlagen die Antibiotika ja endlich bei ihm an.
Ich bin gespannt auf die ersten Ergebnisse die dann hoffentlich morgen endlich da sind.
Kimi1991
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Beitragvon LasPatitas » 04.03.2010 08:56

Wir drücken die Daumen =)
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Beitragvon Kimi1991 » 04.03.2010 09:10

:smile: Dankeschön :smile:
Hoffe das hier aber doch nochmal jemand schreibt der so etwas schonmal erlebt hat.
Kimi1991
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Beitragvon purzelchen2 » 04.03.2010 09:38

zu deiner frage kann ich leider nichts sagen, aber wir sind staatlich anerkannte daumen- und pfotendrücker und möchten natürlich unsere fähigkeiten in eure dienste stellen!
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purzelchen2
 
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Beitragvon Kimi1991 » 04.03.2010 10:11

ach das ist lieb :ua_wink: dankeschööön das wird bestimmt helfen:)
werde heute mittag nochmal anrufen,und dann werd ich mal heute nochmal und morgen nach den ergebnissen berichten wies ihm geht und wie es jetzt weiter geht
Kimi1991
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Beitragvon grinchbabe » 04.03.2010 10:20

Gelenkerkrankungen sind auch ausgeschlossen worden?

Also ich weiss ehrlich gesagt auch nciht was es sein könnte, habe davon auch noch nie gehört. Aber ich habe mal was zum Thema Borreliose im Internet gefunden wo drin steht das es oft schwer ist Borreliose wirklich festzustellen.
Habe den Text mal hier reinkopiert:

Erste Anzeichen einer Borreliose sind meist Fieber, Abgeschlagenheit und geschwollene Gelenke.
Schmerzhafte Bewegungsstörungen, ein steifer Gang, wechselhaft auftretende Lahmheiten sind
typisch. Ist das Nervensystem betroffen, kommt es zu Lähmungen, übersensibler Rückenhaut und
fehlenden Reflexen, unter Umständen auch zu Lichtscheu, Koordinations- und
Gleichgewichtsstörungen. Aber auch Hautveränderungen, Haarausfall, Durchfall und Erbrechen
können auftreten. Ob ein Hund tatsächlich an einer Borreliose leidet, ist schwer festzustellen.
Blutuntersuchungen sind oft nicht erfolgreich, so dass Tierärztin oder Tierarzt die Ergebnisse
verschiedener Untersuchungsergebnisse kombinieren müssen, um den Verdacht auf eine Borreliose zu festigen.

Was anderes fällt mir auch nicht ein.
grinchbabe
 
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Beitragvon LasPatitas » 04.03.2010 10:23

Was mir noch einfällt, wann wurde denn Blut abgenommen für den Borreliose-Test vor der Antibiotikabehandlung?
Labradorhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006

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