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Ausziehen-Hund-Familienstreit

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Noora » 26.02.2009 07:35

Gaara hat geschrieben:Ich kann eigentlich keinen wirklichen Ratschlag geben, nur geht mir dein Fall irgendwie total nah...
Ich stell es mir unglaublich schwer vor den geliebten Hund zurückzulassen und ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht ob ich das könnte. Es spricht für dich und für eine gewisse Reife, das du trotz all dieser Probleme Josie zu ihrem Wohle bei deinen Eltern lassen willst.
Ich gebe zu, mein erster Impuls als ich mich in die Situation hineinversetzt haben beim durchlesen war "Ich würd den Hund einfach mitnehmen, egal wem er rechtlich gehört". Nicht sehr vernünftig, oder? Deshalb bewundere ich deine Entscheidung.

Ich wollt dich nur mal unbekannterweise drücken.:umarmen: So wie du schreibst, denke ich wirst du alles sehr gut meistern, egal wofür du dich entscheidest.


:reib:
LG Noora und Jerry
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Beitragvon aussieJosie » 26.02.2009 19:44

:ops:
danke:)
aussieJosie
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Beitragvon acidsmile » 27.02.2009 02:41

hab jetzt nicht alles hier durchgelesen, aber schonmal überlegt deinen Eltern den Hund abzukaufen? Oder dich vorrübergehend gut mit ihnen zustellen, ihn dann mitnehmen und dann einfach auf deine Eltern zu pfeifen? Geld oder leere versprechen wirken oft wunder ....
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acidsmile
 
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Beitragvon ruelpserle » 27.02.2009 03:04

Ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen. Aber generell: der Hund gehört dem/r Käufer/in. Da du mit unter 18 noch nicht voll geschäftsfähig bist, sind das wohl deine Eltern gewesen. Also rechtlich echt schwierig.
Und die andere Frage ist: würdest du es zum einen wirklich auf ne Verhandlung ankommen lassen? Und hättest du die Kohle dafür?

Doch eines solltest du dir überlegen: Was ist das beste für deine Hündin? Du liebst sie über alles, das glaub ich dir. Aber gerade wenn du sie so sehr liebst, solltest du diese Frage wirklich genauestens überlegen, denn es geht letztendlich nicht um dich, sondern um deinen Hund.

Aber generell: so einfach können dich deine Eltern nicht loswerden, auch wenn du 18 bist. Bis du eine Ausbildung absolviert hast, sind sie für dich "zuständig". ALG 2 z.B. greift bei Menschen unter 25 nicht/kaum, da ja die Eltern noch dafür verantwortlich sind.
Mein (beruflicher) Tip an dich: wende dich möglichst rasch an dein Jugendamt, damit die schon mal Bescheid wissen. Dann hast du auch Möglichkeiten, Jugendhilfe zu bekommen, wenn du schon volljährig bist. Grad in dem Punkt Ausbildung immer besser als Arbeitsagentur. ;)
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Beitragvon Askja » 27.02.2009 07:37

acidsmile hat geschrieben:hab jetzt nicht alles hier durchgelesen, aber schonmal überlegt deinen Eltern den Hund abzukaufen? Oder dich vorrübergehend gut mit ihnen zustellen, ihn dann mitnehmen und dann einfach auf deine Eltern zu pfeifen? Geld oder leere versprechen wirken oft wunder ....

Super Idee! :headbash:

Manchmal sollte man sich die Mühe machen alles zu lesen, bevor man seinen
Kommentar dazu abgibt! :roll:
LG Claudia mit Askja
Mandy immer in Gedanken und im Herzen bei uns
(03.06.1993 - 09.08.2006)

Ich bin nur dafür verantwortlich, was ich sage. Aber nicht dafür, was du verstehst!!
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Beitragvon Bianche » 27.02.2009 12:38

also....ich kenne das alles ziemlich gut,ich bin schon mit 15 von zuhause ausgezogen und auch nie wieder zurückgekehrt...und meine eltern haben mich ebenfalls nicht geschlagen oder ähnliches..wir haben uns einfach immer nur noch gestritten,was für alle beteiligten einfach ne sehr unschöne und unaushaltbare situation war..deswegen finde ich vorschläge,des du wegen deiner schule bzw studieren noch daheim bleiben sollst,trotz dem schwelendem streit nicht gut,weil sowas einfach mordsbelastend ist und sich dann auch auf schule usw schlagen kann...ich hoffe es ist verständlich,wie ich das meine.
ich würde auch sagen..zieh erstmal aus,lass da ruhe einkehren und dann vllt nach einiger zeit setzt mensch sich nml zusammen...also ich bin inzwischen mit meiner mutter wieder "im reinen" und wir wissen,des das damals die richtige entscheidung von meiner seite aus war,da es so,wie es war,nicht weitergehen konnte....und ich habe damals auch hund und katz daheim lassen müssen und ich habe auch sehr drunter gelitten..aber es half halt einfach nix...aber ich wünsche dir ebenfalls viel kraft,des du den weiteren weg schaffst...aber glaub mir,der weg macht auch stark für nachfolgende wege =)
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Beitragvon mexnicky » 27.02.2009 14:54

Vielleicht hilft dir der Artikel weiter:
http://www.eltern-bildung.at/eb/downloa ... gewalt.pdf

Ich kann deine Situiation sehr gut nachvollziehen, ich wußte früheer nicht, dass es Hilfe gegeben hätte.
Ich würde an deiner Stelle zum Jugendamt gehen und deinen Fall schildern, es wird zumindest überprüft werden, sollte dies bestätigt werden, gibt es verschiedene Möglichkeiten, entweder deine Eltern sind einsichtig und arbeiten mit einem Therapeuten zusammen oder sie sind es nicht, dann gibt es für dich die Möglichkeit in einer Wohngruppe aufgenommen zu werden.

In erster Linie solltest du dich um dein Wohlergehen kümmern, wenn du klarer siehst wie deine Situation aussieht, dann kannst du noch einmal neu überlegen, wie die Sache mit dem Hund aussieht. Rein rechtlich hast du kaum Chancen, aber wenn psychologisch gesehen der Hund wichtig für dich ist, dann evtl schon.

Aber erst einmal würde ich mir professionelle Hilfe suchen, denn das gehört nicht hier in einen öffentlichen Raum.

Liebe Grüße,
Nicky
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Beitragvon aussieJosie » 10.05.2009 23:57

Hallo,

mir fiel heute das Thema wieder ein, das ich hier eröffnet habe, und dachte, ich schreib euch mal ganz offen, wie es bei mir so aussieht.
ich bin mittlerweile in psychotherapeutischer behandlung, laut diagnose, weil ich "in akutem Maße an depressiven Verstimmungen" leide :roll:
Ich bin mir sicher, dass es mir bald besser gehen wird, weil ich gerade lerne, dass der Hass, den ich immer an mir ausgelassen habe, eigentlich meinen Eltern gilt.
ich habe andere Leute, die mich zu schätzen wissen und die mich so lieben wie ich bin, und darauf werde ich mich konzentrieren.
Mein Hund bleibt bei meinen Eltern, und ich ziehe demnächst aus.
Als ich sagte, es sei etwas zerbrochen, was nicht meh rzu reparieren ist, hatte ich übrigens richtig gefühlt. Das war kein spontaner Gefühlsausbruch, das war ein Punkt, an dem ich meine Eltern nicht mehr wollte.
Ich ziehe demnächst mit einer Freundin, die ich seit 5 Jahren kenne, in eine Wohnung hier in der Nähe. Sie macht hier ihre Ausbildung, ich gehe zur Schule (meine Leistungen sind leider total abgesackt im letzten halben Jahr wegen dem ganzen Stress... :/ aber auch das werde ich, wenn es mir besser geht, in den griff bekommen...notfalls wiederhole ich)
Meine Eltern und ich reden nicht mehr miteinander, nachdem ich das erste Mal ausgeflippt bin und hysterisch rumgekreischt habe, dass ich sie hasse und sie mich jetzt in ruhe als psycho betrachten können :headbash:
Das hört sich jetzt, wenn ich es nochmal lese, wieder so grausam an, ist es aber eigentlich gar nich.t
Was ich jetzt sagen wollte: Schön, dass es hier Leute gibt, die mit einem fühlen und danke für eure Ratschläge.
Ich werde versuchen, dass ich Josie immer freitags abhole und Sonntags zurückbringe!!!
Ich werde jetzt nochmal neu anfangen, denn mit meinen Eltern habe ich endlich abschließen können.
Auf in mein neues Leben :smile:
aussieJosie
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