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Ausschluss aus der Gruppe

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Ausschluss aus der Gruppe

Beitragvon finnrotti » 26.01.2010 18:03

Habt Ihr das schonmal angewandt? Ich finde es ist schon eine ziemlich heftige Erziehungsmassnahme, aber bei uns wirkt sie manchmal Wunder.

Zum Beispiel hatte Ukko früher so eine Angewohnheit sein Spielzeug nicht mehr wiederherzugeben. Hat´s dann einfach im Maul gehalten und sich weggedreht. Ich hab ihn dann ganze 2 Mal weggesperrt und auf einmal gibt er mir alles freiwillig.

Anderes Beispiel, beim Abtrocknen nach dem Spaziergang grummelte der immer blöde rum, das hat mich genervt. Nun gehen wir sofort beim ersten Grummler aus dem Raum, Tür zu, fertig. Nach nur 3 Mal hat er´s kapiert und gibt keinen Ton mehr von sich.

Und da wollen mir manche immernoch erzählen, ich solle meinem Rotti doch mal so richtig einen in die Fresse hauen, wenn der sich nicht benimmt. Da kann ich doch nur den Kopf schütteln. :schockiert:
Lg
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Beitragvon Chris2406 » 26.01.2010 18:06

Heftig ist relativ.

Ich habe das "Ausschließen" phasenweise angewandt, um einen penetranten Mobber in meiner Hundegruppe zur "Besinnung" zu bringen.

Da ging es aber um einen Zeitraum von ein paar Minuten.

Und auch jetzt noch ist das Motto - selten, kommt aber vor - wer sich doof benimmt, fliegt mal kurz raus.

LG, Chris
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Beitragvon Cerridwen » 26.01.2010 18:08

Heftig finde ich es auch nicht unbedingt, wenn es nicht gerade über Stunden und Tage geht.
Aber ansonsten ist es auch bei uns hin und wieder mal nötig einen Querulanten mal kurz auszusperren.
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
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Beitragvon Ramonia » 26.01.2010 18:09

Ich stell mir grade das 55kg Frauchen vor wie es versucht den 50kg Rotti körperlich zu züchtigen :lachtot: :lachtot:
Syk (Labrador-Schäfer Mix) 21.2.2009
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Beitragvon Cerridwen » 26.01.2010 18:10

Ramonia hat geschrieben:Ich stell mir grade das 55kg Frauchen vor wie es versucht den 50kg Rotti körperlich zu züchtigen :lachtot: :lachtot:


Eben, da ist aussperren deutlich ungefährlicher
"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."
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Beitragvon finnrotti » 26.01.2010 18:12

Ramonia hat geschrieben:Ich stell mir grade das 55kg Frauchen vor wie es versucht den 50kg Rotti körperlich zu züchtigen :lachtot: :lachtot:


Ja, genau so sieht´s nämlich aus, dazu bin ich auch nur 1,60 gross :lachtot:


Ne, Stunden fänd´ ich eher kontraproduktiv, da weiss Hunni doch nicht mehr warum er nun alleine rumsitzt. Wir reden hier gerade um 30 Sekunden - 1 Minute. Ich glaube der Vorgang des "allein gelassen werdens" ist da entscheidend, nicht die Dauer. ODer was meint Ihr?
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Beitragvon Chris2406 » 26.01.2010 18:15

finnrotti hat geschrieben: ODer was meint Ihr?


Bei dem Mobber hab ich es von seinem Verhalten abhängig gemacht, sobald er wieder auf dem Teppich war, durfte er wieder dazu.

Und bei sonstigen Pöbeleien seh ich nicht grad auf die Uhr, sondern guck halt, wie der "Sünder" sich so gibt, wenn alles wieder normal ist, darf er wieder mit dazu.

Aber mehr als ein paar Minuten braucht es da nie.

LG, Chris
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Beitragvon Cerridwen » 26.01.2010 18:16

Ja der entscheidende Punkt ist wirklich der Ausschluss und nicht wie lange.
Wenn es sein muss, dann wird halt das erst mal 1 Minute ausgeschlossen und wenn das dann direkt weitergeht, wird die Zeit im Notfall direkt mal auf 5 Minuten verlängert und so weiter auf max. 10 Minuten, wenn es hintereinander immer wieder und wieder die selbe Handlung greift.

Allerdings geht es nicht, wenn Hunde sich partou nicht leiden können, die wird man so nicht in eine Gruppe bringen können. Aber Mobber können so schon korrigiert werden und Hunde die meinen die Weltherschaft haben zu wollen, da kann es auch sehr gut funzen.
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Beitragvon MissEmmy » 26.01.2010 18:36

Das deckt sich ja fast mit meinem Ansatz bei der Leinenaggressivität.

MissEmmy hat geschrieben:Ich würde den Hund bei Aggression wortlos anbinden (Laterne, Zaun oä) und weggehen. Wenn der Hund ruhig ist, wieder hingehen loben, abbinden und weiter gehen.
Am besten mit eingeweihten anderen Hundehaltern üben.


http://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=88434&postdays=0&postorder=asc&&start=180
MissEmmy
 

Beitragvon Cörki » 26.01.2010 21:06

MissEmmy hat geschrieben:Das deckt sich ja fast mit meinem Ansatz bei der Leinenaggressivität.

MissEmmy hat geschrieben:Ich würde den Hund bei Aggression wortlos anbinden (Laterne, Zaun oä) und weggehen. Wenn der Hund ruhig ist, wieder hingehen loben, abbinden und weiter gehen.
Am besten mit eingeweihten anderen Hundehaltern üben.


http://www.dogforum.de/viewtopic.php?t=88434&postdays=0&postorder=asc&&start=180


Die meisten Hunde sind aus falscher Sozialisation und Unsicherheit leinenaggressiv.
Einen verzweifelten Hund, der dir nicht vertraut an der Leine und aus Selbstschutz sich aggressiv zeigt (Angriff ist die beste Verteidigung, besonders wenn amn stark eingeschränkt ist = Leine) allein an einer Laterne anzubinden , treibt einen hund doch noch mehr zur Verzweiflung und führt im schlimmsten Falle noch zu einem stärkeren Vertrauensverlust.

Bei Leinenaggression geht es meiner Meinung nach um ein viel tiefgehenderes Problem, als ein grummelnder Hund beim Abputzen oder Unwilliges Hergeben des Spielzeugs.

LG Jana
Hunde kommen, wenn sie gerufen werden. Katzen nehmen die Mitteilung zur Kenntnis und kommen gelegentlich darauf zurück

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