von Bettina » 29.05.2006 11:17
Zum Seminar waren 35 gemeldete Hunde, allerdings hatten so 6 oder 7 abgesagt. Die Teilnehmer wurden in 4 Gruppen eingeteilt. Es waren hauptsächlich Altdeutsche Hütehunde anwesend, darunter viele Schafpudel in allen Farbschlägen, Altdeutsche Langhaar, ein Harzer Fuchs, aber auch ein Berger de Picardie und halt meine Kröte.
Die Furche haben uns die Schäfer so beigebracht:
Kommando wäre: "Geh Furche" oder "lauf Furche" oder "in die Furche"
Der Hund kommt an eine Flexi, oder Feldleine. Man setzt ihn in die Furche, Kommando und mit der Schippe hält man den Hund auf Abstand. Man selbst steht im gedachten Gehüt. Der Hund soll in der Furche bleiben, kehrt machen, zurückkommen. Der Hund wird immer in der Furche gelobt. Wenn der Hund geübter ist, läuft er ohne Leine seine Furche, dabei entfernt man sich immer weiter ins Gehüt. Versucht der Hund die Furche zu verlassen, heißt es dann: Geh rrraus! Nächster Schwierigkeitsgrad wäre eine sehr tiefe Furche. Man hat uns erklärt, dass Hunde solche ungern laufen. Aber wenn er diese Furche verstanden hat und diese läuft, vergisst er nimmer, was eine Furche ist und läuft jede. Übrigens: Handzeichen sind erlaubt, um z. B. die Richtung zu weisen und die Furche kann man "trocken" üben, ohne Herde.
Uaah, hoffe, ich habe das so richtig erklärt.
Achso, nachmittags ging es dann an die Herde. So konnten die Anfängerhunde schon mal ein bischen an den Schafen auf Tuchfühlung gehen.