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Ausbildung zum Suchhund

Alles rund um Begleithundeausbildung & Rettungshundeausbildung.

Moderator: DF-Mods

Ausbildung zum Suchhund

Beitragvon Fnarf » 07.02.2007 14:56

Unserer ist ein ziemlicher Schnüffler und stammt halt auch von zwei Jagdhunden ab und da hat mein Freund überleg ob er nicht mit ihm zum Deutschen roten Kreuz oder zum THW geht und ihn als Suchhund ausbilden lässt..
Weiß da jemand was drüber?
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Beitragvon cephalenia » 07.02.2007 15:02

Hi,

schau mal in den älteren Beiträgen. Da ist einiges über Rettungshundearbeit beschrieben.
Man läßt auch nicht ausbilden, sondern bildet selber aus, bzw wird mit Hund zu einem Rettungshundeteam ausgebildet - Ausbildung für Mensch und Hund.
Das größere Problem wird bei Eurem ein wahrscheinlich vorhandenes Jagdproblem sein (da Du erwähntest, das es ein Jagdhund Mix ist). Der Hund sollte schon ziemlich wildfest sein.

Ansonsten schau doch mal was es für Staffeln es bei Euch gibt und schau mal beim Training zu. Dann könnt ihr Euch ein Meinung bilden, ob das überhaupt was für Euch und den Hund ist.

Gruß
Nadine
cephalenia
 
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Beitragvon Fnarf » 08.02.2007 10:17

Danke Nadine, dann werde ich mal sehen was ich so rausbekomme.
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Beitragvon renchen » 08.02.2007 10:51

Die Ausbldung aus Suchhund ist sehr zeitintensiv. Du hast 2 - 3 mal die Woche training und wirst erst mal 6 Monate auf Probe da sein. Auch wirst du mit deinem Hundi zuhause weiter üben müssen. Es gehen viele Wochenenden drauf. Du musst damit rechnen, dass dich das RK mitten in der Nacht aus dem Bett klingelt und du zum Einsatz (Übung) musst. Die dauern meist die ganze Nacht. Nebenbei machst du eine Ausbildung zum Sanitäter. Die Ausbildung dauert 2 Jahre, und nach den 2 Jahren gibt es für dich und deine Schnüffelnase eine Prüfung, die jedes Jahr wiederhohlt wird und du nimmst weiterhin am training teil.

Dir muss klar sein, dass du im Ernstfall schwer verletzte oder im schlimmsten Fall sogar tote Menschen sehen wirst.

Wenn ihr wirklich die Zeit dafür habt, finde ich es eine super Sache und euer Hund wird richtig ausgelastet.
-Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken-
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Beitragvon Fnarf » 08.02.2007 10:59

Also ich selbst würde es mir warscheinlich eher weniger zutrauen, aber für meinen Menne wäre das ideal. Der muss nämlich auch gefordert werden :)
Nein aber im Ernst, er war früher schon ein paar Jahre in der freiwilligen Feuerwehr und ist den Umgang mit verletzten und toten Menschen gewöhnt. Und die Zeit hätte er auch dazu und wenn nicht, bin ich mir sicher das er sich die dafür nehmen würde.
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Beitragvon renchen » 08.02.2007 12:31

na dann würde ich sagen schnapp dir den schnüffler und dein Menne und schaut beim RK vorbei.

Hat euer Hund einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb? Ganz wichtig ist auch, das dein Mann (wenn er es machen möchte) und dein Hund ein gutes Team sind, und der Hund auf die Kommandos seines Herrchens hört , auch wenn ein super plüschiger Hase vor seiner Nase rumhoppst.

Ihr seid auch erstmal 6 Monate auf Probe da. Dann habt ihr Zeit genug euch zu überlegen, ob es das richtige für euch und für euren Hund ist.
Wenn ihr euch dafür entscheidet, wird ein Aufnahme Antrag ans RK gestellt, und ihr werdet aus Hundeführer aufgenommen.

Ich finde es richtig klasse, wenn ihr es macht :bindafür:
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Beitragvon justel99 » 08.02.2007 12:34

das is bestimmt super für beide, aber man sollte sich das ganze sehr genau überlegen, denn einfach aufhören is nich, euer hund möchte wie ein hochleistungssportler weiter gefordert werden. also für den rest des hundelebens.

es kommt natürlich auch darauf an, wie gut dein hund schnüffeln kann und auch wird.

ich hatte letztens im fernsehen solche hunde gesehen, in der 3. generation! erst wurde der socken des zu findenden in einem koffer gepackt, dieser koffer wurde zur explosion gebracht, das überbleibsel des sockens wurde 10kilometer durch die gegend getragen. der hund hat es locker gefunden. war danach aber völlig platt, keine wunder nach 4stunden schnüffelarbeit. aber sehr interessant. :freude:
die süße Seven und Mensch André
zitat: Sie müssen wissen was ihr hund tun soll. es reicht nicht zu wissen, was er nicht tun soll!
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Beitragvon Fnarf » 08.02.2007 12:41

Naja, also er mag es schon Enten, Kaninchen und Tauben zu jagen oder zumindest zu erschrecken, aber wenn er noch so klein ist, vielleicht lässt sich das noch machen.
Im Aufspüren ist er gar nicht so übel, also bis jetzt haben wir nur mal so kleine Spielchen mit ihm ausprobiert, wie leckerlies verstecken oder sich im garten verstecken und finden lassen, ohne das er vorher gesehen hat wo man hingegangen ist. Er war zwar erst ein wenig verwirrt und wirkte etwas unsicher aber dann hat er sich auf die suche gemacht, war voll süß!

Hab mir grad schon nen Ansprechpartner ausm netz gegoogelt. Dann werden wir uns die Tage mal informieren lassen. Bin wirklich gespannt!
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Beitragvon renchen » 08.02.2007 13:02

Ich hab mir gerade mal deine anderen Beiträge durchgelesen.
Für die arbeit als Suchhund ist es sehr wichtig, dass der Hund auf Kommandos hört und ich sage mal "menschenfreundlich" ist.

Beim RK werden meines Wissens nach auch Kurse angeboten, die den Hund (und natürlich auch seinen Führer) auf seine spätere arbeit vorbereiten. Sprich, wie bringe ich dem Hund Kommandos bei, wie arbeite ich am effektivsten mit ihm, wie erreiche ich, dass er eine gefundene Person meldet usw....

Ich denke, da euer Hund noch sehr jung ist und noch ein bischen Erziehung genießen darf, es gar nicht mal so schlecht ist da hin zu gehen.
Ich glaube die Kurse nennen sich Grunderziehung, oder so ähnlich.
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Beitragvon Fnarf » 08.02.2007 13:27

Das wäre jedenfalls gleich eine schöne Verknüpfung, das stimmt schon :)
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