folgendes hat segugio in einem andren Thema erzählt:
Ich habe einmal einen Vortrag gehört, in dem eine Besucherin ein ähnliches Problem schilderte. Der Referent hat auf diese ähnliche Frage etwas - wie ich finde - Interessantes dazu gesagt: Er meinte, dass der Hund vielleicht das Gefühl hat, dass die HH die Situation nicht im Griff hat und er sich deshalb genötigt sieht, "eine Welle" zu schlagen? Sie sollte den Hund auf seinen Platz legen und ihm zeigen, dass sie die Situation beherrscht, in dem sie den Besuch eingrenzt: Sie sollte den Besucher an die Hand nehmen und in das Wohnzimmer führen, in an den Tisch setzen, ihm etwas zu essen geben, ihm den Teller wieder wegnehmen ...
Finde ich auf den ersten Blick eher lustig, weil ich der Ansicht bin - die sich auf das begründet, was ich bis dato zum Thema Lernverhalten von Hunden weiß und gelesen habe - dass Hunde nicht - im Vergleich zu Primaten - in der Lage sind durch Nachahmung im Sinne von ganzen Handlungsabläufen zu lernen.
Insbesondere nicht artenübergreifend, sprich, Mensch macht vor, Hund macht nach.
Ich möchte betonen, es geht nicht um Dinge wie "Weg X ist sicher, Mensch geht also durch, Hund kommt hinterher" etc. sondern um Handlungsabfolgen.
Im andren Thread habe ich das Beispiel Apportieren angesprochen und den Versuch vorgeschlagen, dem Hund das Apportieren beizubringen, indem man es vormacht.
Da segugio jetzt erzählt hat, das würde funktionieren, dachte ich, das wäre doch einen eignen Thread wert - da will ich nämlich jetzt mehr drüber wissen.
Sonst jemand Erfahrungen mit dergleichen?








