Nachdem Diego mich ja täglich beim Joggen begleitet, habe ich dieser Tage mal eine andere - längere Strecke, eineinhalb Stunden, ausprobiert, die er immer - auch heute wieder - problemlos mitgelaufen ist. Ich denke, ich werde diese Strecke beibehalten und vielleicht je nachdem auch nochmal steigern.
Zu Beginn des Jahres hat auch mein Mann das Joggen angefahren und erstaunlicherweise hat er - obwohl Anfänger - eine Wahnsinnskondition (naja, nicht ganz, er fährt im Sommer regelmäßig ein- bis zweimal mal die Woche 50 km am Stück Rad).
Nun kann es also passieren - so wie heute - dass ich erst ne lange Runde mit Hund jogge und mein Mann dann ihn dann später auch nochmal mitnimmt, wenn er laufen geht. Das baut ja auch bei Diego richtig Ausdauer auf.
Allerdings paßt es ja nicht immer, dass er so lange Strecken "geboten" kriegt. Was passiert eigentlich an Tagen, an denen er normale Runden läuft, d.h. eine Joggingrunde (dreiviertelstunde) abends mit mir oder mit meinem Mann, sofern ich schon mit dem Rad zur Arbeit gefahren bin, eine Spaziergehrunde (halbe Stunde) im normalen Tempo mittags mit meinem Mann und eine kurze Morgenrunde zum Lösen mit mir. Ich bin an Tagen, wo ich mich körperlich nicht ausagieren kann, immer total neben der Spur und eigentlich zu nichts richtig zu gebrauchen. Muss ich sowas auch beim Hund erwarten, d.h. wird er an Tagen, wo er körperlich weniger gefordert ist, sichtlich unausgelastet durch die Gegend eiern, nicht wissend, wohin mit der Energie? Wenn ja, wäre es möglicherweise sinnvoll, ihn von vornherein nicht auf alle Strecken mitzunehmen, oder?





