ich hätte ja nicht gedacht, dass ich hier so schnell wieder schreibe und vor allem nicht in diesem Bereich.
Ja bei uns zieht wieder ein Hund ein, wenn auch ungeplant. Ich denke, ich erkläre das ganze erstmal kurz, bevor ich losfrage.
Ich bin ja seit einiger Zeit wieder mit meinem Mann zusammen, wir leben wieder zusammen, uns geht es super. Ein Hund war nicht geplant, aber es kommt ja alles anders, als man denkt.
Es geht um den Hund meiner besten Freundin, die ich seit einigen Jahren kenne, und ihre Familie Sie hat seit über acht Jahren eine Labbihündin - die Luna. Ihr Mann hat seit jeher eine schlimme Tierhaarallergie, die sich in Asthmaanfällen und Neurodermitis äußert, welche aber am Anfang nicht behandelt werden musste, später haben sie das ganze mit Medikamenten behandelt (Antibiotika, Kortison). Nun wird es trotzallem schlimmer und vor allem seit er im Mai einen schlimmen Schub hatte, kann er Luna nicht einmal mehr anfassen. Ein Allergietest wurde gemacht, schon vor längerer Zeit und er regiert definitiv auf alle Tierhaare. Es war schon länger im Gespräch bzw im Gedanken, dass Luna eventuell nun umziehen muss. Tja und seit einigen Wochen wurde eben von beiden Seiten beschlossen, wenn Luna umzieht, dann kommt sie zu uns. Heute hat mir meine Freundin unter Tränen gesagt, dass wir Luna definitiv bekommen, da ihr Mann die letzten Tage kaum schlaf gefunden hat, wegen der Allergie und es ihm immer schlechter geht.
Es wird wohl darauf hin hinauslaufen, dass Luna in der ersten Oktoberwoche zu uns kommt, da noch mit meiner Freundin, die einige Tage mit bei uns bleibt und uns einen 'Luna-Chrashkurs' gibt (und um zu sehen, wie es mit Enya & den Katzentier läuft), gegen Ende der Woche dann alleine heimfährt.
Keine Angst, es wurde alles durchdacht. Daniel ist bald mit dem Bund fertig, muss definitiv NICHT mehr ins Ausland, Enya hat einen Kigaplatz und ich bin auf Jobsuche...habe also die erste Zeit genug Zeit, bis Luna sich eingelebt hat. Finanziell ist auch alles durchgerechnet, Hundesitter für etwaige Notfalle ist auch vorhanden. Würde ein Hund absolut NICHT in unser Leben passen, würden wir sie auf keinen Fall zu uns nehmen.
Zu Luna...ja, Lunchen ist eine 9jährige Labbihündin, schwarz, eine sehr liebe und süße Maus, ist Kinder gewohnt und liebt diese (meine Freundin hat selbst eine 3einhalbjährige Tochter - die beiden sind ein superteam), kennt und mag Katzen, hat erfolgreich die Begleithundeprüfung bestanden, hört sehr gut, kann alleine bleiben...etc. Es passt eben alles.
Meine Freundin möchte eben, dass Luna möglichst weit weg von ihr kommt, da sie es nicht verkraften würde, wenn sie Luna über den Weg laufen würde oder sie sehen und ist auf uns zugekommen. Wir haben uns nach reichlicher Überlegung eben dafür entschieden.
Ja...meine Frage sind eigentlich recht simpel. Da Luna schon fast 9 ist und ihr gesamtes Leben bei meiner Freundin verbracht hat, wird ihr die Umstellung recht schwer fallen, denke ich. Wie kann ich ihr diese Erleichtern? Erstmal nur in Ruhe lassen oder doch so viel wie möglich mit Einbinden und Ablenken?
Auf was sollte ich ganz besonders achten?
Und eine frage speziell für die Nürnberger/Fürther unter uns: Ich wohn ja nun auch wieder in Nbg...Eberhardshof. Wo geht ihr denn so gassi hier? Wo kann man die Hunde ins Wasser lassen? Luna ist mit allem und jeden verträglich, nur hab ich mal absolut keine Ahnung wo man hier schön laufen kann, ausser am Wördersee oder Wiesengrund (der bei uns hier um die Ecke ist).
Ach Mann...ich bin ja wirklich Hundeverrückt und freu mich auf der einen Seite ja schon wahnsinnig, aber doch fällt es mir sooooo schwer, weil es mit soviel Herzschmerz verbunden ist...
LG Laura (die absolut aufgeregt ist)... und bald mit Luna:





