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Apportieren beibringen ..

Alles rund um Dummytraining.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Saman711 » 05.06.2010 22:53

ja ok
ich werde mal morgen nachmittag anfangen ruhe zu bewahren üben
kann ich denn auch mit ein spielzeug apportieren üben?
muss das denn was besonderes sein?
weil icch denke das er weiss das er es jeden tag zu gesicht sieht
hat er dann auch keine interesse daran ..
muss ich das verstecken und wenn ich nur üben will raus holen?
Saman711
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Beitragvon asterix99 » 05.06.2010 22:55

Ich denke, er meint einen Futterdummy, da ist Futter drin versteckt und Hundi wird halt belohnt, wenn er den Dummy bringt, indem man den Dummy auf macht und das Futter gibt.
Mit einem normalen Spieli oder Dummy sehe ich das als schwierig an, wenn der Hund so garkein Interesse zeigt.
Sag mal, wie sieht es mit seinem Jagdtrieb aus?
Geht er mal stöbern, will er mal jagen?

Gruß
Bianca
Viele Grüße von
Bibi und Bibo und Dusty in unseren Herzen (+16.05.11)
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Beitragvon storyboard » 05.06.2010 22:55

Es muss nichts besonderes sein, es muss aber etwas sein, dass Du werfen kannst, das er aufnehmen kann, um es dir zu bringen und es muss verschliessbar sein, so dass er es nicht sofort auf bekommt. Das verwendest Du auch nur zum üben, danach darf er es nicht haben.

Das Interesse daran behält er, weil es a) Spiel & Spaß ist und b) weil Du was rein tust und er das leckere bekommt, wenn er es dir bringt.
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Beitragvon lilactime » 05.06.2010 22:59

Vorsitzen und Apprtel festhalten:

Setz deinen Hund vor dir ab und mach das zu apportierende Teil interessant. Tu so, als hättest du etwas UNGLAUBLICH TOLLES....
Irgendwann gibts du es deinem Hund ins Maul. Und wenn er es auch nur eine Millisekunde festhält: Party feiern!!! Und Leckerlie.
Das zeitlich immer weiter mit dem Befeh "Halt", den man später wieder abbauen kann, ausweiten...
So haben wir es (erfolgreich) hingekriegt.

Wer in eurer Familie jagt denn?
Cala, Labrador Retriever, geboren am 29.10.2008


Grüße von

Kathi

Cala
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Beitragvon Deliara » 05.06.2010 23:27

Ich habs auch so gemacht, dass ich einen Futterdummy an die Schleppleine gehangen und dann geworfen habe. Wenn Hundi hingelaufen ist, hab ich die Leine wieder eingeholt und sie dann daraus fressen lassen. Es klappe - gar nicht :D Hab dann sogar irgendwann aufgegeben.. und irgendwann warf mal eine Freundin einen Dummy für ihren Hund, mein Hund schnappte sich den und brachte ihn zu mir. Seitdem apportiert sie das Ding 1a, also scheint wohl irgendwas hängen geblieben sein von unserem Training :D
Kann die Methode mit der Schnur also auch nur empfehlen :gut:
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Beitragvon asterix99 » 05.06.2010 23:30

Merve, schau mal in diesen Bereich, da gibt es zahlreiche Tipps:
http://www.dogforum.de/forum160.html

Gruß
Bianca
Viele Grüße von
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Beitragvon Saman711 » 05.06.2010 23:56

das ist dann ein futterdummy was wir haben

wir waren heute aufn feld
und er liebt es bei vögel vorzustehn da hat er interesse
und er hört dann auch wenn wir beim vorstehen sitz und platz sagen

aber beim apport bis jetzt nicht mal den 1.schritt geschafft
Saman711
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Beitragvon DSH Bauer » 05.06.2010 23:59

Ich weiß nicht wie alt Dein Hund ist und was er schon an Vorbildung hat.

Meine beiden haben mit etwa 3 1/2 Monaten zum ersten Mal Hunger auf Nachschlag. Sie kamen mit der Schüssel und warfen sie mir vor die Füße. "Bring mit" und ab in die Küche, wo es noch etwas aus der Hand gab. Seither ist das tägliches Ritual.

So mit 4 - 5 Monaten zum Gassigehen ließ ich mir meine Stiefel bringen. Na, bei den Aussichten war die Motivation kein Thema!

Dann, mit 6 - 7 Monaten ließ ich unseren Rüden im Urlaub ein Körbchen mit dem Geschirr zum Essenplatz tragen (ca. 10 m). Zunächst, na ja, aber es klappte dann doch recht schnell und nach dem Urlaub war der Knoten geplatzt.Meine Frau kam vom Einkaufen und er stracks in die Küche und sein Körbchen geholt.

Mit der Lütten ging es etwas anders. So mit 7 Monaten war sie alleine ungenießbar (nach meiner Rückkehr fand ich immer einen Handgranatenwurfstand vor). Also sie mit ins Büro genommen, wo es keine Probleme gab. so zweimal am Tag kam sie dann mit ihrem Tau. Ich ließ sie ca. 2 m vor mir sitzen und warf ihr das Tau in den Fang. Darauf brachte sie es zu mir und der nächste Wurf folgte. Nach etwa 5 Würfen war Schluss.

Es führen also viele Wege zum Ziel. Du kennst Deinen Hund am besten und solltest den Weg finden, der für ihn am gangbarsten ist. Spielerisch ist immer besser als schulmäßig. Eine für den Hund einsehbar vorteilhafte Handlung ist immer besser als eine scheinbar sinnleere. Ja, und manchmal ist auch Hilfestellung gefragt. Dennoch sollte Zwang nicht zur Tortur entarten sondern wirklich in Gestalt von Hilfestellung angewandt werden.

Zum Körbchentragen: Wenn der Einkauf vom Auto in dioe Küche transportiert werden soll, steht einer von uns am Auto, der andere in der Küche und der Rüde läuft. Kiste Bier geht natürlich nicht, aber so 3 - 5 kg trägt er problemlos. Und wenn wir grillen, muss er auch das Grillgut aus der Küche auf die Terrasse tragen (abgedeckt, weil Geifermarinade nicht so ganz unser Ding ist ;) ). Ist natürlich nicht ganz leicht für den Hund, aber es klappt und das sollte man von einem ordentlichen Hund auch erwarten können.
Do wat du wullt, de Lüt schnack doch
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Beitragvon Bentley » 06.06.2010 08:08

Laß dich nicht irritieren wenn es nicht gleich klappt.

Ein gutes apportieren dauert seine Zeit,also nicht ungeduldig werden ;)
Bentley
 

Beitragvon BorderCorgie » 06.06.2010 08:50

Ich habe mit dem Apportiertraining angefangen, als meine Hündin ca. 6 Monate alt war.
Zuerst ging es nur darum, dass sie sich für den Futterbeutel interessiert. Sie hat immer, wenn sie sich mit dem geworfenen Futterbeutel beschäftigt hat (schütteln, darauf herumkauen, damit herumlaufen), Lob und Leckerli bekommen. (Leckerli natürlich AUS dem Beutel)
Dann habe ich jedesmal, wenn Ayla den Futterbeutel aufgenommen hat, sie per Schleppleine zu mir geholt und gelobt und Leckerli gegeben.
Dabei auch immer das Kommando gesagt, bei uns ist es "Bring's!".
Irgendwann ist der Knoten geplatzt und seitdem apportiert sie eigentlich alles, was sie tragen kann.

Wichtig ist, dass du die Übung kleinschrittig aufbaust und jeden kleinen Erfolg mächtig lobst. Vorteilhaft sind richtig schöne "stinkende" Futterbeutel. Meine liebt Trockenfisch und blutige Stückchen (Leber, Pansen, Herz etc.). Außerdem haben wir ein Stück Rehfell im Futterbeutel.
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