An alle, die sich von ihrem Hund durch die Gegend zerren lassen oder ständig Richtungswechsel machen:
Versucht mal die SL lediglich als Absicherung für den Notfall zu betrachten und eúren Hund verbal in dem Radius zu halten !
Wenn er in die Leine rennt, stehen bleiben und kommen lassen. Hört er nicht ein kleiner "Erinnerungsruck", sobald er guckt nochmal rufen und Lob für jeden Schritt. VOR erreichen des Endes mit bleib, langsam, warte, etc. abbremsen und ein Komm oder Hier IMMER konsequent durchführen und IMMER dafür loben.
Viel beschäftigen, abwechslungsreich laufen (Wald, Wiese, ...) und natürlich auch mal nur wandern. Aber: Einmal damit angefangen, dann immer konsequent sein. Sitz, Platz, Steh auf Entfernung trainieren und den Schwierigkeitsgrad langsam erhöhen.
Hund IMMER im Auge behalten, rechtzeitig abrufen und wenn er Wild sieht sitzen lassen. Ist er nicht sofort ansprechbar stehen bleiben und ihm einen Moment geben euch wieder wahrzunehmen. Manche sind vom Hasen so abgelenkt, daß sie wirklich nix hören (kennen wir doch selber, oder

) und erst das zweite Rufen registrieren.
Der Hund soll ja lernen freiwillig bei einem zu bleiben und nicht, weil er nicht weg kann, bzw, "zurückgerissen" wird, wenn er mal unachtsam ist.
Wir haben 12 intensive, fluchende (weil wegen dreckiger SL) Wochen gebraucht. Danach saß sie freiwillig vor jedem Reh, heute (2 Jahre später) können die Viecher uns über den Haufen laufen. Nur bei plötzlich aufspringenden Hasen, da muß ich verdammt schnell sein ...
Da meine beide sehr jadgbegeistert sind, wird Stöber- und Fährtenarbeit generell zur "Rush hour" am oder im Wald gemacht.