LilaElvis hat geschrieben:Huhu,
also wenn es um die Leinenführigkeit geht, würde ich nicht mit Leckerchen arbeiten. Weil der Hund ja einfach nur nicht ziehen soll. Da gehts ja nicht ums angucken.
Das "Fuss" ist ein sensibles Kommando finde ich - das kann man gut mit Leckerchen aufbauen - und somit auch das angucken. Vielleicht lässt du die Leckerchen bei der Leinenführigkeit weg und trainierst das Fuss mit.
Seitenwechsel würde ich nicht machen, wenn der Hund gut im Fuss laufen kann - dann ja. Wie gesagt bei der Leinenführigkeit auch eher unnötig.
lg
Das Anschauen ist schon wichtig. Ich habe den Eindruck der Hund ist, sofern es einen interessanten Reiz gibt oder eine Spur, einfach in einer ganz anderen Welt als ich. Dann vergisst der Hund, dass er nicht ziehen soll. Schaut er aber und zu aus Reflex wo ich bin, kommt er kurz raus aus der Situation und merkt, dass die Leinenlänge sich dem Ende naht und noch jemand anderen Ende ist.
Dass man den Hund nicht ziehen lässt ist genau so wichtig. Ich glaube mittlerweile bei der Leinenführigkeit gibts keinen Königsweg sondern da spielen mehrere Faktoren eine Rolle z.B. dass der Hund weiß wo bevorzugt er laufen soll (z.B. auf Höhe des linken Beines), das er weiß wie weit die Leine geht, dass er sich im Aktionsraum der Leine begrenzt bewegen darf und seinen Bedürfnissen nachgehen kann, dass es positiv ist wenn die Leine nicht spannt und wenn sie doch spannt sofort entspannt werden soll. Vielleicht gibt es da noch viel viel mehr.
Shoppy das ist genau das was mir halt etwas sorgen macht/e.
Katzen werden in der Regel nicht trainiert weil man meint das geht nicht - das stimmt teilweise ... Katzen kann man nicht zwingen.
Warum versucht man es dann bei Hunden?