Nöffnöff hat geschrieben:@ Mods, sorry für die 2 Freds, irgendwan klemmt hier...
@ Las Patitas, das ist interessant.
Mich interessiert halt (angeregt durch ein T.Baumann Seminar, aber der ist ein anderes Thema) wie das mit der Agression gehandhabt wird.
Wenn ich einen tobenden Hund habe der Leinenagressiv ist, oder gegen Menschen geht, wie behandel ich den nach deren Methode?
Denn zurechtweisen wird ja nicht gehen, oder?
Ich bin ja eh eher von der sanften Fraktion, darauf habe ich aber noch keine Antwort bekommen können.
War jetzt nicht bei Baumann, aber zufällig bei einen seiner Kollgein bei einem Abendvortrag zum Thema Aggression.
Deswegen weiß ich, was du mit deiner Frage meinst.
Ich geh jetzt nicht auf die Methode von Baumann o.ä. ein, auch nicht von Animal Learn, ich beschreibe die Methode von P.McConnell, wo keine pos. Bestrafung (das können z.B. sein Leinenruck, Wurfkette, Alpharolle, Nackenschütteln usw.) stattfindet.
Nehmen wir an dein Hund ist Leinenaggressiv (wie das ensteht usw. lass ich jetzt weg):
Du stimmts mir sicher zu, dass dein Hund irgendwie ein sch... Gefühl hat, wenn er einen anderen Hund sieht und sich so gebärdet.
Der Reiz "anderer Hund" ist also ein Auslöser für Angst, Frust, Wut, Aggression.
Ziel ist es, durch klass. Konditionierung dieses gefühl durch ein tolles Gefühl zu verändern.
Um diese Veränderung zu erreichen, darfst du nur so nahe an den Auslöser rangehen, dass dein Hund noch ruhig bleiben kann (hier siehst du schon die Anwort auf deine Frage: der Hund muss nicht zu einem Verhaltensabbruch geführt werden, weil er sich gar nicht aufregen soll).
Dann gibst du ihn ein Guck-Signal (was du vorher trocken einübst) udn wenn er den Hund anguckt und dann dich wird belohnt.
Der Reiz "anderer Hund" wird dann nicht nur ein Signal dich anzugucken, sondern wird mit einem tollen Gefühl verknüpft.
Alles kapiert?
