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Alles rund um Haltung & Ausbildung & Erziehung.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon LasPatitas » 12.05.2010 14:06

Shoppy hat geschrieben:"Back" bei mir was anderes, aber das ist was anderes ;)


Wollt damit nicht sagen, dass die Hnadlung so heißt sondern, dass ich viele kennen die das als Kommando haben und nicht als Dauerzustand ;)
Labradorhündin, blond *09/2001 | Dalmatinerhündin s/w (taub) *10/2006

"...Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu, ein Mensch nicht mal im Winde" (Franz von Assisi)

"Beißt der Hund seinen Herren, ist nicht der Hund Schuld, sondern der Herr, der den Hund falsch erzogen hat....."
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Beitragvon cazcarra » 12.05.2010 15:36

Shoppy hat geschrieben:Ich gewinne den Eindruck (aus zweiter Hand, muß ich gestehen), dass bei AL zu stark in Richtung "Streßvermeidung immer und jederzeit geht.

Vor allen Dingen, wenn das dann zu den auch in diesem Thread deutlich werdenden Extremen kommt, wie Hund darf Sportart XY nicht machen.

Ein Leben ganz ohne Streß ist genauso unrealistisch wie Lernen ohne Bestrafungen. Die Frage ist doch nicht ja oder nein, sondern wie und wieviel.

Wenn man das so ins Extreme fährt, ist es kein Wunder, warum Trainer, die mit positiver Bestärkung arbeiten von anderen gerne als Wattebäuschenwerfer defamiert werden. :sad2:


Ich wiederhol es gern nochmal: Wer z. B. die AL-Ausbildung macht, nimmt den Stoff auf und setzt ihn nach seiner Möglichkeit um. Nicht mehr, nicht weniger.

Du kannst aus den besten Ansätzen Sch... machen.

Das von dir beschriebene "Heiteitei" ist NICHT im Sinne des AL-Trainings.

Natürlich muss abgeraten werden - wie du auch schon schreibst - wenn einer Agi im "falschen" Verein machen möchte und wenn das für den Hund definitiv in die Hose gehen würde.

Ich hab hier eine Schapendoes, die bei "normalem" Agi-Training vollkommen austicken würde. Also mach ich das natürlich nicht mit ihr auf diese Weise, sondern so, wie es ihr gut tut und auch Spaß macht.

Doch von einzelnen HT, die schlicht nicht richtig zugehört haben, auf alle zu schließen, ist reichlich gewagt.

Grundsätzlich:

Das Vermeiden von UNNÖTIGEM Stress für eh schon gestresste Hunde ist doch wohl kein Thema, oder? Und genau darum geht es. Denn wenn ich so in die eine oder andere HuSchu reinschau, wie dort mit Hunden gearbeitet wird, die definitiv über den Jordan sind und deren HH genau aus diesem Grund in die HuSchu gegangen sind... da kann man sich manches Mal nur wundern. Es wird viel zu oft immer noch einer draufgesetzt.

LG
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Beitragvon Sophia_Sunshine » 12.05.2010 16:05

Ja- oder Welpenbesitzern von Aussies und Boarder Collies wird geraten sie ganz stark auszulasten. Dass sie damit sich ein Nervenbündel ranzüchten wird ihnen nicht erklärt.
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Beitragvon Shoppy » 12.05.2010 19:28

@ cazcarra
stimme Dir vollkommen zu - noch dazu ist es ein (mein) subjektiver Eindruck, der ja nicht richtig sein muß, weil ich mich so intensiv damit noch gar nicht beschäftigt habe.

Wenn ich einmal reich bin (kicher) mach ich drei bis vier Trainerausbildungen (cumcane, Karen Pryor, James O'Heare und vielleicht noch AL) - aber dazu müßte ich wohl Lottospielen UND auch noch gewinnen :lachtot: :schockiert: :hust:


Huch
edit:

Streß: Ja klar - inzwischen sollten eigentlich wirklich alle wissen, das zu viel Streß das Lernen behindert bis völlig unmöglich macht. Wie wir ja leoder doch wissen, ist weder das der Fall, noch wissen viele, wie man das denn am besten anstellt - den Streß zu senken, nämlich.
Und dann gibts die, die das alles völlig albern finden und einfach mit einem Abbruchsignal drüberzimmern, aber das wird getzt OT :zensur:
LG
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"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten." Dr. Ute Blaschke-Berthold
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Beitragvon nindog » 13.05.2010 14:18

Das ist j interessant, auch von Leuten zu hören, die nach dieser Methode arbeiten. Wie gesagt, diese Betreuung hat mir gar nicht gefallen, die gute Frau erlaubte sich bereits nach fünf Minuten ein erstes Urteil über meinen Hund, fand eigentlich alles Mist, was wir machen und hat uns auch gesagt, dass sie von Hundeplätzen, Hundesport usw. nichts hält, weil man ja da die Hunde nur künstlich hochfahren würde, anstatt an den richtigen Problemen zu arbeiten. Ich war echt verwirrt, denn ich gehe ja nicht zum Hundesport, um an irgendwelchen Problemen zu arbeiten und wenn ich einen Hund habe, der zwar auf dem Platz hochfährt und alles gibt, danach aber friedlich in einer Ecke schlummert, kann es ja so verkehrt nicht sein. Daher war ich sehr skeptisch, verstehe aber so langsam, worum es eigentlich geht.
nindog
 

Beitragvon Nöffnöff » 13.05.2010 14:41

nindog hat geschrieben:Das ist j interessant, auch von Leuten zu hören, die nach dieser Methode arbeiten. Wie gesagt, diese Betreuung hat mir gar nicht gefallen, die gute Frau erlaubte sich bereits nach fünf Minuten ein erstes Urteil über meinen Hund, fand eigentlich alles Mist, was wir machen und hat uns auch gesagt, dass sie von Hundeplätzen, Hundesport usw. nichts hält, weil man ja da die Hunde nur künstlich hochfahren würde, anstatt an den richtigen Problemen zu arbeiten. Ich war echt verwirrt, denn ich gehe ja nicht zum Hundesport, um an irgendwelchen Problemen zu arbeiten und wenn ich einen Hund habe, der zwar auf dem Platz hochfährt und alles gibt, danach aber friedlich in einer Ecke schlummert, kann es ja so verkehrt nicht sein. Daher war ich sehr skeptisch, verstehe aber so langsam, worum es eigentlich geht.

Hihi, genau so eine kenne ich auch, die ist aber nicht AL. :roll:
Nöffnöff
 

Beitragvon Sophia_Sunshine » 13.05.2010 14:53

Ich halte auch nicht von Hundeplätzen und nur in gesundem Maße was von Hundesport.

Und sie hat absolut Recht mit dem was sie sagt. Es ist besser mit dem Hund 1-2 Stunden einen Spaziergang durch den Wald zu machen als sich auf den Hundeplatz mit 10 fremden Hunden zu stellen und die Hunde künstlich purem Stress auszusetzen.... Meist machen das Hundehalter aus Faulheit. Daraus resultiert meist ein falsch gelerntes Sozialverhalten, Stress ändert nämlich Verhalten.
Ich geh auch ab und zu auf den Hundeplatz, wenn keine Zeit ist, das ist aber nicht die Regel.

Dauersport ist auch weder gesund für Gelenke noch für den Kopf. Aber niemand sagt was gegen 1x die Woche ne 3/4 Stunde Agility und ist sicher eine willkommene Abwechslung für den Hund.
Sophia_Sunshine
 
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Beitragvon nindog » 13.05.2010 15:26

Ich kann euch da ja nur zustimmen! Ich finde es prinzipiell auch viel schöner, mit meinem Hund einen ausgiebigen Spaziergang zu machen, aber einmal in der Woche 1 Stunde Turnierhundesport in einer Gruppe, in der sich fast alle Hund von Welpenbeinen an kennen, finde ich absolut okay und ich merke ja auch, ob es meinem Hund gefällt oder nicht! Natürlich hat sie dahingehend recht, dass Hunde, die eh immer schnell hochfahren nicht noch zusätzlich hochgefahren werden müssen und mir ist auch klar, dass ich mit Erziehungsproblemen eher zu einem Trainer gehen sollte, aber dennoch finde ich es übertrieben, sich generell gegen Hundeplätze und Hundesport auszusprechen. Außerdem war ich total irritiert, als ich ihr den Name meines Trainers nannte und sie nur meinte, dass sie ausschließlich Trainer empfehlen würden, die nach AL arbeiten würden. Finde das schon etwas einseitig, man sollte doch individuell schauen, was zu welchem Hund-Mensch-Gespann passt.
nindog
 

Beitragvon Shoppy » 13.05.2010 19:44

Das kommt doch aber eben darauf an, welche Vorstellung/Erfahrung/Angebote man an/von Hundeplätzen hat. Man kann Training auf einem Platz auch mit 10 Hunden so gestalten, dass niemand dabei gestresst wird.

Ich finde, es ist eben auch eine Aufgabe des Trainers, darauf hinzuweise, wie Hundesport sinnvoll ausgeführt werden sollte, denn nur wen Hundehalter das wissen, und sich danach entsprechend erkundigen und die Auswahl treffen, kann sich irgendwas ändern.

Wenn ich z.b. gefragt werde, wo man bei mir in der Gegend Agility machen kann, dann hab ich drei Anlaufstellen - keine davon kann ich wirklich empfehlen.
Wenn das aber jemand unbedingt machen will, dann werden sie das machen, egal ob ich sage, die sind alle Mist. Ich kann mich aber einklinken und sagen, es ist im Prinzip egal, wo Sie hinfahren, aber verhalten Sie sich so und so, auch egal, wie die anderen das vielleicht finden/gerne komme ich die ersten Stunden mit.
dann können die Leute den hundesport machen, den sie möchten, und wenden sich bei Problemen weiterhin an mich - ansonsten sind sie nämlich weg, der Hund wird verhuddelt, und schlechte Propaganda kriegt man auch noch - entweder, weil man barsch alles doof fand, oder weil der verhuddelte hund mit der Schule und nicht mit dem Verein verknüpft wird :/ :/
LG
Martina mit Crispel & Gandhi

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