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Angstaggressiver Hund - Weitere Hilfe gesucht

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Angstaggressiver Hund - Weitere Hilfe gesucht

Beitragvon leezah » 28.03.2009 18:28

http://www.dogforum.de/ftopic75859.html

Hallo....

Das ist kein reiner schubs-thread....aber vielleicht können wir probieren, das hier bisschen oben zu halten? weil es wirklich (auch zeitlich gesehen) wichtig ist...
ich habe in dem thread oben schon meine probleme geschildert, und jetzt bin ich kurz vorm heulen... ich würde es tun, wenn ich nicht wüsste, dass das alles noch schlimmer machen würde.

ich verliere nach nur 6 tagen langsam die kraft....
und alfons gewinnt immer mehr dazu.

er fühlt sich mit mir anscheinend sicher. ohne mich nicht....
er steigert sich in meiner anwesenheit so krass in seine "agressionen" (ich weiss nicht mal was genau es bei ihm ist).... er knabbert langsam nicht nur... er verbeisst sich langsam wirklich richtig in der kleidung anderer.

er knurrt und bellt menschen in meiner wohnung an.
er bespringt sie und will sie anrammeln
er springt bis auf schulterhöhe hoch!!!

das ist echt nicht normal.... er ist dann auch nich abrufbar, nicht ankontaktierbar.

danach, wenn es sich für sekunden mal legt, steht er wie versteinert da und pennt im stehen fast ein... dann trinkt er IMMER etwas, und dann gehts weiter.

er zieht nicht den schwanz ein.....
er rühmt sich quasi mit meinem selbstbewusstsein.

ich habe hier einen problemhund, dass weiss ich.
ich weiss auch auf was ich mich eingelassen habe, und welche arbeit das ist.

aber ich bin in solchen momenten am ende meiner kräfte, und meiner überzeugung, meiner coolness und souveränität.
wenn er meiner freundin oder meinem vater an die hals gegend springt!!!!

er wedelt dabei mit dem schwanz, aber fixiert sie total.

die andern bekommen dann natürlich auch ein wenig respekt vor dem hund.

Er ist auf Probe jetzt noch bis 06.04 da.
In der Zeit will ich eigentlich keine 300 euro für einen Trainer ausgeben, um ihn dann doch nicht nehmen zu können.


aber die grenze ist definitiv erreicht.

ich weiß einfach nicht mehr weiter, weil ich nicht weiß wie ich ihm den "fremd-gehorsam" beibringe.

zu mir ist er lieb, ordnet sich unter, hört an sich gut.
gegen das klingeln hatter auch nicht mehr so viel.

aber menschen in "seinem" revier oder bei "seinem" frauchen. geht garnicht!


bitte gebt mir ratschläge, gerne auch jemand mit schutztrieb/angstagressionerfahrungen der in der nähe wohnt, der sich das mal anschauen kann.

er ist einfach wie shizophren.... ich will ihn nicht abgeben, ich will dafür kämpfen, dass das alles funktioniert... aber ich will mir auch nichts vormachen....
und jetz heul ich doch.. toll....

bitte, irgendwelche tipps....

wie lernt er mit anderen menschen umzugehen?
langsam machen, so dass er auf andere zugehen kann, aber nicht "muss" ?

Aber sogar, als mein Vater mitlief beim spazierengehen, ohne dass er ihn bedatscht hat oä, ist er an ihn hochgesprungen und hat in die Jacke gebissen.

ich weiss es einfach nicht mehr :sad2:
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Beitragvon rotti-frauchen » 28.03.2009 18:53

du solltest dir einen guten trainer nehmen, der sich das ganze anschaut und dann danach entscheiden. er wird dir sicher auch sagen können, wie du arbeiten sollst und wie lange das ganze gehen wird.

manchmal paßt es eben nicht und dann muß eine andere lösung her.

gibt es in "deinem tierheim" eventuell ehrenamtliche trainer, die bereit sind mal euch mal anzuschauen? ansonsten mußt du wohl noch mal einen hunderte opfern ;)

gruß marion
rotti-frauchen
 

Beitragvon Steffi E. » 28.03.2009 19:01

Hi,

hab Dir im anderen Beitrag schon geantwortet, aber Rottifrauchen sagt genau das was ich auch denke.

Liebe Grüße

Steffi
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Steffi E.
 
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Re: ich habe langsam keine hoffnung mehr

Beitragvon flying-paws » 28.03.2009 19:14

leezah hat geschrieben:
er ist einfach wie shizophren....


Finde ich nach Deiner Beschreibung nicht. Ich sehe da einen Hund, der absolut nicht weiß, was er tun soll und keine Idee hat, was er außer aufdrehen sonst tun sollte.

Eigentlich gibt es nur zwei Optionen: Das Geld für einen Trainer ausgeben oder ihn sofort zurückgeben.

Das alles bevor jemand verletzt wird. Denn dann wird er unvermittelbar sein - keiner nimmt einen derartigen Hund mit Auflagen aus dem Tierheim.

Viele Grüße
Corinna
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar und das Alltägliche wundervoll.

Du bist unvergessen.
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flying-paws
 
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Beitragvon Peewee » 28.03.2009 19:15

Hallo,

aus welchem Tierheim ist Alfons denn? Das Darmstädter (Griesheim) arbeitet doch mit der Perdita Lübbe zusammen, eventuell könntest Du für einen kleinen Obolus mit ihr zusammen arbeiten.
Peewee
 

Re: ich habe langsam keine hoffnung mehr

Beitragvon leezah » 28.03.2009 19:52

flying-paws hat geschrieben:
leezah hat geschrieben:
er ist einfach wie shizophren....


Finde ich nach Deiner Beschreibung nicht. Ich sehe da einen Hund, der absolut nicht weiß, was er tun soll und keine Idee hat, was er außer aufdrehen sonst tun sollte.

Eigentlich gibt es nur zwei Optionen: Das Geld für einen Trainer ausgeben oder ihn sofort zurückgeben.

Das alles bevor jemand verletzt wird. Denn dann wird er unvermittelbar sein - keiner nimmt einen derartigen Hund mit Auflagen aus dem Tierheim.

Viele Grüße
Corinna



ups... dir hab ich jetz im andern thread so halbwegs geantwortet

shizophren habe ich als ausdruck benutzt, weil es ausm nichts kommt, obwohl er eben noch ruhig (wirklich ruhig und entspannt) ist, und dann plötzlich wieder ein problem hat und knurrt.

Da jetzt gerade kein Trainer neben mir sitzt und das Tierheim schon zu ist, und ich kein Auto habe um irgendwo hinzufahren, muss ich mir eben erst einmal eine übergangslösung einfallen lassen.


@peewee:


er ist ausm tsv- frankfurt
perdita lübbe gibt anscheinend immer 10% auf tierheimhunde.

hat jemand erfahrungen wie sie in SOLCHEN oder ähnlichen fällen ist?




AN ALLE:

Ich bin über Tipps und Empfehlungen für Trainer hier in der Nähe dankbar!!!
oder schutztrieb-spezis ausm forum fürn übergang!

dankedankedanke!
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leezah
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Re: ich habe langsam keine hoffnung mehr

Beitragvon Peewee » 28.03.2009 20:48

leezah hat geschrieben:er ist ausm tsv- frankfurt
perdita lübbe gibt anscheinend immer 10% auf tierheimhunde.

hat jemand erfahrungen wie sie in SOLCHEN oder ähnlichen fällen ist?


Ich hab eigentlich nur Gutes von der Hundeakademie gehört.

*grml* meine Freundin ist nicht zu erreichen, ich probier es später noch mal
Peewee
 

Re: ich habe langsam keine hoffnung mehr

Beitragvon tagakm » 28.03.2009 20:52

flying-paws hat geschrieben:
leezah hat geschrieben:
er ist einfach wie shizophren....


Finde ich nach Deiner Beschreibung nicht. Ich sehe da einen Hund, der absolut nicht weiß, was er tun soll und keine Idee hat, was er außer aufdrehen sonst tun sollte.


Find' ich gar nicht so abwegig (obwohl ich nun nicht das Wort Schizophrenie benutzt haette) das da mehr als nur ein Verhaltensproblem dahintersteckt.

leezah hat geschrieben:
das ist echt nicht normal.... er ist dann auch nich abrufbar, nicht ankontaktierbar.

danach, wenn es sich für sekunden mal legt, steht er wie versteinert da und pennt im stehen fast ein... dann trinkt er IMMER etwas, und dann gehts weiter.

“O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu muessen.

Erloese mich von dem großen Leiden
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
hilfreich ohne diktatorisch zu sein..”
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Beitragvon leezah » 28.03.2009 22:19

Also


Ich habe jetzt bei der "Mensch und Hund Hundetraining und Verhaltensberatung" (danke staffy, für den Link!) angerufen und mit der -unglaublich freundlichen- Claudia Fiedler telefoniert.
Sie hat ein wenig mit mir über das Problem gesprochen, und hatte als Rasse einen Herdenschutzhund vermutet, der da mitgespielt hat, da dieses Verhalten sich alles ein wenig in den gleichen Topf werfen lässt.
Das war aber eigentlich nur Nebenthema. Sie hat mir einen Rainer Dorenkamp empfohlen, der sich mit Agressionen gegenüber Mensch und/oder Hund sehr gut auskennt.
Diesen werde ich jetzt kontaktieren, er kann dann die Situation vielleicht mal einschätzen bei einem 1-2 Std Termin.
Dann würden wir zusammen entscheiden, ob das eigentliche Training von R. Dorenkamp oder von C. Fiedler durchgeführt werden würde.
Sie legte ihn mir aber bezüglich der Einschätzung ans Herz, weil er wohl eben auf just diesem Gebiet viel Ahnung hat.


Hier ist seine Homepage, ihr könnt ja mal draufschauen, vielleicht hat ja sogar schon jemand Erfahrungen gemacht?

http://www.hundeschule-dorenkamp.de/



Danke auch an Peewee! Lieb von dir, dass du versuchst etwas rauszufinden!
Wenn du etwas weisst, kannst du dich ja trotzdem noch melden, vielleicht brauch ich sie ja doch noch...


Bei der Hundeakademie habe ich irgendwie ein komisches Gefühl.. ich weiß absolut nicht wieso... aber ich fühle mich auf der Homepage schon irgendwie komisch.

Weiß nicht, ob das wirklich das richtige für so ein heikles Thema ist...
Aber wie gesagt DANKE!

Ein Lob auf euch alle, es ist toll, wie einem hier geholfen wird :)
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Beitragvon tagakm » 28.03.2009 22:25



Rainer Dorenkamp kenn' ich......und find' ihn empfehlenswert :gut:
“O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu muessen.

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die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

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