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Angstaggressiver Hund - Weitere Hilfe gesucht

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon tagakm » 29.03.2009 03:26

Katja-Mausi hat geschrieben:Wie müsste man sich denn so eine neurologische Behandlung denn vorstellen?



Das kommt halt auf die genaue Diagnose an....die meisten Stoerungen werden Pharmazeutisch & gleichzeitig durch Verhaltensmodifikation behandelt.

Neurologische Krankheiten sind da wieder ein ganz anderes Spektrum...da gibt's eigentlich nichts was am Tier anderst behandelt wird als beim Mensch mit der gleichen neurologischen Erkrankung.
“O Herr, bewahre mich vor der Einbildung,
bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema
etwas sagen zu muessen.

Erloese mich von dem großen Leiden
die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Lehre mich, nachdenklich ohne argwoehnisch,
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Re: ich habe langsam keine hoffnung mehr

Beitragvon leezah » 29.03.2009 04:10

tagakm hat geschrieben:
leezah hat geschrieben: oder das hirn brutzelt kurz über.
ich weiß es nicht....aber da stimmt doch was nicht.


Gut moeglich ist's auf jeden Fall...es gibt so einige Neurologische Abnormalitaeten auf die das Verhaltensmuster, bzw. die Beschreibung passen koennten.....

Wenn der Trainer, der ihn ja live beobachten kann, auch der Meinung ist kann ich Dir eine super TA in Giessen empfehlen die sich auf Hunde mit neurologischen Problemen spezialisiert. :)


ich werde dich auf dem laufenden halten!

ich habe im Übrigen grad selbst ein paar Zwangshandlungen und nervliche Probleme...
nachdem der Nachbar weg war und ich mich im bett umdrehte, bellte mich alfons einfach an, am stück.

wenn der hund einen selbst anbellt, fühlt sich das schon ein bisschen anders an,.....jetzt kann ich irgendwie auch die Personen verstehen, die ihm jetzt schon lieber ausm Weg gehn, wenn er laut wird.
Hab dann aus gesagt und Ruhe war.

Aber ich kann nicht schlafen, habe tierische Magenkrämpfe, meine Muskeln im Bein zucken wie blöd, ich zittere an den Händen und bei jeder Bewegung von Alfons kreuze ich die Finger und bin eigentlich schon total platt.

_

edit:

ich war jetz noch eine nächtliche Runde mit ihm laufen, wir beide waren etwas unruhig, und da dacht ich mir "na komm. bevor wir beide in angst und schrecken leben..." ...
er hat im sitz gewartet, bis ich die türe auf hatte und "komm" rief (ich hab ihm beigebracht, dass ich bei türen als erstes durchgehe), lief perfekt an der leine, hat an jeder straße sitz gemacht und war sehr aufmerksam mir gegenüber.

wir waren im minipark hier ums eck, dort führt unter anderem ein hauptweg durch die mitte. alfons dreht sich beim laufen um, und sieht weit in der ferne eine dunkle kapuzen gestalt, er zieht den schwanz ein und zittert, ich sehe dann auch endlich mal "sein problem" (brille ist dringendst nötig), versuchs mit "na komm" und weiter laufen, war nix.
der typ war schon recht nah, und da hab ich einfach mal hallo gesagt, und meinte, dass mein hund ein wenig angst vor ihm habe.
er hat dann die kapuze seiner schwarzen daunenjacke abgesetzt, freundlich "wie bitte?" gesagt. ich also das ganze wiederholt.
während dessen setzt sich klein alfons ganz brav hin und beobachtet mich und ihn (er war ein blonder wuschelkopf, und doch noch ziemlich jung und nett, anstatt alt und assi). monsieur wuschelkopf fragte dann noch wie alt der hund denn sei, und ob er dann immernoch so eine angst hätte, ich beantwortete die frage, mit der tierheimfloskel und dann gingen wir getrennte wege.

alfons saß die ganze zeit neben mir.
er hat ihn nicht fixiert, nich geknurrt, kein fell hochstellen.
er hatte ein wenig schiss, aber das hatte sich schnell gelegt, wir sind (ich in gedanken) schwanz wedelnd weitergelaufen.

dann kam uns noch ein mann entgegen, älter,schneller,dunkler.
alfons hat sich kurz nach ihm umgeschaut und ist mir weiter hinterhergetapst.


jetzt liegt er da und pennt. (nachdem er meine unterhose die aufm boden abgeleckt hat :/ ,und ein "pfui" einkassierte)


das alles gibt mir ein wenig hoffnung.

Ich glaube, er vertraut mir zwar ein wenig, und zwar soviel, dass er mich als führerin ansieht, und sich an mir orientiert, aber er vertraut mir nicht genug, als dass er sich, in für ihn bedrohlichen situationen, an mich wendet.


also:
vertrauen, vertrauen, vertrauen!

bis dahin mach ich erstmal ganz ganz langsam, und versuche auch mal mehr solche spaziergänge zu abgelegenen zeiten zu machen.
dann haben wir die perfekten probeläufe, an denen er/wir sich vielleicht orientieren können (und die mir nebenher nochmal verdeutlichen, warum genau dieser hund bei mir ist, und wieso er nicht wegsoll)

hoffentlich klappt alles mit dem Trainer... ein ganz kleines bisschen vom Alfons-Geld-Puffer kann ich ja für sowas ausgeben.
Arbeiten gehen kann ich im moment ja leider nicht wegen ihm :/ sonst würd ich überstunden schieben....

nungut.

ich wünsche euch allen eine geruhsame nacht, ein schönes frühstück und einen tollen Sonntagmorgen!

Lisa

wenn (!) ich was zu ihm sagte
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