Unser Rüde hatte und hat damit keine Probleme (er ist gerade 6 Jahre alt geworden).
Unsere Hündin (5 Jahre) hat von Anfang an damit immer mal wieder Probleme, trotz festem Kot und keinerlei Futterunverträglichkeiten. Obwohl ich mal eine Zeitlang Buch geführt habe, konnte ich keine auslösenden Faktoren festmachen. Beide bekommen das gleiche Futter.
Bei ihr äußert es sich durch häufiges Belecken (sie knabbert dann dort auch und macht so kreisende Bewegungen beim Lecken - das macht sie sonst, wenn sie sich "normal" putzt, nicht).
Außerdem läuft sie dann manchmal hintenrum etwas eingekniffen, springt weniger gern und fängt manchmal auch an zu müffeln. Schlittengefahren ist sie noch nie.
Manchmal haben wir ein halbes Jahr Ruhe und nach einem Mal ausdrücken ist alles wieder okay - manches mal muss man 2-3 mal hintereinander in 1-2 Wochen "ran" und nach einem Monat gleich wieder, dann ist weder ewig lange Ruhe - eine Regelmäßigkeit oder Häufung durch häufigeres Ausdrücken konnten wir nicht feststellen.
Wir haben es uns vom Tierarzt zeigen lassen und machen es selbst - gar kein Problem.
Anfangs hat sie auch gequietscht (besonders beim TA) - seitdem wir es machen, kommt sie manchmal, wenn es sie "zwickt" auch an und dreht uns ihren Poppes zu - offensichtlich ist es auch erleichternd, wenn es raus ist und sie hat das mittlerweile "gecheckt".
Vorsorglich und ohne jeden Anlaß würde ich das aber auch nicht machen - aber die Analdrüsen-Kontrolle sollte wie die Krallen- und Ohrenkontrolle zum mindestens monatlichen "Pflicht"programm werden, damit man nichts übersieht und wirklich keine fiese Entzündung draus wird.... (und die reine Kontrolle tut ja auch nicht weh...)
Viel Spaß mit eurem Pudelchen - ich finde die ja auch toll - und bin schon ganz gespannt auf die Bilderflut...
