Meiner Meinung nach sollte man gerade beim Labrador sich nur an VDH-Züchter halten. Die Vereine, die im VDH den Labrador züchten, haben mit Abstand die strengsten Auflagen.
Hier mal ein Link zur Zuchtordnung des Deutschen Retriever Clubs:
http://www.drc.de/zucht/ordnung/
Außerdem haben die VDH-Vereine mit Abstand die umfangreichsten Zuchtbücher. Für mich sind das die ausschlaggebenden Argumente, warum nur ein VDH-Labrador in Frage kommt.
Grundsätzlich ist es so, dass jeder einen Verein gründen kann. Auch das alleinige Vorhandensein einer Zuchtordnung macht noch keine guten Verein aus. Papier ist geduldig. Es muss halt auch umgesetzt werden, was in der Zuchtordnung steht. Bei den VDH-Vereinen kann ich sicher sein, dass es auch so ist.
Es sind noch viele andere Kleinigkeiten, z.B. das HD-Röntgen. Im VDH darf nicht einfach der Haustierarzt ein Gutachten erstellen, sondern vom Klub wurde eine Gutachter bestimmt, der alle Röntgenbilder auswertet. Die Züchter werden von Zuchtwarten des Vereins überprüft, ob sie die Regeln auch einhalten. Die Labradore müssen mehrere Aufgaben bestehen, bevor sie zur Zucht zugelassen werden.
Sicherlich gibt es auch im VDH schwarze Schafe, aber im Vergleich zu anderen Vereinen ist die Chance, dass man an einen solchen Züchter gerät viel, viel geringer. Für mich ist daher (bis auf ganz wenige Ausnahmen) ganz klar: Wenn Rassehund, dann VDH.
LG Eva
P.S.: Ein guter Hund hat keine Farbe! Ich würde mich niemals einen Hund nach Farbe, sondern immer nach Charakter aussuchen.