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Allergie und Hund - muss ich ihn jetzt wirklich abgeben?

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

Beitragvon Nocte » 03.04.2010 00:10

Ziggy hat geschrieben:
Castor hat geschrieben:Bitte Bitte um Gottes Willen kein Kortison ! :hilfe:

LG



Hast du schon mal einen Asthmaanfall gehabt?? Oder so dicke Schwellungen im Mund-Rachenbereich wo du fast erstickst?

Wie kann man nur vom Cortison abraten?? Gerade als Notfallmedikament ist es die Nummer 1!


Was das Medizinische angeht, sollten wir alle den Spezialisten überlassen, ob sie es empfehlen. Wir können doch alle nur aus unseren persönlichen Erfahrungen heraus ab- oder zuraten.

Ich habe auch jahre lang Cortison bekommen und es hatte auch enorme Nachteile. Allerdings würde ich es auch immer und immer wieder als Notfallmedikament verwenden. Es ist einfach ein Kreuz mit diesen blöden Allergien. Ohne genaue Diagnostik, also auch auf Kreuzallergene etc. doktert man ja mehr oder weniger nur an den Symptomen rum.
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Beitragvon NinaBerger » 03.04.2010 14:17

Normalerweise haben Asthmatiker ein Corticoidaerosol als "Dauermedikament" und ein bronchienerweiterndes Mittel, in dem kein Corticoid ist, als Notfallmedikament. Man sollte die beiden nicht verwechseln.

Es gibt auch Asthmatiker ohne "Steroiddecke", die nur Notfallspray haben.

Von Corticoiden sollte man sich ausschleichen, also nicht von einem Tag auf den anderen gar nichts mehr nehmen, sondern schrittweise runterdosieren, sonst kommt es zum sogenannten "Rebound", und die Symptome sind verstärkt wieder da. Im Fall von Asthma kann das gefährlich werden.

Wenn man über längere Zeit Corticoide nehmen musste, heißt es jedoch nicht, dass man nie davon loskommen könnte (ich bin jetzt seit Jahren ohne Aerosole und Nasenspray ausgekommen). Je mehr die natürlichen Verfahren wirken, um so mehr kann man runterdosieren, bis man ohne leben kann. Es ist nicht schlecht, das mit so einem Peak Flow Meter (beim Arzt) zu überprüfen.

LG Nina
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Beitragvon Castor » 04.04.2010 22:26

Gegen Cortison als Notfallmedikament habe ich nichts einzuwenden.

Ein paar Beiträge vorher wurde aber dazu geraten,es gerade vorsorglich immer schön regelmäßig anzuwenden :???:
und das ist,glaube ich, der weniger richtige Weg...
Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.

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Beitragvon SasiBlanca » 17.05.2010 14:58

Und wie läuft es bei Deiner Allergie? Warst schon beim Allergologen?

Ich kann nur aus Erfahrung sprechen, habe auch eine Allergie gegen Katzenhaare. Früher konnte ich niemanden mit einer Katze besuchen. Jetzt bin ich oft bei meiner Schwägerin, die auch eine Katze hat und meine Allergie hat nach und nach abgenommen. Früher sind meine Augen komplett zugeschwollen und ich habe Asthmaprobleme gehabt. Durch den häufigen Kontakt habe ich mich aber selber desensibilisiert. Inzwischen kann ich sie streicheln, ohne schnell Probleme zu bekommen.

Gegen Hausstaub war ich früher auch allergisch. Neulich habe ich einen Test machen lassen, weil ich das Gefühl hatte, das auch das besser geworden ist. Sie ist komplett weg.

Allergien kommen und gehen. Ich würde wirklich erstmal schauen, wie es sich entwickelt. Vielleicht gewöhnt sich Dein Körper auch an die Allergene und Dein Zustand bessert sich. Sicher, wenn es bedrohlich wird, ist es natürlich eine ganz andere Sache.

Das ist aber auch wirklich gemein. Die Allergie gegen Hundehaare ist ja nicht so weit verbreitet. Ich hatte anfangs auch ein paar Bedenken, denn wenn man zu Allergien neigt, ist es natürlich ein kleines Risiko, sich einen Hund ins Haus zu holen. Jedoch hatte ich vorher auch viel Kontakt zu Hunden und nie irgendwas verspürt, deshalb habe ich den Schritt gewagt und bisher auch noch nicht bereut.
Blanca (Terrier,Podenco irgendwas Mix) *14.12.2007 auf Mallorca

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Beitragvon aniuta » 18.05.2010 10:10

SasiBlanca hat geschrieben:Und wie läuft es bei Deiner Allergie? Warst schon beim Allergologen?


hallo

Danke fuer deine Antwort. Leider soll meine Allergie nicht gegen die Haare vov den Hunden sein, sondern gegen den Schuppen und Speichel von den. Wenn ich zum Beispiel mit meinem Welpi spiele und dann mein Gesicht anfasse, schwellt alles sofort rot und juckt. Es fuehlt sich nicht nur als jucken, sondern sogan als brennen an, und DAS ist am schlimmsten.

Z.B. nach der Welpenschule muss ich immer alle meine Klamotten ausziehen und mich duschen. Ansonsten fuehle ich mich wie von 1000 muecken gestochen.

Danke der Nachfrage, besser ist mir leider noch nicht geworden (werde gerade dagegen behandelt), aber das Gute ist, es hat sich nicht verschlimmert. Das heisst, ich hatte bisjetzt keine Astmaanfaelle mehr.

Erst wird es nach ein Paar Monaten klar, ob die Behandlung hilft, oder nicht. So sagte der Artzt.... :sad2:
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Beitragvon SasiBlanca » 18.05.2010 11:48

Ja, gegn die Haare direkt ist man nie allergisch. Immer gegen das, was an den Haaren hängt. Eben Hautschuppen und Speichel der Tiere. Deshalb ist die Allergie gegen Katze auch mehr verbreitet, weil Katzen viel internsivere Fellpflege betreiben und die Haare voll von Speichelresten sind. Katzenhaare fliegen auch mehr in der Gegend herum, während Hundehaare schwerer sind und einfach zu Boden fallen.

Lass den Kopf nicht hängen. Klar, wenn Asthmaanfälle auftreten, muss man natürlich neu überlegen. Man muss eben selber für sich entscheiden, wie weit man gehen kann. Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, das sich die Allergie bessert.

Ich kann Dir auch Xusal Tabletten empfehlen. Sie sind zwar etwas teuer, aber helfen mir gut über die Frühblüher Zeit hinweg, wo ich auch immer leiden muss. Die könntest Du nehmen, bevor Du zur Welpengruppe fährst. Es hemmt die Ausschüttung von Histamin, welches den Allergieschub auslöst. Die Tabletten kannst Du bedenkenlos zwischendurch mal einnehmen, ich glaube sie wirken 12 Stunden lang. Wir empfehlen sie auch oft in der Praxis. Manche Leute werden müde von den Tabletten, die weichen dann auf Aerius aus.
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Beitragvon SasiBlanca » 06.06.2010 08:55

Huhu? Gibts ein Update?
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Beitragvon Nocte » 06.06.2010 09:57

Das wüsste ich auch gern.

Vielleicht macht es dir ein wenig Mut zu hören, dass ich auf unseren ersten Hund auch allergisch reagiert habe. Damals war ich 11 und der Arzt riet zur Abgabe. Natürlich hab ich Zeter und Mordio gebrüllt bei dem bloßen Gedanken. Die medizinische Behandlung + bestimmte Maßnahmen zu Hause, haben aber angeschlagen und der Hund wurde fast 16 Jahre bei uns.
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