Mein Stanley ist ca. 4 Jahre alt, kam aus dem Tierheim, lebt seit 9 Monaten bei uns und hat Epilepsie, die mit Luminaletten behandelt wird. Seit er die Medis bekommt, ist er anfallsfrei
Seit dem Sommer haben wir das Futter getreidefrei umgestellt, füttern Kriening Fleischdosen mit Lunderland Gemüseflocken.
Seit Anfang November bekommt mein Hund regelrechte Kratzattacken, der Juckreiz scheint ihn sehr zu quälen. Es ist aber nichts zu sehen, die Haut ist nicht gereizt oder schuppig. Das Fell glänzt, allerdings haart er meiner Meinung ein bisschen viel, aber von Anfang an!
Zunächst waren Parasiten im Verdacht - also alles gewaschen, gesaugt und mit Spot on behandelt (sehr ungerne), Hund säuberlichst gekämmt ---Nichts!
Dann waren wir beim Bereitschaftstierarzt, weil es über Weihnachten irgendwie schlimmer wurde. Der leerte die Analdrüsen und meinte, es müsse jetzt besser werden. Wir bildeten uns eine sehr leichte Besserung ein, aber nicht wirklich.
Gestern war ich nun wieder beim Arzt. Der hielt mir einen Vortrag mit unendlichen Möglichkeiten, die als Ursache in Frage kommen könnten, untersuchte Ohren (okay), Fell und Haut (okay) und gab mir "Advocate" mit, für eine mögliche Milbenbekämpfung und gleichzeitig sollte ich ein antiallergenes (?) Mittel (Cetrizin 10) am Abend geben.
Nun bin ich ein bisschen skeptisch, weil er versuchen will, 2 mögliche Ursachen auf einmal zu bekämpfen, außerdem schreckt mich die viele Chemie ab!
Was meint ihr, überreagiere ich? Wäre die doppelte Vorgehensweise angebracht?
(Im Stillen habe ich auch eine fürchterliche Angst, dass die Epilepsiemedis der Auslöser sein könnten, obwohl sie ja schon seit August gegeben werden. Er ist mit ihnen seit dem anfallsfrei und ich bin jeden Tag so unendlich dankbar!)
Vieln Dank für Eure Gedanken!
Liebe Grüße aus Berlin
Andrea und Stanley






