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Akita ist eingezogen

Alles rund um Welpen & Junghunde.

Moderator: DF-Mods

Akita ist eingezogen

Beitragvon sixtyniner » 24.11.2007 15:39

Ich hatte ja schon in einem anderen Thread erzählt, dass wir ein Hundebaby bekommen.

Nun ist sie gestern bei uns eingezogen.

Sie ist 8 Wochen alt und ein Golden Retriever-Husky Mix.

Jetzt hab ich mal eine Frage.
Sie hat enorme Angst vor Autos, vor allem vor Fahrenden.

Wenn ich aber mit ihr raus gehe, muss ich erst mal ein Stück die Strasse entlang (ist aber ein Wohngebiet und nicht sehr stark befahren).
Sie hat regelrechte Panik und setzt sich hin und ist nicht zu bewegen, weiterzugehn.

Ich hab nicht auf sie eingeredet oder sie getröstet, sondern versucht, selbstbewußt draufloszumarschieren und sie sehr belohnt, wenn sie dann mitgelaufen ist.

Aber wenn wir dann im Wald oder auf der Wiese sind, macht sie vor lauter Panik auch nichts sondern wartet damit, bis wir wieder zu Hause und im Garten sind.

Ich weiß, ist ja noch ein bißchen früh, sie ist noch klein und gerade erst hier angekommen - aber wie kann ich am besten vorgehn, um sie nicht zu versauen?

Soll ich besser erst mal gar nicht rausgehn und sie nur im Garten beschäftigen??? Ist sicher auch nicht der richtige Weg....
Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.
(Friedrich der Große, 1712 - 1786)

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Beitragvon deevi » 24.11.2007 16:40

Hey hey,

mir ging es genauso mit meinem Kleinen. Wir wohnen direkt an der Hauptstraße. Die ersten 1 1/2 Wochen waren eine Katastrophe.

Die erste Zeit habe ich Tyson immer zu dem Platz getragen, wo er sein Geschäft machen durfte. Es waren nur ein paar Schritte. Danach habe ich darauf gewartet bis er von alleine läuft. Ich bin immer ein paar Schritte vor gelaufen. Irgendwann kam er hinterher gedackelt. Er war aber immer an der Leine.

Ich weiß ja nicht wie es bei deinem ist, aber meiner ist sehr gerne unter vielen Menschen. Da fühlt er sich sicher. Deshalb bin ich immer mit einer ganzen Menschenmeute mitgelaufen.

Du darfst auch nicht vergessen, dass ist alles sehr neu für ihn. Und Welpen verarbeiten viel langsamer als Menschen. Er braucht eine Zeit um die neuen Eindrücke zu verarbeiten. Deswegen setzten sie sich auch immer wieder hin. Glaub mir, mit der Zeit wird das. Ich dachte auch er würde nie mit mir laufen. Und jetzt geht er super an der Leine.
~*Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen*~

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Beitragvon Micki... » 24.11.2007 16:44

Ich kann dir nur einen Tip geben- Geduld, Geduld, Geduld...

Mein Kleiner war zwar nie ein Angsthase (nein das war er wirklich nicht, seufz)- aber es ist auch nicht ungewöhnlich. Sie ist ja erst wenige Tage bei euch.
MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)

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Beitragvon sixtyniner » 24.11.2007 16:54

Danke für eure Antworten.

JA ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es ihr geht, wenn sie so große Monster sieht, die sich auch noch lärmend fortbewegen.

Ich wollt eben auch nur sichergehn, dass ich keinen Fehler mache, wenn ich sie anfangs z.B. zur Pipi-Wiese trage.

Sie ist eh sehr scheu und ängstlich und zurückhaltend.
Ich füttere sie auch mit der Hand, weil ich gelesen hab, dass die Bindung so besser aufgebaut wird.

Das mit den vielen Menschen hab ich noch nicht ausprobiert, deevi, aber das werd ich demnächst mal versuchen.
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Beitragvon Micki... » 24.11.2007 16:57

Wenn ich mit Janosch an Ecken langgelaufen bin wo viel Theater und Lärm war (z.B Bushaltestellte), dann habe ich ihn IMMER auf den Arm genommen. Bis er ca. 12 Wochen war. Das hatte allerdings verschiedene Gründe- zum einen habe ich ihn immer in meiner Herzregion gehalten, so dass er spürt, dass ich völlig entspannt bin und es keinen Grund für ihn gibt Angst zu haben und zum anderen war er so winzig, dass sonst jeder auf ihn getrampelt wäre. Mit ca. 3 Monaten war das für ihn aber schon fast Routine und durch seine zunehmende Größe und sein Mords-Selbstbewusstsein habe ich ihn nicht mehr hochgenommen.
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Beitragvon deevi » 24.11.2007 17:08

@ Micki: das mit dem Herzen hab ich auch gehört :D . Hab selber die Erfahrung gemacht das er dadurch ruhiger wird.

Achso was ich noch sagen wollte: Wenn sich der Kleine vor einem Auto oder LKW erschreckt, dann nicht so viel trösten. Einfach so tun als wäre nichts passiert. Wenn du ihn tröstet, bestärkst du ihn darin Angst zu haben, weil er denk er macht das richtig.
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Re: Akita ist eingezogen

Beitragvon Micki... » 24.11.2007 17:09

sixtyniner hat geschrieben:Ich hab nicht auf sie eingeredet oder sie getröstet, sondern versucht, selbstbewußt draufloszumarschieren und sie sehr belohnt, wenn sie dann mitgelaufen ist.


guggst du hier... :^^:
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Beitragvon sixtyniner » 24.11.2007 17:11

Das macht mir Mut Micki. Dankeschön.

Und es war dann auch kein Problem mehr für ihn, als er plötzlich nicht mehr getragen wurde?
Ich denke, Akita ist nicht so selbstbewußt - aber das kann ja noch kommen. :roll:

@ deevi: ja, das mit dem Trösten weiß ich und mach ich auch nicht.
Und wenn sie mal brav neben mir herdackelt, dann lob ich sie ganz dolle.

Das mit dem Herz is auch einleuchtend. Muss ich sie mir mal in die Jacke stopfen.... :D
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Beitragvon deevi » 24.11.2007 17:16

oh sorry :D

bin heut voll verplant :???:

einmal mehr, als einmal zu wenig ;)
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Beitragvon Micki... » 24.11.2007 17:18

sixtyniner hat geschrieben:Und es war dann auch kein Problem mehr für ihn, als er plötzlich nicht mehr getragen wurde?


Nein, es war im Grunde seine eigene Entscheidung- er wollte schlicht weg nicht mehr auf den Arm. Er war schon immer ein Hund der etwas forscheren und draufgängerischen Art, alles selber erkunden und so weiter.

Als er noch 8 Wochen war ging er bei kleinen Pipi-Runden immer neben mir und nie weiter weg. Ich dachte immer "Mist nicht das das so auf ewig bleibt!", aber ein paar Wochen später war er ein völlig ausgewechselter Hund. Da musste ich aufpassen dass er auch ja mitbekommt, dass ich weitergehe und ich nicht meinen Welpen verliere. :D
MfG Micki mit Sohnemann Noel Eliah und treuem Hundeherz Janosch... :-)

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