Och, instabil sind sie nicht, die haben jetzt einige Jahre Training draussen und zwei Winter Reithalle mitgemacht. Lassen sich gut stapeln und platzsparend aufbewahren, sind easy höhenverstellbar und fallen leicht um, wenn mal ein Dussel seinen Hund zu arg dran führt (ist mir persönlich wichtig, ich möchte nicht, dass sich ein Hund an einer schweren Eisenhürde die Knochen prellt). Ausserdem fallen bei den Auflagen die Stangen schön schnell, was zum Effekt hat, das die Leute, die den ganzen Winter über in der Reithalle über die Dinger fluchen, im Frühjahr plötzlich sauber springende Hunde haben und am Band Qualies laufen.
Ich habe sehr leichtes Holz verwendet, kann so ohne Problem 5 komplette Sprünge auf einmal tragen. Ein wenig Farbe könnten sie mal wieder vertragen, aber sonst mag ich sie. Ich habe noch eine Ultraleichtausgabe davon, die verwende ich aber eigentlich nur auf Vorführungen:
http://www.flitzepfoten.de/2009/Agility ... 91004.htmlWeidezaun-Stangen haben keine Ausleger, das wird spätestens dann ein Problem, wenn man wirklich reglemetskonform trainieren will. Anfänger neigen dann dazu, viel zu nahe an Sprünge ranzulaufen. Zum Aufwärmen beim Turnier sind sie ok, aber fürs normale Training finde ich sie nicht so toll. Wenn man sie unbedingt verwenden möchte, würde ich zumindest eine Art Ausleger aus einem Stoffdreieck daran befestigen, unten eine Stange rein damit es stabil hängt, dann ist es besser als nichts. Dünne Stangen zum drauflegen - nee danke! Da lieber Besenstiele besorgen, gibts im Euro-Markt für nen Appel und nen Ei.
Allerdings frage ich mich immer, warum immer alles billig sein muss und nix kosten darf. Es geht bei diesem Sport auch um die Sicherheit und Gesundheit der Hunde, da sind mir ein paar Euro im Vorfeld lockerer als hinterher beim Tierarzt die EC-Karte... Lieber mal auf ein neues buntes Halsband oder den 100. Ball verzichten.
Achja, und reglementskonform sind meine Hürden (genau wie die in dem Link) auch nicht mehr lange, es wird wieder die alte Vierecksform gefordert.