
Hallo Alina,
ich sehe es wie Ines, da hilft nur die Zeit.
Mit der Zeit wird der Schmerz erträglicher, aber er geht niemals ganz weg.
Jedenfalls ist das bei mir so.
Meine erste grosse Hundeliebe war Blitz, der Jagdhund meines Grossvaters.
Er ist vor 30 Jahren gestorben, und ich vermisse ihn noch heute.
Meine grösste Hundeliebe war meine Roxy, eine Rotti-Hündin.
Sie ist im Oktober 2005 gestorben, und das tut immer noch sehr weh.
Ich habe jetzt 2 andere Hunde und das hilft sehr.
Aber eines muss ich auch sagen:
Bei mir ist die Angst manchmal gross, dass ich einen von meinen Beiden
verliere und das wieder so weh tut.
Mein Cooper hat Asthma und einen Herzfehler.
Ihm ging es vor Kurzem relativ schlecht und er hatte viele Asthma-Anfälle.
Da ist die Angst wieder hochgekommen einen geliebten Wegbegleiter zu verlieren und ich hatte das Gefühl, dass dadurch der Schmerz wegen meiner Roxy auch wieder stärker wird.
Es gibt Tage, an denen ich damit besser umgehen kann, aber manchmal ist es schwierig.
Ich mache mir dann bewusst, dass es wichtig ist, wirklich jeden Tag und jede Minute die man gemeinsam hat, bewusst zu geniessen.
Du bist also nicht allein mit Deinem Schmerz.
Ich wünsche Dir eine schönes langes gemeinsames Leben mit Sam
und eine schöne Erinnerung an Deine Jackie.