Armes Hundchen - da hat er ganz schön was versäumt schon in seinem Leben! Ich bin ja sonst nicht dafür, einen Hund erst mit 12 Wochen zu übernehmen, eben WEIL man dam Welpen in der Zeit vorher schon vieles zeigen kann. Aber ein seriöser Züchter sollte einen Welpen wenigstens an einen Ersthundebesitzer (noch dazu mit englischem Garten....*hust....) doch eher erst so spät herausgeben, daß die wichtigste Prägungsphase genutzt wurde-und dann mit den richtigen Anweisungen, wie zB ab wann die Hundeschule besucht werden sollte/darf (in einer guten Hundeschule wird auch darauf geachtet, daß alle Hunde durchgeimpft sind, um eben für die Welpen kein Risiko darzustellen).
Das ist die wichtigste Zeit im Hundeleben überhaupt, und wenn der Hund da falsch behandelt/gehalten wird, hat man zumindest hinterher wesentlich mehr Aufwand, das wieder gutzumachen - wenn man überhaupt dazu in der Lage ist! Jemandem, der so wenig Ahnung von Hunden hat, daß er sie erstmal wegsperrt, damit sie auch ja nix erleben, trau ich das allerdings nicht zu, dies alles wieder aufzuholen...
Gerade die Pudel sind doch soo neugierig und intelligent, die brauchen doch Anregung im alters-angemessenen Rahmen!
Wie schade, daß manche Menschen zwar die Bedienungsanleitung vom neuen Auto vor dem Losfahren lesen, aber wenn´s um ein Lebewesen geht, sich vorher nicht ausreichend informieren...
LG,
BieBoss
Edit: haben die in dem Alter nicht noch eine über die Mutter (durchs säugen) erworbene Immunität? Hab schon so viel zum Thema Impfen gelesen, daß ich das jetzt gar net sagen könnte, bis wann das gilt - aber meine sind ja auch schon 3,5 bzw. 4 Jahre alt...
