von Bluemeleinchen » 11.09.2011 00:20
Am Morgen des 11. September 2001,
war eine ungewöhnlich hohe Aktivität an der Regenbogenbrücke
zu verzeichnen.
Entscheidungen mussten getroffen werden. Sie mussten schnell getroffen werden. Und - sie wurden schnell getroffen.
Eine Tatsache, die nicht oft ausgesprochen wird, ist, das viele der hier lebenden niemanden haben, den sie geliebt haben oder der sie geliebt hat und auf den sie warten.
Man denke nur an die Welpen, die in versteckten Vermehrungsanstalten gelebt haben und gestorben sind.
Niemand auf Erden liebte und beschützte sie.
Was auch mit den vielen, die ein ungeliebtes Leben, angekettet in Hinterhöfen führten?
Und denjenigen die missbraucht wurden.
Auf wen sollten sie warten?
Wir sprechen hier nicht viel darüber.
Wir teilen unsere geliebten Wesen, wenn sie ankommen und sind glücklich, das wir dies tun können.
Aber wir alle wissen, dass es nichts schöneres gibt, als einen eigenen Menschen zu haben, für den man der beste Hund der Welt ist.
Letzten Dienstag wurden Hunde, die nicht auf jemand bestimmtes warten, gefragt, ob sie sich freiwillig für eine bestimmte Sache melden wollten.
Eine neugierige Menge Hunde fragte sich gespannt, um was für eine Sache es sich handeln würde.
Sie wurden von einer ernsten Stimme darüber informiert, dass über 4000 liebende und geliebte Menschen die Erde verlassen mussten, lange bevor sie dazu bereit waren.
Alle Hunde, so wie es Hunden zu eigen ist, fühlten den Schmerz der Menschen in ihren eigenen Herzen.
Ohne dass sie mehr hören mussten, riefen sie: "Kann ich einen zum Trösten haben?"
"Ich nehme zwei, ich habe ein großes Herz."
"Ich habe genug Küsse für alle Ewigkeit gespart."
Einer nach dem anderen ließen sich in die Liste eintragen.
Ein niedlich aussehender Welpe fragte zögernd: "Kommen auch Kinder? Ich wäre sehr gut geeignet ein Kind zu trösten, denn ich bin sanft und anschmiegsam und habe mir immer gewünscht umarmt zu werden."
Ein Gruppe Dalmatiner fragte nach Feuerwehrmänner, um deren Freunde zu werden.
Die größeren Arbeitshunderassen fragten gezielt nach Polizeibeamten um sich um diese zu kümmern.
Kleine Hunde boten an, das zu tun, was sie am besten können, schmusen und Küsschen zu geben.
Hunde, die auf Erden nie ein freundliches Wort gehört oder ein liebevolles Streicheln erfahren hatten traten vor und sagten: "Ich werde jeden Menschen lieben, der Liebe braucht".
Dann eilten alle Hunde, egal woher sie kamen, zur Regenbogenbrücke um zu warten, während ihre Herzen vor Liebe überflossen. Und jeder Schwanz schwenkte eine amerikanische Flagge.
ich bin heute echt nah am Wasser gebaut.
Liebe Grüße von Lisa-Marie
mit
meinem Sternchen Muffin im Herzen *27.8.2010 - +10.05.2011Jack-Russel-Mischlingund meinem Hundekind Mozart an der Seite. *17.5.2011Schnauzer-Terrier-GoldenRetriever-Mischling"Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum."Carl Zuckmayr