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11 Monate alter Berner Senne hat evtl. Epilepsie

Alles rund um Probleme mit Euren Hunden.

Moderator: DF-Mods

11 Monate alter Berner Senne hat evtl. Epilepsie

Beitragvon Bernies » 13.03.2010 23:09

Hallo!

Wir haben zwei Berner Sennen, Rüden, aus einem Wurf. Der gesunde, groß und schlank, der andere klein und dicklicher. Der Kleinere hat in den letzten Wochen vier (wo wir dabei waren) epileptische Anfälle. Er wurde bewusstlos, hat mit den Vorderpfoten "geschwommen" und Urin abgelassen. Es war echt schrecklich. Wir sind auf Anraten des Tierarztes mit ihm in die Uniklinik. Dort wurde er von Kopf bis Fuß durchgecheckt, geröntgt, Blutprobe, Herzkontrollen, Ultraschall, Urinprobe usw. usw. Alles super!! Die Diagnose Epilepsie wird ja durch Ausschlussverfahren gestellt, da sie nicht nachweisbar ist. Das Problem ist nur, dass es anscheinend bei seinen 48 Geschwistern und bei seinen Eltern keinen Fall von Epilepsie gibt. Also könnte es sich nur um eine sekundäre Epilepsie handeln. Das heisst, durch Faktoren von außen, die ihn beeinflussen, so dass er diese Anfälle hat. Wir sind total ratlos, denn der andere ist kerngesund. Kann sich jemand vorstellen, warum er das haben könnte? Wir warten nur noch auf das toxikologische Gutachten, ansonsten sind alle seine Werte super. Ich weiß, dass er mit Tabletten ein ganz normales Leben führen kann, aber wenn man die Ursache findet, wäre es natürlich besser. Wir hatten schon den Verdacht, weil er ja auch so klein ist, dass er was mit dem Herzen hat, aber die Werte waren toll und sein gutes Herz wurde gelobt! Ein Gehirntumor kann es auch nicht sein, da passen die Anzeichen gar nicht.

Die beiden sind reinrassig, leben viel draußen, bekommen gutes Futter (noch Welpennahrung für große Rassen), Leitungswasser. Wir gehen jeden Tag mit ihnen Gassi, also alles artgerecht und normal.

Hat jemand eine Idee????? :hilfe:
Bernies
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Beitragvon asterix99 » 13.03.2010 23:15

Huhu :winken:

Welpenfutter für große Rassen :???:
Die Beiden sind mit 11 Monaten alles andere als Welpen, aber das ist ja nicht das Thema.

Soweit mir bekannt, kann die Epi auch durch Schilddrüsenprobleme ausgelöst werden, deswegen würde ich ein großes Schilddrüsenprofil anfertigen lassen.
Wurde ein CT oder MRT gemacht, um einen Tumor auszuschließen?

Gruß
Bianca
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asterix99
 
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Beitragvon Bernies » 13.03.2010 23:22

Man soll erst wenn sie ausgewachsen sind, mit 1 1/2 Jahren, Futter für "Erwachsene" geben, da Bernies sehr empfindlich sind.

Ein MRT soll der nächste Schritt sein, da kann man aber auch nur einen Gehirntumor ausschließen, und keine Epilepsie bestätigen. Die in der Uniklinik meinten aber auch, dass das nach den Anzeichen her, Epilepsie und kein Tumor ist. Ansonsten ist er topfit, frisst, ist fröhlich, spielt usw. :sad2:
Bernies
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Beitragvon Bernies » 13.03.2010 23:24

asterix99 hat geschrieben:Huhu :winken:

Welpenfutter für große Rassen :???:
Die Beiden sind mit 11 Monaten alles andere als Welpen, aber das ist ja nicht das Thema.

Soweit mir bekannt, kann die Epi auch durch Schilddrüsenprobleme ausgelöst werden, deswegen würde ich ein großes Schilddrüsenprofil anfertigen lassen.
Wurde ein CT oder MRT gemacht, um einen Tumor auszuschließen?

Gruß
Bianca


Schilddrüse wurde meine ich beim Bluttest mitgecheckt, werde das aber nochmal nachfragen. DankeschöN!!
Bernies
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Beitragvon asterix99 » 13.03.2010 23:25

Wie gesagt, ich würde ein großes Schilddrüsenprofil anfertigen lassen.

Es gab vor kurzem bei Vox eine Folge mit einer RR Hündin, die auch Anfälle hat.
Die Hündin hatte auch ein gesundes Herz, etc.
Und die Schilddrüse wurde überprüft.

Sie wurde von einer THP mit homöopathischen Mitteln eingestellt, was gut geklappt hat.

Die Dogge meiner Kollegin hat auch Epi, muss aber Luminal nehmen, damit geht es ihr sehr gut. Sie tobt auch rum und ist soweit fit.

Gruß
Bianca
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asterix99
 
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Beitragvon asterix99 » 13.03.2010 23:26

Schau mal hier:
http://www.dogforum.de/ftopic103894.html

Da steht drin, welche Werte bei einem großen Schilddrüsenprofil genommen werden sollten.

Gruß
Bianca
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asterix99
 
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Beitragvon Bernies » 13.03.2010 23:29

Oh, Homöopathie bei Epi? Das ist interessant, denn dafür interessiere ich mich, habe aber bisher in dem Bereich da noch nix von gehört. :smile:

Tut einem in der Seele weh, wenn man seinen Hund so sieht. Bisher war es immer nur mein Mann, aber heute habe ich das erste Mal ihn so gesehen.

Danke mit dem Tip wegen der Schilddrüse! Werde ich gleich in Angriff nehmen!
Bernies
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Beitragvon asterix99 » 13.03.2010 23:32

Ich fand das mit der Epi auch sehr interessant, war für mich auch neu.

Vielleicht ist es ja die SD, dann könnt ihr erstmal daran ansetzen.

Lieben Gruß
Bianca
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Beitragvon Balljunkie » 13.03.2010 23:51

Man soll erst wenn sie ausgewachsen sind, mit 1 1/2 Jahren, Futter für "Erwachsene" geben, da Bernies sehr empfindlich sind.


Wer sagt das, :???:
und überhaupt kommt es auf das Futter an das du fütterst.

Gerade große bei großen Rassen ist es wichtig das richtige Futter zu füttern, und das heißt nicht unbedingt Welpenfutter.
LG Anette
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Beitragvon Windi » 14.03.2010 08:54

Hallo,

in unserem Freundeskreis haben wir z.Zt. den gleichen Fall. Hund ist allerdings schon etwas älter (ca. 4-5 Jahre).

Dieser zeigt seit einigen Wochen auch epileptische Anfälle und auch hier scheint die Schilddrüse die Ursache allen Übels zu sein.

Also unbedingt den TA darauf ansprechen, ob die Schilddrüse ok ist oder nicht.

Lg
Volker
Wenn Hunde nicht in den Himmel kommen, möchte ich, wenn ich sterbe, dorthin, wo sie sind

Quelle: Will Rogers

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Quelle: Sigmund Freund
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