du kannst auch gaaaaaaaaaaaanz viel Variation rein bringen, indem du mit den Bestärkungen rumfrickelst

Selbst, wenn Du das "gleiche" Verhalten anclickst, wird der Hund das Verhalten variieren, wenn Du an den Bestärkern drehst.
Kathy Sdao hat da ein tolles Spielchen: sie nimmt ein Kartenspiel, auf die verschiedenste Bestärker draufgeschrieben werden, z.B.
Click - ein Leckerchen
Click - eine Hand voll Leckerchen hochwerfen (sodass sie sich großräumig verteilen)
Click - loben
Click - streicheln
Click - wie irre mit dem Hund rumhüpfen und jubeln
nichts...
kein Click - loben
Click - an der Futtertube lecken
Click - zergeln
Click - Ball apportieren
Click - mehrere Leckerchen eins nach dem anderen aus der Hand
Click - mehre Leckerchen eins nach dem anderen in verschiedene Richtungen werfen
und was einem da sonst noch so einfallen kann - jeweils mit und ohne Click und ab und an halt mal auf einfach gar nichts.
So kannst Du anfangs egal was clicken/Belohnen, aber weil die WERTIGKEIT der Belohnung unterschiedlich ist, und der Hund das Verhalten ja tatsächlich niemals ganz genau gleich anbietet, werden die Verhalten da eben anfangen "auseinanderzudriften".
Und dann würde ich dieses Spiel auch mit verschiedenen Gegenständen spielen, ghet ja nicht nur mit Kisten, sondern auch mit Bodentargets, Autoreifen, Baumstämmen, Gullideckeln, Parkbänken... da gibts ein geiles Video zu Sachen, die man mit Bänken anstellen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=-W-FJZj3 ... ature=plcpIch finde es auch in Ordnung, Sachen, die der Hund schon kann per Signal abzufragen - in variabler Reihenfolge schnell hintereinander um zu vermitteln: Alles was du machst und kannst, wird bestärkt - probier ruhig aus - Wenn da Signale bei sind, die "vor Clicker" mit vielleicht nicht gar so netten Methoden aufgebaut sind, würde ich gerade die nehmen, um sie "zu zerfrickeln" - (durch das Spiel mit den variablen Bestärkern) und diese Verhalten aber mit dem Clicker ganz neu auf zu bauen und neue Signale dafür konditionieren, die nicht "vergiftet" sind.