DogForum.de das große Hundeforum

Hallo Hundefreund,

Ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, wir heißen Euch alle herzlich willkommen. Die Benutzung vom Hundeforum ist absolut kostenlos. Als Mitglied könnt Ihr aktiv am Forum teilnehmen, hier geht es zur kostenlosen Anmeldung.

Mitglieder Login

  Passwort vergessen?
ANZEIGE

100 % Arbeiten und trotzdem Hund

Überlegungen vor dem Einzug.

Moderator: DF-Mods

100 % Arbeiten und trotzdem Hund

Beitragvon LSteini » 24.05.2008 13:14

Hallo zusammen

Ich habe mal eine kleine Frage resp. möchte gerne Eure Meinung zu diesem Thema wissen. Wir sind ein aktives junges Päärchen welche beide noch 100 % arbeiten. Sind aber fleissig daran am "üben" für einen Nachwuchs.

Unseren alten Hund mit Herzfehler mussten wir vor ein paar Monaten einschläfern. Er war es sich gewohnt den Tag durch alleine zu sein und hat eh die ganze Zeit geschlafen. Denke sogar das es ihr recht war das sie ihre Ruhe hatte da sie nach einem Wochenende wo viel geaufen ist richtig ko war.

Nun haben wir seit 2 Wochen einen 1jährigen Beagle-Jack-Russel-Mischling bei uns auf Probe. Er ist ein tota Schnüggel, richtig Anhänglich und lernwillig. Waren auch bereits 2 mal in der Hundeschule mit ihm.

Meine Frage ist nun, ob es überhaupt möglich ist einen solch jungen Hund zu halten obwohl man voll erwerbstätig ist. Bislang hat er während unserer Abwesenheit schon 2 Blumentöpfe umgetopft und sein Halsband verbissen. Mache mir nun ein wenig Sorgen ob er damit zurecht kommt alleine zu sein oder ob das Anzeichen Langeweile sind. Am Morgen ist er jeweils 5 Stunden alleine. Dann macht er nie was. Gehe dann immer gut eine Stunde mit ihm Raus in den Garten rumtoben und danach ist er nochmals 4 Stunden alleine und genau dann passieren diese Sachen.

Was mein ihr, gewöhnt er sich an unseren Rhytmus oder wäre es besser ihn zuück zu geben. Haben noch 2 Woche Probezeit mit Rückgaberecht. Es würde mir zwar das Herz brechen ihn zurück zu bringen aber ja....habe auch Angst das wir ihm nicht gerecht werden. Andererseit wird sich die ganze Arbeitssituation hoffentlich auf nächstes Jahr hin eh ändern. Was meint Ihr?
LSteini
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

ANZEIGEN

Beitragvon lillameja » 24.05.2008 13:19

Hallo!

Ich arbeite auch 100% und habe einen Hund. Obwohl ich mir meine Zeit nachmittags in der Regel selbst einteilen oder auch zuhause arbeiten könnte, wären mir 9 Stunden zu lange. Deshalb habe ich mir einen Hundesitter gesucht die meinen Hund tagsüber betreuen. Vielleicht wäre das eine Alternative, bis sich das Problem dann von alleine löst. ;)
Den Hund deswegen wieder abgeben fände ich auch schade. (Eigentlich sollte man das ja auch vorher bedenken, besonders wenn man sich einen jungen Mix aus zwei temeramentvollen Rassen aussucht.)
Benutzeravatar
lillameja
 
Mitglied
 

Beitragvon LSteini » 24.05.2008 13:26

Wir haben uns das eigentlich gut überlegt und da es mit unserer alten Hündin gut gegangen ist haben wir gehofft.

Die Hundehilfe (von welcher wir den Mischlingsrüden haben) haben uns gesagt das er gut alleine sein kann und es sich gewohnt ist. Darum haben wir uns auch darauf eingelassen.

Woran kann ich erkennen das er wirklich nicht damit klar kommt? Wir haben jetzt ein Zimmer hergerichtet wo ihm alleine gehört und wo er "nichts" kaputt machen kann. Würde er anfange rein zu machen wenn er unzufrieden ist?
LSteini
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

Beitragvon Iriiis » 24.05.2008 13:29

Könntet ihr den Hund nicht zu den Eltern geben am Nachmittag?
Oder vielleicht zu Freunden,Nachbarn, etc.?

Vielleicht lässt sich ja einer finden der mit deinem Hund in der Zwischenzeit Gassi geht?
Es gibt meisten viele Kinder, die das sehr gerne tun würden!

9Stunden am Tag sind meiner Meinung auch zu lange, man muss ja auch noch beachten,dass ihr nach der Arbeit auch bestimmt noch viele Dinge erledigen müsst. (Haushalt, Einkäufe,etc.)
„Man kann nicht allen helfen“, sagt der Engherzige und hilft keinem.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
Benutzeravatar
Iriiis
 
Mitglied
 

Beitragvon dieveni » 24.05.2008 13:31

die frage ist auch, ob euer hund es zuvor schon gelernt hatte, allein zu bleiben... wenn nicht, seid ihr nämlich noch ganz gut bedient damit, dass er "nur" ein kleines bisschen die wohnung umdekoriert... in diesem falle würde ich euch empfehlen, dieses training nochmal von null an zu beginnen...

ansonsten finde ich aber, dass einmal 5 und einmal 4 stunden, mit einer stunde dazwischen, in der ihr den hund beschäftigen könnt, ok sind (vor allem wenn es eh nur noch eine frage der zeit ist, bis sich diese situation ändert). es kommt nur darauf an, WAS ihr in dieser stunde (und übrigens auch nach arbeitsschluss) mit ihm macht. ich denke, ihn nur in den garten zu lassen und ihn dort zu bespaßen ist bei solch einer mischung keinesfalls ausreichend. du hast einen jagdhund-jagdhund!!!!!!(der beagle)-mix zu hause sitzen, der seine lauffreudigkeit und vor allem seine nase befriedigt haben möchte. vielleicht probierst du mal etwas in dieser richtung aus...
fährten legen, suchspiele mit lieblingsspielzeugen, ein wenig gehorsamstraining oder kleine tricksessions, damit auch der hundekopf ein bisschen arbeiten muss.
lasst ihm, wenn ihr das haus verlasst, etwas interessantes da. einen kauknochen, ein rinderohr, einen gefüllten kong oder sonst etwas, womit er sich eine zeit lang selbst beschäftigen kann.
das, zusammen mit der umsetzung der anderen tipps, reicht evtl. schon aus, um das chaos in der wohnung zu mindern...

viel erfolg und spaß mit der nase!
grüße von veni mit
lotta (*21.05.2007)

"Ob Menschen wohl zur Treue taugen,
so lang voll Reiz das Neue ist?
Schau in Deines Hundes Augen -
sie sagen Dir, was Treue ist!"
Benutzeravatar
dieveni
 
Mitglied
 

Beitragvon Barry Bär » 24.05.2008 14:06

Also ich bringe meinen Nachmittags auch weg, vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit. Für manche Hunde ist es halt extrem schwer nachmittags nochmal alleine zu bleiben.
LG Bettina u. ihr Traumhund Amon
Benutzeravatar
Barry Bär
 
Mitglied
 

Beitragvon pinkuschi » 29.05.2008 22:53

:winken:

also wir haben unseren welpen nun auch wseit einer woche und sind beide voll berufstätig. ich kann die kleene allerdings mit ins büro nehmen... besteht bei euch die möglichkeit nicht? vielleicht einfach mal nachfragen... dann ist der hund auch nicht so lang allein.

das waren ja am anfang auch unsere überlegungen, denn mal ganz ehrlich, wenn ich den hund 8/9 stunden oder länger allein zu hause lassen müsste oder ihn ständig zu jemand anderen bringen müsste, dann sorry, aber dann schaffe ich mir keinen hund an. ihr würdet eure kinder schliesslich auch nicht jeden tag soviele stunden allen lassen, oder ständig abgeben, oder?

lg
Benutzeravatar
pinkuschi
 
Mitglied
 

Beitragvon Ambera » 29.05.2008 23:01

Ich finde 100% zu arbeiten und dann trozdem noch einen Hund zu haben nicht grundsätzlich schlecht. Man muss es sich eben richitg einrichten und sich dafür in der Freizeit sehr gut um den Hund kümmern und ihn beschäftigen. Allerdings sagst du dass ihr ein sehr aktives Päärchen seit, habt ihr da noch Zeit den Hund in euere Freizeit genügend zu fordern.
Auch was die Rassenfrage angeht denke ich ist es bei eurem Mix eher etwas schwierig...
Ich würde auch vorschlagen dass ihr euch zb. für den Nachmittag einen Hundesitter sucht, auch wenn villeicht nur für 2 Stunden. Dann wäre euer Hund Morgens 5 h alleine, am Mittag beschäftigst du ihn und dann 2 Stunden der Hundesitter, dann ist er villeicht nochmals 1-2 Stunden alleine, aber durch die 3 Stunden beschäftigung vorher sicher auch etwas müder...
Ambera
 
Mitglied
 

Beitragvon LSteini » 30.05.2008 09:21

Betreffend aktivem-Päärchen meinte ich das wir gerne sportlich unterwegs sind. So gehen wir mit Jack 2 mal in der Woche inline-skaten und jetzt wollen wir dann noch mit biken anfangen.

Wir lasten Ihn wirklich so gut es geht voll aus wenn wir zu Hause sind. Gehen auch regelmässig in die Hundeschule.
LSteini
(Themenstarter)
 
Mitglied
 

Re: 100 % Arbeiten und trotzdem Hund

Beitragvon souma » 30.05.2008 09:31

LSteini hat geschrieben: oder wäre es besser ihn zuück zu geben.


Naja, die Frage hat Euer Probehund ja eigentlich selber beantwortet, denn er fängt an, etwas zu zerstören, weil er unglaublich gestresst ist und damit nicht klar kommt.

5h plus 4h am Tag sind aber auch enorm lang für einen jugendlichen Rüden. Und ein Beagle-Jack-Russel-Mischling ist nicht einfach mal körperlich durch Inliner und Biken auszulasten, sondern brauch aktive Kopfarbeit tagtäglich, die ihn richtig beschäftigt.
42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.
Benutzeravatar
souma
 
Mitglied
 

Sämtliche Beiträge geben die Meinung des jeweiligen Autors wieder.
Für den Inhalt dieser Beiträge sind ausschließlich die Autoren verantwortlich.
Nächste



Zurück zu Überlegungen vor dem Einzug



 


  • Ähnliche Topics
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast